Freitag, Juni 29, 2007

S-Bahn diss >> Runde II

Sehr geehrter Herr Kom,
vielen Dank für Ihr Schreiben. Wir haben es als Beschwerde aufgefasst und die Sicherheitskräfte um eine Stellungnahme gebeten. Da dies schon wegen des Schichtdientes einige Zeit in Anspruch nahm, erst heute meine Antwort.

Die Sicherheitskräfte konnten sich an den Vorgang erinnern. Nach ihren Aussagen sind sie bereits von Kindern auf die Dame angesprochen worden, da die Kinder den Eindruck hatten, dass die Dame hilfsbedürftig sei. Die Sicherheitskräfte sprachen die Dame an; dabei konnten sie erkennen, dass die Dame in einem leicht berauschten Zustand war. Atemnot war für die Sicherheitskräfte nicht erkennbar. Die Frau reagierte auch auf Fragen und war in der Lage, selbständig zu stehen. Insofern hatten die Sicherheitskräfte auch keine Veranlassung, einen Rettungswagen zu alarmieren. Da die Frage nach einem Fahrausweis verneint wurde, wurde eine Fahrpreisnacherhebung eingeleitet. Dazu sind die Sicherheitskräfte befugt und verpflichtet. Aus diesem Grunde wurde der Personalausweis verlangt, der auch von der Dame ausgehändigt wurde.

Grundsätzlich wird die weitere Bearbeitung auf dem Bahnsteig vorgenommen, schon aus Gründen des Datenschutzes. Da Sie ebenfalls mit ausstiegen und auch in der Nähe der Dame verblieben, entstand bei den Sicherheitskräften der Eindruck, dass Sie mit der Dame bekannt seinen. Deshalb auch bei Ihnen die Fahrkartenkontrolle.

Sehr geehrter Herr Kom, bei der Befragung der Sicherheitskräfte haben wir uns das Notizbuch zeigen lassen. NPD-Aufkleber konnten wir nicht erkennen. Der Mitarbeiter, der im übrigen bereits seit vielen Jahren als Sicherheitskraft für die S-Bahn Berlin tätig ist, weist dies auch entschieden zurück. Die Mitarbeiter verfügen über viel Erfahrung im Umgang mit Fahrgästen, insbesondere mit Fahrgästen, die erkennbar unter Rauschmitteleinfluss stehen. Dies war hier offensichtlich der Fall. Sie sind bisher nie in den Fokus von Beschwerden oder gar in den Verdacht schlechter Arbeitsleistung geraten. Insofern sehen wir auch keinen Grund, arbeitsrechtliche Maßnahmen einleiten zu lassen. Wir haben Ihr Schreiben aber ausgewertet, um im Dienstunterricht erneut auf den Umgang mit Fahrgästen - egal in welchen Situationen - hinzuweisen zu lassen.

Wir haben auch den Triebfahrzeugführer zum Vorgang befragt. Er bestätig dem Grunde nach die Äußerungen der Sicherheitskräfte.

Mit freundlichen Grüssen
E. Karau
Sicherheitsberaterin
DB Mobility Stadtverkehr
S-Bahn Berlin GmbH
Invalidenstraße 19
10115 Berlin
Arcor: 999- 43982 Telekom: (030) 297-43982, Fax (030) 2844536982
E-Mail: Ellen.Karau@s-bahn-berlin.de

Mittwoch, Juni 27, 2007

Sehr geehrte Damen und Herren der S-Bahn Berlin GmbH,

ich bin am 27.6.2007 um 14:09 auf dem Bahnhof Wollankstraße Zeuge folgenden Geschehens geworden:

Um 14:00, etwa auf der Höhe von Alt-Reinickendorf, bemerkte ich eine junge Frau. Sie lag bäuchlinks auf der "3er-Bank" des 2.Wagongs in Fahrtrichtung rechts. Sie schien schwehr Luft zu bekommen und war nicht ansprechbar, trotz lauten Rufens, und "an-den-Arm-fassens". An der nächsten Station (Schönholz) sprach ich den Zugfahrer an und bat ihn um Rat. Dieser jedoch entgegnete mir ich solle sie aus dem Zug schaffen (Zitat Zugfahrer)und er könne nichts tun, da er allein den Zug zu fahren hätte.
Daraufhin wante ich mich ihm ab und sah im hinteren Teil der Bahn zwei Sicherheitsbeamten der S-Bahn Berlin GmbH. Nach dem ich sie herrangerufen hatte, sie reagierten nicht auf mein eindeutiges Winken, bat ich sie, jener Frau zu helfen. Jedoch bestand deren Hilfe einzig und allein darin, sie grob aufzurichten, anzuschrein und ihren Personalausweis zu fordern. Sie übergab ihn und wurde danach nach ihrem Fahrausweis gefragt. Die sichtlich verwirrte und noch immer weinende Frau wusste nicht zu antworten und wurde von den Sichereitsmenschen aus der Bahn gebeten (Wollankstraße, 14:09). Das heißt, sie wurde viel mehr genötigt. Nun namen einer von ihnen ihre Personalien auf und schrieb ihr einen solchen Zettel aus, wie jenen, den man bekommt, wenn man beim Schwarzfahren erwischt wird. Dies war die letzte Hilfeleistung, die er ihr erbrachte.
Daraufhin kamen beide Herren zu mir und fragten mich nach meinem Fahrausweis.Icherwiederte ihm zuvor, ob es seine Art sei Menschen durch Fahrusweiskontrollen Hilfe zu leisten. Er wiederholte jedoch nur seine Forderung nach meinem Ausweis. Ich zeigte ihn ihm und erbat eine Antwort von ihm. Er jedoch zeige sich sichtlich belästigt und sprach:" Mir geht es auch mal schlecht und keiner hilft mir". Ist das ein Grund Hilfeleistung zu verweigern? Ich sprach ihn auf seine Dienstnummer an und er fragte mich höchst sakastisch, ob ich denn lesen könne. Damit ich mir jene Nummer noch aufschreiben könne, kramte er mir einen Zettel aus seinem Notizbuch mit einem A6 großen NPD Aufkleber und meinte kaltschnäuzig: "Einen Stift habe ich nicht, Tut mir leid"
Er stieg zusammen mit seinem Kollegen in die S25 nach Henningsdorf um 14:23 ein und schien sich noch weiter über das Geschehen zu eschoffieren.
Leider habe ich die Nummer nicht im Kof behalten, bzw bin mir nicht Sicher ob es wirklich die 2364 war.
Ich möchte mich hiermit also sowohl über den Zugführer, sowie insbesondere über jenen Sicherhitsangestellten mit Häftigkeit beschwehren und Frage Sie:

Wie lautete seine Nummer und an wen Wende ich mich um meine Beschwerde nochmals schriftlich einzureichen?

Vielen Dank für ihre Auskunft
Johan Kom

Mittwoch, April 04, 2007

wo die Sonne das Meer berührt

Ich weiß ganz bestimmt, das was immer man auch sucht, sich am Ende immer findet.

Ich hoff du findest auch zu dir!

Wo immer du bist
in jedem Augenblick
Wohnt tief in dir drinn
dein vollkommenes Glück


Manchmal ist es so schwehr daran festzuhalten, das alles einen sinn macht, und das unter dem großen Strich der Lebensrechnung immernoch eine schwarze Zahl steht.
Wenn deine Arbeit zu deinem Leben wird und sei sie auch n och so schön, wenn deine Freunde mit dir arbeiten und nicht deine Freunde sein können, Wenn dein Herz sich nach Liebe sehnt und sich in der Schönheit der Sehnsucht verfängt, Wenn deine Freunde traurig sind und der Tod in ihren Nächsten wohnt, Wenn der Tag mit Regen endet und die Milch sauer ist, sag mir Bruderherz, Sag mir, wo ist der Rest des lebens, der die Rechnug aufwiegt?
Ist es das Leben?
Das Bewusstsein, das das was du tust, nicht die erfüllung ist, auch wenn du o gerne jene Dinge tust, die dich täglich an den Alltag binden?
Oder ist es das Lächeln der Person, die an dir vorrüber geht?
Oder sind es die 30 minuten Pause, in denen du täglich auf der Wiese ligst und in Schläfchen hälst?

Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben und ich will auch nicht als pessimistischer Depresiver abgestellt werden.
Doch mal ganz ehrlich, das kann es doch nicht sein
oder etwa doch?
Ist das nicht das goldene Kalb voller Dung und unrat, um das wir alle tanzen?

momento mori
carpe diem

in lieben Gruße
Johan

Montag, April 02, 2007

Glückseeligkeit der grauen Zeit

Frei vom Schmerz der alten Zeit
Alte Farbe wird verblassen
Ruht in mir Unwissenheit
Versucht nun sein Glück zu fassen

Die Nacht steht dennnoch neben ihr
In seinen Händen herrscht Verlust
Im bunten Grau das Glück verlier
dich nicht erneut im bunten Grau

Mein Geist sei frei und sei der Alte
Drin führt Krieg ein Führ und Hin
Dem Schicksal ich die Hände halte

Zurück mein Tränchen rollst du nicht
Wirst niemals mehr mein Äuglein sehn
Und schwarzweiße Zerstrittenheit
Bringt neue Farbe auf dein Kleid,
dem Spiegel der Glückseeligkeit.

Donnerstag, März 29, 2007

hintergrundINFORMATION

Dringlichkeit besteht immer
in diesem Zimmer

Ich bin mal spontan in Kassel
Momentan mach ich mir schon wieder viel zu viele Gedanken. Aber wieso? Ich lebe und alle um mich leben.

bis auf Bald
Johan

Samstag, Januar 20, 2007

macht dich das wütend genug?

Kann man eigentlich als Künstler, genauer als schriftsteller eine ehe führen?
Oder gar eine Beziehung?
ICh habe die Erfahrung gem,acht, obgleich ich mich ja nun nicht als Künstler im eigendlichen Sinne verstehe, dass dem künstlerischen Schaffen durch die alleinige Annäherung an einen liebenswerten Menschen mich doch im produktiven Sinne hindert.
Gerade merke ich es auf ein neues, da J mich nicht in ruhe lässt.
Wenn manche sich beklagen, das keiner mit ihnen spricht, niemand sie ansieht und sie nimmt wie sie sind und das durch einen weichen kuss zum Ausdruck bringen, dann spüre ich oft deutlich wei auch diese Einsamkeit, die ich zu Teilen auch trage, zu schätzen beginne.
Es ist schon eine harte Feststellung, aber ich liebe gerade, wenn ich mich festlegen müste nur mich selbst und das ist eigentlich auch grad voll ok.
Natürlich sind meine Gedanken oft bei menschen mit denen ich viel viel Zeit verbracht habe. Aber dennoch bin ich frei und lasse mir diese Freiheit auch nicht durch meinen Husten nehmen...
Es ist oft so, das ich merke, dass all jene Herzen, die eventuell schon halb zerbrochen sind, an mich herantreten und von einem in mir wachenden Wolf zerfleischt werden. Bissig fasst er um sich und tötet alles was ihm in die Nähe kommt. Und ich spüre kein Bedürfniss diese Bestie zu zämen und in Zaum zu halten. Im gegenteil ich lass ihr so viel raum wie sie verlangt.
Damit ist mein Bild komplett.
Denn auch dieses Biest bin ich und ich bin das Biest und ohne dieses bin ich nicht.

Samstag, Januar 06, 2007

ungeschickt

shame on u !!

Videoabend zu dritt?
nich euer ernst?!?

naja

WORAN ZUM HENKER LAG'S??

keine Infos keine Filme, Der Speti hatte um 19:00 noch nich auf, damit man was zum knabbern kaufen kann??
oder etwa KEINE LUST???
AUA AUA AUA !!!
fettes shame on you
EGAL
wir gehn jetz essen

Montag, Januar 01, 2007

1:1 ist jetzt vorbei

herzlich willkomen im jahr 2007
ich will ja niemandem die Stimmung schwärzen, aber

nicht nur das Weihnachten war das beschi..enste was ich bislang erlebt habe, nein auch die zwischen-weihnachtszeit fand im Silvester ihren Tiefpunkt.
Jedesmal öte ich kotzen wenn mir einer n schönes Neues wünscht. Ich klinge ziemlich pessimistisch / negativ daher, also weil ich das bereits selbst festgestellt habe, muss mir auch niemand einen Vortrag darüber halten.
Es tut mir ja für meine mitwelt auch irgendwie Leid, weil im enteffekt, so sagt man, is jeder seines glückes schmied, also einjeder sich selbst seinser. Aber -JA- sei es so ; ich scheine wohl doch abhängig zu sein von dingen in meiner direkten Umgebung.
Wann hat sich meine Schwester in der Zwischenzeiot gemeldet, wie ursprünglich leichtsinniger weise angekündigt? Warum komme ich mit J nicht klar? Warum zum Henker komme ich mit den drei Ses(plural von S) nich kla? wiso liegen mir zwei weitere menschen so leidend am herzen? Warum hat mein Jahrgang den einen so weh getan, das er nun sich selbst bezichtigt. und warum zum Henker Sind Eltern so fieß und unmenschlich zu ihren Kindern?
Warum können sich nicht alle lieb haben?
Warum können So und ich nicht einmal über ALLES unterhalten? Über all das was ich ihr sagen will, was ich aber irgendwie nicht kann, weil sie dann in einer scheiß situation steckt.. Wieso is diese Vergangenheit nochimmer nicht vorbei?
Warum kann sich
S.G. nich melden? Wieso komme ich immer an um im enteffekt zu fühlen, das ich nicht mehr der Bruder bin, sondern vielmehr eine einengende Person? Warum tue ich S. Sc. so weh? Und va warum brauche ich aso viel nähe und weiß nicht wo ich sie herbekommen kann? oder warum kann ich nicht die Nähe von J akzeptieren und auskosten, sondern muss ihr jede Berührung und jeden Blick verwehren, weil es mich so traurig und agressiv macht und ich es als falsch empfinde?

Ich denke, das ich
1. zu Abhängig von SG bin und das entweder akzeptieren oder sie drauf ansprechen muss.
2. vieles von So noch in mir trage und doch sehr weit verdrängt habe. Ich spüre die Narbe noch immer, die sie mir ins Herz gerissen hat und habe angst, sie reist wieder ein. Momentan scheint es, als würde an einigen stellen bereits flüssigkeit austreten.AITA-sry musste mal raus.

#Verdrängen ist wie einen splitter einziehen. erst verschwindet es in der Tiefe, und dann eiterts langsam raus#


3. SSc. sehr vermisse. Das ich mir oft ihre nähe wünsche; mir oft vorstelle - wie es wäre, wenn es für beide so "liberal" ok wäre, oder wie es wäre, wenn es wieder wäre. Jedoch komm ich immerwieder zu dem Punkt das es nicht klappt, das es nicht die person ist, sondern ein Traum, mit dem ich leben würde.

Und VA
WARUM
IST das SO Schwehr?

liebe ich zu viel oder habe ich angst nie mehr wahr und aufrichtig lieben zu können?
Wenn das so ist, dann fordere ich mein Herz zurück und all die Liebe dien ich verlor!

letztens habe ich wieder einen intensivebn Traum gehabt. wieder von einem Mädchen nur kann ich mich nicht an viel erinnern.
Dunkle haare und irgendwie größer. Ich sah sie von hinten und konnte ihren Duft riechen.
Sowieso muss ich das hier noch mal sagen
Ich kann den kerl von "das Parfum" echt gut nachvollziehn und wünsche mir oft, wieder die Gerüche zu riechen, die ich für jeweils lange Zeit genießen durfte.
Lebe ich in der Vergangenheit? oder versuche ich jetzt damit klarzukommen?
nur einse ist sicher
eins zu eins ist jetzt vorbei

Samstag, Dezember 23, 2006

du wärst da

ich denk an dich
ich kann nicht anders
an jeder straßenecke bleibe ich stehen

ich denk an dich
was soll ich machen
meine gedanken wollen sich nur um dich drehen

ich sehe dich
in jedem bild
alle farben werden dein gesicht
ich höre dich
in jedem ton
es gibt kein einziges geräusch ohne dich

ich denk an dich
und all die menschen
die vorübergehen seh`ich nicht

ich denk an dich
wie du wohl aussiehst
hier in dem hellen sonnenlicht

ich sehe dich
wo niemand ist
du wartest hinter jeder tür
ich höre dich
wenn alles schweigt
deine stimme klingt für immer in mir

ich bin bei dir
du bist mir nah
ich wünsch mir nur
du wärest da

ich denk an dich
an deine haare
die sind doch länger oder nicht

ich denk an dich
wo bist du gerade
vielleicht lachst du oder sprichst

ich sehe dich
in anderer zeit
ich weiß nicht mehr wie spät es ist
ich höre dich
von noch so weit
weil du das allerschönste läuten bist

jetzt steh ich hier
und sing für dich
ein liebeslied
das wollte ich nicht

ich bin bei dir
du bist mir nah
ich wünsch mir nur
du wärest da

Freitag, Dezember 22, 2006

besinnen

weißt du was du mir bedeutest?
auf einem Platz in meinem herz
steht dein Name an der Wand
und ich will das du es erfährst

ich werde immer an dich glauben
egal was auch passiert !!! !!!!! !!!!

Montag, Dezember 18, 2006

zufernes Nahweh

fernab der guten hoffnung
fährt das Schiff der Träume
in die wipfel grüngüld'ner Bäume

Im fernen Ruhepunkt entschunden aller Wirklichkeit
Steht weitab ein Baum der seine Blätter nach dir reckt
und mit sanftem Flügel dich bedeckt

Fernab der Guten Zeit
steh ich am Rande der hintermir geglaubt.
Die letzte Grenze - Einsamkeit und Zweisamkeit
Der letzte Bruch mit Morgen für den Sommer?

Mein Kopf verkrampft im Herzstreit
und schreit wie unter Qual
nach dem Blick in das Gesicht,
dass einst die Zuflucht für mich barg.

Freitag, Dezember 01, 2006

zwischenspiel

Meine FÖJ-Landesdeligationslandskolegen haben es nicht leicht mit mir. Ich habe mich auf den letzten 2 ( davon war eines inoffiziell) nicht gemeldet und ein Protokoll wurde ebenfalls nicht verfasst, bzw das vom ersten kam 2 Wochen zu spät oder so. Nun habe ich nachgefragt wann das nächste treffen ist und was wir bislang wie weit vorbereitet und geplahnt haben.
ergo: Ich sei dochselbst Schuld, wenn ich nicht anrufen würde....
egal
Jedenfalls Treffen wir uns jetzt alle wieder und haben uns lieb und werfen uns scheue Blicke zu und umarmen und küssen uns um dann miteinander - ihr wisst schon... SCHERZ !

zu oft gehn die die noch nicht weggehn wollten.
Ich habe - für die die den Hintergrund erfassen wollen, weil ich kein Protokoll geschrieben und versandt habe - mich von einer der wichtigsten Personen meines Lebens getrennt. Ich weiß man hält mich bestimmt für dumm, überarbeitet, verwirrt oder sonstwas, wenn ich diese Trennung vollzugen habe und gleichzeitig diese Beziehung als eine der wichtigsten und schönsten bezeichne.
Argumentiere oder Deute ich grad eine Beziehung auseinander oder wenn ja, ist das schlimm oder kann man das überhaup?
Nunja das is jetz 2 Wochen her. und ich stelle oft fest, das ich diese Entscheidung nicht bereue. Mein Herz und mein Bauch haben sich abgewand und mein Kopf ist zu schwach um denen das Gegenteil bei zu bringen. Und dennoch bleibt ein Schmerz. eigentlich sogar zwei.
Der erste ist die Ursache für die häufige hinterfragung dieses Weges. Was wenn ich den größten Fehler meines Lebens machte?

Der zweite und schärfere ist einer der von mehreren Seiten herrührt oder mehrere Arme hat.
ich wei nicht wo ich anfangen soll diesen zu beschreiben. Im großen und ganzen und im all-in-a-nut ist es die Frage " Wie geht es DIR ? "
Natürlich kann ich mir diese Frage auch selbst beantworten und das ist auch nicht das Ziel dieser Frage - die reine inhaltliche Antwort.
Sie beschreibt für mich eine Dreifaltigkeit in drei Ebenen:

die UNGEWISSHEIT

über ihr Befinden über die Tiefe meines Schnittes in ihrerm Herzen.
Wenn ich nur könnte würde ich keine Sekunde zögern ihr das fehlende Stück Seele und Herz aus mir reißen und ihr wiedergeben.
Ich weiß nicht, ob sie weiß, wie ich mich schuldig fühle und wie ich reue für ihren Schmerz. Am liebsten würde ich ihr sagen das alles gut ist und das ich sie liebe. nur wessen Leiden ist dannrichtiger? das ihrige, wenn ich ihr aufrichtig sage, was ich empfinde und fühle, auch wenn das ein Schlag ins gesicht ist? oder der betrug meiner selbst und die Lüge in der ich sie leben lasse. Platzt diese blase, dann ist der Betrug nur ein zusatz zu dem Schmerz, den si im ersten Fall erleiden müsste.
Ich liebe sie ja noch immer, nur auf eine andere weise. Ich merke durch die unterlassene Hilfe die freundschftliche Nähe die mir fehlt di mein ich aber verlangt. Die Gewissheit, das alles OK ist. Oder die situation , dass sie mit ihrem Kopf auf meinem Bauch liegt und wir uns den Nachthimmel aus einer Wiese ansehen. Nur ist das nicht möglich, dennSIe fühlt zu stark, um nicht doch der Liebe zu entkommen, die ich nicht finden kann für sie.
es ist mehr als Freundschaft und doch zu wenig für eine Liebe, die einst war.

Zukunftsangst

Zumal nicht meine eigene aber ihre. Ich wünsche ihr so sehr die Stärke hervorzugehen und nicht abzubrechen; zu leben und nicht zu leiden. Ich muss und will es mir nicht vorstellen, weil es mir zu sehr weh tut und ich halb panische angst davor habe, dass ihr jenes Leid wiederfährt wie mir. Dass ihr nicht jene Dinge geschehen die ich geschehen ließ.Und auch hierrin spiegelt sich eine Liebe wieder vergleichbar mit dem Halten und Hütenwollen eines Vogels mit gebrochenem Flügel. Es bewegt mich sehr.

Lichtblick

Ich hoffe sie kann ein Licht sehen in weiter Ferne , auf das sie zuhalten kann und an das sie sich halten kann. Wenn sie ihr Leben ohne mich führt und mich wie H nicht sehen kann, dann ist das gerechtfertigt und ich aktzeptiere es unter Tränen. Was muss ich tun um dieses Licht scheinen lassen zu können , damit das Meer der Traurigkeit einen Leuchtturm erfährt und Fester Grund beginnt.

Unsere Herzen sind Segelschiffe und man weiß leider nie wohin es uns verschlägt und welcher Seegang herscht. Ob man in einem Hafen ruhen kann oder einen die offene See ruft und unnachgiebig nach uns verlangt.
Wir sind verdammt zum Leben und zum Leiden und zum Lieben. Diese Drei sind die Elemente des Seins- so scheint es.
Ich kann sie spüren und verschließe mich nicht vor dem was kommen mag. Sei es was es wolle.

In Liebe zur Welt,
zu Dir und Mir,
zum Leben und Leiden,
zum Wachen und schlafen.
Johan

Samstag, November 25, 2006

Heimat

wenn du dich in den 4 Wänden deiner Kindheit nicht mehr geborgen fühlst und dich nur materielles dort hält, sag - warum gehst du dann nicht?

Ich verzweifle gerade da ich nicht weiß wie ich gehen soll... ich weiß nich weiter.
Gestern habe ich mit J lange über das Wegziehen geredet und nun sitze ich hier auf meiner Matratze und wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich hier weg zu kommen.
Doch es geht nicht das, was ich mir wünsche. Ich kann nicht mein Zimmer einpacken und wo anders auspacken.
Ferner hzabe ich ein ohnmächtiges Gefühl dabei, wie ich das alles mit dem Geld regeln soll und nächstes Jahr bin ich evtl nich mehr da - was dann?
Es zieht mich weg und ich weiß nicht wohin ich treten soll - wo die Steine im Wasser liegen und dennoch zieht mein Herz - mein Ich mich weit von hier fort.
Was soll ich tun?
Abwarten?
Wohngeld beantragen?
eine Wohnung suchen?
wie sucht man das? wer will mit mir gehn - wer kommt mit?
wer ist bei mir?

Sonntag, Oktober 29, 2006

Bitte darf ich das behalten
Behalt meine alten Träume
Kannst sie verwalten wie du willst
Halt die Welt in deiner Gewalt
Aber nimm deine kalten Hände
von meiner Hand

Ich geb dir meinen Verstand dafür
Ich geb dir mein Wort ich will
Für immer stumm sein aber
Nimm das nicht fort von mir
Ich weiß du nimmst alles
Was du willst zu dir
Aber das hier bleibt hier


Darf ich das behalten
Ich geb alles her
Darf ich das behalten
Ich brauche nichts mehr
Darf ich das behalten
Ich brauche nichts mehr als das
Ich brauche nichts mehr als das
Ich brauche nichts mehr


Darf ich das behalten
Ich habs gefunden
Zerknittert und scheu
Saß es zwischen zwei Stunden
Bevor alles neu war
Und zwischen zwei Blicken
Zwei Schritten im Sand
Fand ich’s in meiner Hand

Ich geb dir meinen Verstand dafür
Ich geb dir mein Wort ich will
Für immer stumm sein aber
Nimm das nicht fort von mir
Ich weiß du nimmst alles
Was du willst zu dir
Aber das hier bleibt hier


Darf ich das behalten
Ich habs gefunden
Zerschunden und lahm
Hab seine Wunden verbunden
Und jetzt ist es zahm

Siehst du es findet den Weg nicht mehr
Ich kann seine Sprache ich
Lauf hinter ihm her und dann
Läuft es mir nach und ich
Halt es geborgen in meiner Hand
Schlaf bis zum Morgen
Mit dem Rücken zur Wand

Ich geb dir meinen Verstand dafür
Ich geb dir mein Wort

M: J. Holofernes, M. Tavassol
T: J. Holofernes


Es regnet
seit 2 stunden schon nicht mehr und die Sonne
scheint hinterm horizont schon heller als hier.

Wie können zwei menschen die sich so gleich vorkamen nur zu dem Schluss kommen, grundsätzlich verschieden zu sein?
Soll man auf ein Herz ohne Verstand oder einen Verstand ohne Herz hören?
Die Tage werden zu kurz und die Arme schmerzen. Im Nordwesten ist ein Mensch der Weint zu viel im fremden Land und ich bin hier und weiß nich weiter.
Ich geb dir meinen Verstand dafür ich geb dir mein word.
Ich kann nicht ohne Meine Freunde nicht ohne Meinen Freund nicht ohne meine Arbeit nicht ohne Tränen und doch muss ich alles vermissen und Verborgen halten und schlaf bis zum Morgen mit dem Rücken zur Wand.
Ich kann nicht mit ihr alleine Gehn - ich müsste sterben .
Sie kann nicht ohne Mich und ohne meine worte. Sie kann ohne ihre Freunde die keine sind und stirbt, wenn nicht ihre Liebe sie an mich bindet. nurFeuer und wasser kommen nicht zusammen.
Halt die Welt in deiner Gewalt
Ich will schrein und weinen und den überblick behalten ich will leben bleiben will nicht hinab ins reich des Schattens ins Ende der neuen Zeit ins alte übel im Winter der Nächte der rohen gefühle und blanken nerven.

Ich will nichts mehr
ich kann nicht mehr
ich will nicht mehr
und jeden Tag ist ein euer Anfang des nahen Endes und ich halte mein Herz geborgen in meiner Hand und kann es nicht geben es ist zu klein und blutet noch es tut mir weh und es soll nicht brechen - nicht nocheinmal nichtwieder in tausend splitter die sich so schwehr finden lassen.

Montag, Oktober 02, 2006

Herbstwind

auf buntem laub ein schnelles kind
den nassen Tod - den Herbst uns bringt

Ich muss mit schrecken feststellen, das meine Schokolade zu ende geht, der Morgen dunkler, nasser und kühler wird, dass ich morgens mit pUllover arbeiten muss, dass ich zum mittag warm essen will und um hal acht die sonne tschüssi gesagt hat.
Heute bin ich - da ja ferien sind und der Schulbus mich nicht (bequem! bequem!) bis zu meiner Fähre fahren wollte - durch den Wald gelaufen. Naja eigentlich kein Problem, bin gestern auch mit meinem Schatz durch eben jenen Wald auf eben dem Selben Weg gegangen.
ABER Das Licht am Ende des Waldes hatte nicht wie gedacht ein Strandbad, sondern unerwartete Häuser! hm ich , kein Plahn, dachte mir mensch zu weitwestlich rausgekommen, aber NEIN nichts da. Wie das von statten ging - ka am besten mal auf meiner Paint-karte ansehen.
Legende:
schwarz :normalerweg
orange :Weg , den ich mit
meinem Schatz gegangen
bin
blau :Weg, den ich nach
meinem ermessen
gegangen sein müsste

rot :Weg, den ich wirklich
gegangen sein müsste
um da rauszukommen wo
ich raus kam
grün :Weg, den ich zum
Schluss, nach Fragen,
gegangen bin

Wenn es einen Menschen gibt, der mir das so erklären kann, dass ich seine Erklärung für halbwegs glaubwürdig anerkennen würde, möge sich bitte dringend bei mir melden!

F, die ja gerade in Britanien is, solls wohl nach spekulationen (ihr Blog + ihr Brief) nich so gut gehn. Aber ich kann jetz hier nix schreiben, weil -no coment until present-
grün der Weg den ich zum Schluss, nach Fragen, gegangen bin
ähm, .... sorry, aber der satz der hier grad symantisch nich reinpasst, und ne wiederholung is .... wo kam der auf einmal her???? hallo?!?
Jedenfalls @her: don't worry all time bad thoughts are not good for your nice smile i remember!


Seit ein paar Wochen holt mich ein stück vergangenheit ein. Jemand, der mir sehr nahe stand, mich aber nicht ertragen konnte ( keine unterstellung ) spricht wieder mit mir. naja aber irgendwie is die kommunikation ziemlich , sagen wir , empfindlich gereizt. so zumindest mein eindruck.
Ach das is doof ich will mal tiefsinnig sein und hab mir "frei" genommen und nun komm ich nich sdrauf was ich schreiben wollte..... dumm di dumm
egal
F. fehlt mir va nächste woch werd ich viel zu viel an sie denken müssen, weil in Meiner Seminargruppe, mit der ich nächste Woche für ne woche wegfahre, jemand ist, der exakt die selbe stimme hat!?!?
oder is das nur sone Art Wunschwarnehmen?

bis später - Johan

Dienstag, August 15, 2006

der Hut

Den Hut tief ins Gesicht gezogen - Mantelkrasken hochgeschlagen

Sitze nun nach langer Zeit wieder an meinem Rechner. Habe ihn nun in den Schreibtisch gestellt, dass bedeutet aber auch, dass der Monitor, der im Winter als Heizung dient, nun auch wieder auf meinem Schreibtisch steht. Aber er passt gerade so nur unter mein Regal, welches über dem Schreibtisch aufgehangen ist. Demnach mache ich mir jetzt Gedanken über die Abluft. Frau Std. würde unter hundertprozentiger Sicherheit ebenfalls Bedenken bezüglich eines Hitzestaus mit anschließendem Flammeninferno haben. ...

Ich vermisse doch etwas die " alte Zeit" . Selten sprech ich mit Steffl oder Frafl... es is schon komisch. aber in 2 wochen geh auch ich arbeiten. Hmm

Ich bin den ganzen Tag, wenn nicht sogar die letzten Tage (unschöne, jedoch nur schwehr vermeidbare Wortwiederholung), verplahnt. etwas lustlos, etwas generft von mir selbst und etwas Antriebslos.
Außerdem machen die Nazis mir das Leben schwehr. Was heißt schwehr? Eigentlich ist nichts passiert, nur erleide ich scheinbar einen paranoide Verfolgungswahn. Jedenfalls merkt mann, dass Deutschland ( ja ich generaliesiere und schließe von meinem Dorf auf das ganze Land) ziemlich nationalistisch belastet ist.

bin ziemlich müde - eigentlich sollte sich meine Schwester, die ich heute besucht habe, nochmal melden. Da sie das - oh zufall - nicht getan hat, denke ich, dass sie sich gut amüsiert.

Mir ist heute Aufgefallen, dass es mir schwehr fällt zu Reden. Also ich meine damit, dass es mir schwehrfällt mich spontan zu unterhalten.
da eröffnen sich mir spontan zwei Fragen:
1) warum?
2) Wie kann man sich spontan unterhalten?

Ich meine eine spontane Unterhaltung beinhaltet, sofern über alles aktuelle bereits gesprochen wurde, lediglich Belangloses, oder?

Ich saß heute mit C. am Tisch und ssie hatte mich einiges gefragt über meine Arbeit ( Schweinewirt : ) ) und ich habe knapp, jedoch direkt und preziese geantwortet. Dann hat sie noch was von sich erzählt und - bums - gibts eigentlich nichts zu erzählen.

muss man denn immerzu was reden?
ich denke und hoffe nicht.
was heißt hoffen?! da ich meine eigene Normalität bin, kann ich auch schweuigen für etwas nicht nur Natürliches, sondwern sondern sogar für etwas wunderbares halten.
Daher komme ich wieder zu dem Schluss, das nicht ich die Anforderung "rede!" an mich stellt, sondern die mir eigene Erwartung, dass mein Umfeld das von mir erwartet und ich somit in zugzwang gerate.
Der Auswege gibt es wiederum zweierlei.
Entweder ich stelle mich der Herausforderung und ich rede, oder aber ich erkene, dass dieser Zugzwang ein mich einschränkender Zwang is, den ich ablege und einfach schweige.
Was nun jedoch die bessere Möglichkeit ist, dass kann ich nicht, oder mag ich nicht beurteilen. Dennoch denke ich, dass es das Beste wäre beides zu können - sowohl in der Gewissheit des Sieges über den eigenen Zwang zu schweigen, als auch das Siegel des Schweigens brechen zu können, sei es auch mit banaler Konversation.


Wie man jedoch spontanes Reden lernen kann weiß ich nicht. Hm
Zitat:"vor dem Spiegel vorsprechen" lool
nagut

zum Schluss noch was tolles-wissenswertes:
Synonym für Tampon = o.b. -> aber was bedeutet eigentlich o.b.? Ganz einfach: "Ohne Binde"

gute Nacht
Johan

Mittwoch, August 02, 2006

Gedankenzirkus

es ist um eins und ich bin allein zu Hause. Mein Zimmer sieht zum Kotzen aus, und das, obwohl ich aufgeräumt habe. Ich bin müde, doch um schlafen zu können müste ich noch mein Bett aufbaun und dafür wiederum Platz schaffen.Vor 15 Minuten habe ich die Gewissheit, das ich alleine in meinem Bett schlafen werde. Eigentlich wollte mein Schatz zu mir kommen, doch liegt sie schon im Bett und mag verständlicher Weise nicht mehr herkommen. Nur hat mich die Kürze des Gespräches sehr erschrocken. nur ein " ich will jetzt nich noch zu dir" mehr nicht. Ich habe zZ ein sehr komisches Gefühl, wenn ich daran denke. Ich habe Angst, dass sie mir sauer is, weil ich mich nich vorher gemeldet habe. Ich weiß nicht. Eigentlich schätze ich sie so ein, als dass es kein Problem ist, aber wenn ich an meine letzten Beziehungen denke, dann entstanden gerade aus sowas immer überst langathmige Gespräche, in denen etwas "Problematiesiert" wurde, was eigentlich nicht der Fall ist.

Doch nicht nur diese Ungewissheit, sondern auch ein weiterer Sachverhalt machen mich etwas knitterig.
Ich schlafe heute zum ersten mal seit fast 2 Wochen wieder in meinem eigenen Bett für mich allein. Das ist zwar einsam, jedoch bedeutet das auch, das ich viel Platz habe, immer Decke habe und solange schlafen kann wie ich will. Das soll nicht heißen, dass ich es bei ihr nicht könnte, jdoch habe ich manchmal das Gefühl nicht genug zu Schlafen. Jetzt weiß ich nicht - ist das ein Problem? Ist das nicht gut, wenn man mal lieber alleine bei sich schlafen möchte?
Eigentlich, wenn ich länger darüber nachsinne, komme ich zu einem Nein, denn mein Gott was ist den dabei?
Irgendwie fühle ich mich wie ein Spatz, der seine Freiheit bekommen hat aber nicht weiß, ob er wenn er wieder zurückkommt, wieder eine offene Tür vorfindet.

vieleicht sollte ich einfach mein Bett kla machen und den Zirkus zirkus sein lassen und schlafen gehn.

bis dann
Johan

Freitag, Juli 21, 2006

helicopters

Nachdem ich mich den ganzen Tag gelangweilt hatte, habe ich beschlossen rad zu fahren. Bin also los und hab ne schöne run de im Briesethal gedreht. Als ich zuhause ankam erwartete mich eine böse Überaschung! Das war die Erkenntniss, das heute nich Freitag, sondern Donnerstag ist. Demnach verzögert sich ihre ankunft wohl um satte 24 stunden. Doch zum Glück hat mich eine unbekannte halb britische, halb polnische Band vor einem emotionalen Absturz bewahrt.

PORTER BAND mit dem schönen Album Helicopters. Diese hatte ich auf der suche nach alten Blues-lps gefunden. Der gesuchte Blues wurde zwar nicht gefunden, dafür aber jenes wunderbare Stück funk-rock!

Naja hat halt nur den nachteil, das es ne LP is und kein silberling.
Aber ich kanns nur jedem Empfehlen der an diese Band rannkommt!
das besondere an der platte, sie is älter als ich (1980)

Es is schon komisch wenn man so darüber nachdenkt, was leute mal so gedacht haben und was sie für musik gemacht haben. Ich meine es ist doch erstaunlich wenn man sich mal vorstellt, das jeder Mensch seine eigene kleine Gedankenwelt mit sich trägt und dass schon seit jahrtausenden. zB Hesse: ich denke, das ich seine Denkweisen gut verstehe und nach vollziehen kann, ja das ich selbst so fühle, zumindest streckenweise. Oder gehen wir doch noch einen Schritt weiter. Hesse hat sich das bestimmt auch gedacht und führte als Beispiel Mozart und Goethe an. Ich kann mir gut vorstellen, das vieles von dem was wir annehmen von Goethe zu wissen, weder wahr ist, noch seinem Geist entspricht. Ich denke wir verdrehen die Geschichte gewaltig. ob es Goethe ist oder Aristoteles. Ja sogar unsere eigene Geschichte wird von uns verdreht. Wir vergessen viele dinge - viele Einzelheiten und zurück bleibt ein meist überromantisiertes Bild, das uns dazu veranlasst zu meinen, dass früher alles besser war.

Donnerstag, Juli 20, 2006

renaturiert

bin heute früh um 2:30 wieder nach hause gekommen
deutschland is scheisse, das merkt man am besten wenn man aus schweden zurück fährt. aber das is mir ziemlich wurst gerade.

beteubt is mein sinn
ach wenn ich nun zu hause bin
immernoch bin ich zu fern
wohne auf dem falschen stern
Mein Leib zu träge um zu leben
schein mein geist im zu entschweben

fehlt mir der sinn fürs unscheibare
doch nur das eine wunderbare
fern im süden schlägt ein Leben
was würde ich nur dafür geben

beeil dich und komm zurück. ich halte es nicht aus ohne dich. Es macht keinen Sinn - es macht keinen sinn Tagelang zu schlafen, zu essen, auf das ende der Zeit zu warten. Es macht keinen sinn nach hause zu reisen um sich dann noch immer in die Ferne zu wünschen. Es macht keinen sinn aus Sehnsucht und liebestrunkenheit in den süden zu fahren, wenn man mit dem Rad fährt und in Berlin mitte feststellen muss, das Frankrecihs insel zu weit weg ist. Es macht keinen sinn nachts um 2 ameisenköniginnen auf der Tastatur zu verbrennen. Es macht keinen sinn zu schlafen es macht keinen sinn nicht zu schlafen es macht keinen Unterschied sich abends die Zähnezu putzen, weil morgen ein neuer Tag kommt, an dem du mir nicht sagst, das dir mein "Morgen-duft" nichts ausmacht. Es macht keinen Sinn mein schwehres Herz anzutreiben wenn du nicht bei mir bist.
noch 48 stunden
und immer begleitet mich die angst, das du mich nicht erkennst und ich dich nicht.
ich liebe dich
und ich kann es dir nicht sagen weil du auf einem Anderen Stern bist.
So beschaue ich den schmalen Mond und frage leise wie es dir geht und was du fühlst. und wann du kommst und obdu mich noch willst.
wenn du kommst dan rede nicht dan sage nichts vergiss die welt und fülle meine Arme, denn meine Welt exestiert nicht und Worte sind nur schall und rauch. Spüre mich und ich spür dich mein Schatz mein vermisster ich küsse dich in späterstund gedanklich nur auf deinen Mund. Du drehst dich fort und willst es nicht drehst dich zurück und lächelst nur
ich liebe dich und kanns dir nicht sagen

Schlafe gut mein Sonnenschein
Ich warte - 2 Tage sind es noch

Freitag, Juni 23, 2006

Zwischenspiel

"die meißten Menschen wollen nicht eher schwimmen, als bis sie es können" (H. Hesse)

klingt logisch oder?
weil : wenn man nich schwimmen kann dann is das mit dem ertrinken sone sache ...
aber eigentlich, wenn man mal genauer hinsieht, verhält sich die Logik hier genau andersrum.

Hesse sagt, dass viele Menschen nicht eher ins Wasser gehen, bevor sie schwimmen gelernt haben. Wie aber soll man Schwimmen lernen, wenn man es nicht im Wasser selbst lernt. Natürlich kann man die Theorie dazu lernen, nur den eigentlichen Vorgang , den muss man dann schon direkt im Wasser hinlegen. Es muss ja nicht immer gleich eine Tiefwasserzone sein.
Nur Hesse wäre nicht Hesse, wenn er sich wirklich über das Schwimmen derart unterhalten würde.
Dieses Zitat ist also vielmehr in einem größeren, globaleren Zusammenhang zu sehen.
Man kann diesen Sachverhalt auf eine Vielztahl von Situationen und Szenarien anwenden.
Sehen wir das Wasser als das Leben und das Schwimmen als das Leben eines Lebens. So verhällt es sich so, das viele Menschen Halt und Orientierung suchen, damit sie ihr eigenes Leben leben können; oder anders gesagt: es sich zu leben trauen. Aber wirklich nach den Eigenen Vorstellungen leben, das können sie nicht. Es kann nicht möglich sein, da sie entweder an Gesellschaftliche Normen oder Erwartungsbilder gebunden sind oder aber sich immerfort an einem Ideal orientieren, das wiederum nicht den persönlichen Lebensweg beschreibt.
Ich denke auch, dass die Angst vor dem Entschluss gänzlich sein eigenes Leben zu leben qausschlaggebend für das 'Nichtschwimmen' ist. Denn Hesses Fazit wäre ein konsequentes leben nach seinen eigenen Vorstellungen, Normen, und Bedürfnissen ohne jegliche Rücksicht auf die Gesellschaft oder das persönliche Umfeld. Es bedarf jedoch einer gehörigen Portion Mut und Entschlossenheit um sich der liebgewordenen Ideale und Vorstellungen zu entsagen. Dazu kommt die Ungewissheit über den "richtigen Weg". Da es kein Ideal gibt, gibt es auch keine Kontrollinstanz, die einem sagt, das der aktuelle Weg der korrekte ist. Entschließt man sich also nun einen zumindest eigenen Weg zu gehen, so bleibt die Ungewissheit über die Richtigkeit dieses Weges; über die Richtigkeit der Entscheidung.

Ein anderes Szenario:
Wenn du jemanden Liebst, von ganzen Herzen, soTritt in dir die Frage auf, ob es denn so rechtens sei; Ob der Gedanke oder vielmehr der Wunsch nach einer Lebensgemeinschaft auf lange Sicht nicht eh ein Irrlicht der eigenen Benommenheit sei oder dieser Wunsch nicht auch gänzlich das Todesurteil dieser Bezihung sei. Hesses Antwort darauf wäre einfach zu schwimmen und wenn es sein muss darauf zu vertrauen, dass man das Schwimmen spätestens beim Untergehen lernt. Hesse schrib in Demian durch Eva, das man seine Wünsche gänzlich lieben und fordern muss, damit sie auch in Erfüllung gehen.

"Sie solln sich nicht an Wünsche hingeben, an die sie nicht glauben! [..] sie müssen diese Wünsche aufgeben können oder sie ganz und richtig wünschen.Wenn Sie einmal so zu Bitten vermögen, dass Sie der Erfüllung in sich gewiss sind, dann ist auch die Erfüllung da. Sie wünschen aber und bereuen es wieder und haben Angst dabei. [...] Liebe muss nicht bitten; auch nicht vordern. Liebe muss die Kraft haben in sich selbst zur Gewissheit zu kommen. Dann wird sie nicht mehr gezogen, sondern zieht! Sinclair - ihre Liebe wird von mir gezogen. Wenn sie mich einmal zieht, so komme ich. Sie müssen lieben um sich selbst zu finden, die meißten aber lieben um sich dabei zu verlieren."