Sonntag, August 26, 2007

Und in dem Schneegebirge


1. Und in dem Schneegebirge,
    da fließt ein Brünnlein kalt
    |: und wer das Brünnlein trinket :|
    bleibt jung und wird nicht alt

2. Ich hab' daraus getrunken
    so manchen frischen Trunk,
    |: ich bin nicht alt geworden, :|
    ich bin noch allzeit jung.

3. "Ade, mein Schatz, ich scheide,
    ade mein Schätzelein!"
    |: "Wann kommst du aber wieder, :|
    Herzallerliebste mein?"

4. "Wenn's schneiet rote Rosen
    und regnet kühlen Wein.
    |: Ade, mein Schatz, ich scheide, :|
    ade mein Schätzelein!"

5. "Es schneit ja keine Rosen
    und regnet keinen Wein:
    |: so kommst du auch nicht wieder, :|
    Herzallerliebster mein"

Sonntag, Juli 29, 2007

Regel und Besitz ~ erster Teil

Ist die Furcht vor Neuem; vor Unbekannten Veränderungen tatsächlich ein Grund für Diskussion und Auseinandersetzungen?

Die Furcht davor, dass Veränderungen zB an einem Rechner durch neue Dateien, die durch "dritte" erstellt wurden oder durch neue Software oder Softwareeinstellungen bösartig sein können ist - angenommener Weise - berechtigt. Immerhin geht es um sensible Daten, die auf dem Rechner liegen. Alle Fotos und Erinnerungen können hin sein, falls es zu einem SuperGAU käme. Dieser GAU ist umso schlimmer, wenn er nicht vom Besitzer selbst, sondern von einer anderen Person verursacht wurde.
Gesetzt den Fall, dass Veränderungen durch eine weitere Person vorgenommen werden/wurden und diese nicht abgesprochen und bis ins kleinste Detail erklärt und vom Eigentümer verstanden wurden, sodass keine Zweifel und Ängste seitens des Eigentümers mehr vorliegen, wären Reaktionen wie Angst vor der Veränderung oder Unmut über die Neuheit oder das Ungewohnte eine oft gezeigte und anscheinend angemessene Reaktion.

Aber ist diese Angst vor dem Neuen und der Veränderung nicht wieder nur ein Spiegel der Angst vor ungewohntem? Ist es nicht die - ich würde diese Pauschalisierung gerne vermeiden - generelle Angst vor ungewollter, unkontrollierter Veränderung, die sich in diesem Szenario offenbart? Es finden sich im Alltag zahlreiche ähnliche Beispiele.
Ein anderer Ansatz wäre der, dass durch gesellschaftlich oder persönlich aufgestellte Regeln die Unberechenbarkeit einzudämmen versuchen? Das also im Umkehrschluss ein Verstoß gegen eine solche Regel eine Unberechenbarkeit darstellt und somit die Möglichkeit besitzt Veränderungen zu schaffen, die so nicht vorgesehen oder gewollt gewesen sind?

Ein Beispiel:
Zwei Menschen kommen an eine rote Ampel. Der eine vergewissert sich, das von keiner Seite sich der Ampel ein Fahrzeug nähert. Er überquert die Straße. Der Zweite fordert ihn zur Rechenschaft auf. Er fragt ihn, was das sollte und ob er nicht sehen könne, dass es rot sei.
Der erst hat also eine gesellschaftliche Regel, "Gehe nicht über rot", gebrochen.  Der zweite merkt diesen Bruch und  erinnert den ersten an die gemeinsame gesellschaftliche Regel. Warum aber  schlägt er sich  auf die Seite der "Ordnung"? Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr von vorbeifahrenden Fahrzeugen.Sieht er die Daseinsberechtigung dieser Regel und mit ihr alle weiteren in Gefahr? Hat er Angst, dass durch den Bruch dieser Regel weitere Regeln gebrochen werden und somit ein gesellschaftliches Chaos entstehen würde? Fürchtet er um sein eigenes Wohl?
Ein Erklärungsversuch:
Der zweite regt sich desswegen über den Ersten auf, weil er einer von denen zu sein scheint, die ständig über rot gehen und dabei oft, nur nicht in diesem Fall, die Sicherheit im Straßenverkehr beeinträchtigen. Um zu verhindern, dass der Erste auch in Zukunft bei rot über die Straßen geht und dadurch eventuell die Straßenverkehrssicherheit gefährdet, spricht er ihn auf sein Handeln an.

Ein anderes Beispiel:
A knickt beim Kaffeekochen  immer den Kaffeefilter in einer bestimmten Weise, damit, nach seiner Erklärung, der Filter nicht reißt, wenn das Wasser durchläuft. B kommt eines Tages zu A und möchte für beide Kaffee kochen und knickt jedoch den Filter nicht. A merkt dies und stellt B zur Rede.
Die persönliche Regel von A ist es, den Filter zu knicken. B verstößt dagegen und versetzt A in Angst um das Gelingen des Kaffees oder gar in Angst um seine Kaffeemaschine. Es kommt zur Auseinandersetzung. Hierbei handelt es sich anscheinen um die Angst vor dem Verlust durch eine Veränderung der Gewohnheiten von A durch B.

Wie aber schafft man einen gesellschaftlichen Zwischenweg? Geht das nur über die Klärung, etwas gehört A und er/sie hat seine Regeln dafür, desswegen muss B im Falle, dass A den Gebrauch gestattet sich auch an die Regeln von A zu halten?

Ein drittes Beispiel:
A hat eine Sense und arbeitet ab und an mit ihr. Nur geht die Sense des öfteren kaputt und A muss sich eine neue kaufen. Darum hat A eine besondere Art und weise mit der Sense umzugehen. Er schwingt sie von Kofhöhe mit der rechten Hand am für die Linke vorgesehenen Griff und der Linken entsprechend hinap bis auf den Grund und dann wieder zurück. B möchte sich die Sense ausleihen und lässt sich von A in die A-typische Handhabung einweisen. B jedoch Hält die Sense zu A umgekehrt (rechte Hand an der für jene Hand vorgesehenen Griff usw.) und schwingt sie stets bodennah. A bekommt, als er dies sieht Angst um seine Sense. Und erinnert B daran, das er für den voraussichtlich entstehenden Schaden aufkommen müsse.

In diesem Falle hätte nach der obrigen gesellschaftlichen Lösung  B die Sense wie A bedienen müssen, obgleich er gewusst hätte, das dies der Grund für den enormen Verschleiß ist.Was also tun?

Bei abweichender Regel solange drüber reden, bis eine beidseitige Regel akzeptiert werden kann? Also eine Kompromissfindung?
Wie sähe die im dritten Fall aus? Wäre B bereit von seinem Ideal abzurücken, obgleich er und wir wissen, dass seine Handhabung die korekte ist? Oder würde sich A dazu überreden lassen sein bisheriges Handeln als gänzlich falsch anzusehen?

Beim zweiten Beispiel wäre ein Kompromiss der, dass man den Filter nur zur Hälfte knickt?
Anscheinend ist ein Kompromiss durch eine Variantenfrage a oder b manchmal nicht möglich. Was dann?
Augenscheinlich muss sich dann für eine der Regeln entschieden werden. Dieses jedoch wird oftmals diskusionsartig entschiden. Dabei spielt der Besitz eine erhebliche Rolle. Es ist meine Kaffeemaschine, um die ich mich sorge, und darum ist meine Maschine auch so zu behandeln, wie ich es für richtig befinde.
In diesem Falle hieße das, dass B zwar anmerken darf, dass As Umgang mit der Sense in Bs Augen falsch ist, müsste aber  die Sense wie A benutzen oder sich eine  eigene zulegen.

oder nicht?

Mittwoch, Juli 18, 2007

Coffee and TV

Ein Dorf ohne Nazis?
Eine Freundin ohne Zeit?
Man selbst natürlich nicht mehr?
und ferner ist morgen Donnerstag.
Ja das wird einer jener Einträge, die nur zur geistlichen Zersetzung beitragen , aber ich wollte nur mal ebend loswerden, dass ich evtl die Kritiken meiner DS-Gruppe nicht recht aufgefasst und eventuell auch meine Frexeundinnen zu negativ geschildert haben könnte. Darüber lohnt es sich sicherlich mal gedanken zu machen, aber mir is heiß, meine Füße schmerzen und ich MUSS noch S. Füße masieren.
Ich hoffe ich schlafe vorher ein.
naja scherz bei seite - wo is mein Eis am stiel?

Dienstag, Juli 17, 2007

Samstag, Juli 14, 2007

Kommentar - Schuld (Thanatos)

Ja, auch Dich haben sie schon genauso belogen,  
 so wie sie es mit uns heute immer noch tun,
 Und Du hast ihnen alles gegeben,
 Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.  
 

Heute hier, morgen dort, bin kaum da muß ich fort,
 Hab' mich niemals deswegen beklagt.
 Hab' es selbst so gewählt, nie die Jahre gezählt
 Nie nach gestern und morgen gefragt.  
 
 Manchmal träume ich schwer und dann denk ich es wär
 Zeit zu bleiben und nun was ganz and'res zu tun.
 So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar,
 Daß nichts bleibt, daß nichts bleibt wie es war.  
   
 Daß man mich kaum vermißt, schon nach Tagen vergißt,
 Wenn ich längst wieder anderswo bin,
 Stört und kümmert mich nicht, vielleicht bleibt mein Gesicht
 Doch dem ein oder anderen im Sinn.  
 
 Fragt mich einer, warum ich so bin bleib' ich stumm,
 Denn die Antwort darauf fällt mir schwer.
 Denn wasneu ist wird alt, und was gestern noch galt
 Stimmt schon heut' oder morgen nicht mehr.


Ich bin unterwegs nach Süden und will weiter bis ans Meer
 Will mich auf heiße Kiesel legen und dort brennt die Sonne mir,
 Die Narben aus dem Nacken, jeden Kratzer, jeden Fleck
 Das von den tausend Händen, die mich das ganze Jahr befingert und geschlagen haben,
 Keine Spur mehr übrig bleibt
 
 Und wenn der Wind mir fetzenweise meine alte tote Haut,
 vom Rücken fegt, als weiße Asche, steh ich auf und bin gesund
 
 Ich bin unterwegs nach Süden und will weiter bis ans Meer
 Doch ich bin längst nicht mehr sicher ob die Sonne diesmal hilft
 Sie brennt so heiß wie immer, aber unter meinem Hemd
 Spür ich wie Kälte meine Haut zusammenzieht, aber der Schweiß in meinen Stiefeln,
 Kocht und frißt an meinen Zehen
 
 Und von dort woher ich komme trägt der Wind mir den Geruch,
 Von halb vergessener alter Angst ,von Haß und Ekel wieder zu
 
 Ich bin unterwegs nach Süden will nicht weiter bis ans Meer
 Ich bin müde will nur schlafen morgen morgen schreibe ich,
 Meine Träume auf und sehe wie in der Vergangenheit,
 Der Schmutz in meinen Eingeweiden, im Rückenmark im Hirn begonnen hat zu faulen
 Und zu Gift geronnen ist
 
 Morgen werde ich dann wissen, wie es heißt woher es kommt
 Und wenn ich erst den Namen kenne, bringt dies Gift mich nicht mehr um

Schuldig

Warum ich so bin, oder wer daran schuld ist, dass ich mich nicht als normal sehen kann.
Macht es Sinn über die "Schuldfrage" nachzudenken? Ist es relevant oder ist es nicht viel mehr verschwendete Zeit und Energie? Oder generell falsch zu meinen jemand wäre Schuld an mir oder Ich wäre nicht normal?

I find it kind of funny I find it kind of  sad

Mein  Fehler, ich möchte es mal so nennen, obgleich ich weiß, dass jenes Wort nicht passend ist, da ich mich ja nicht als Fehler sehe; nicht als etwas, das nicht funktioniert, weil es etwas gibt, was kaputt ist oder was Elemente beinhaltet die an der falschen stelle sind oder gar gänzlich fremd.
Nein ich meine damit meinen Kopf, meine Gedanken und Gefühle.

no one knew me look right through me

Vieles bereitet mir Gedanken. Es sit so viel, das ich nicht hinter herkome mir Gedanken zu machen. Ich werde müde und kann keinen klaren Gedanken fassen, kann nicht arbeiten und nicht reden. Eigentlich kann ich nur warten. warten im stehen, im sitzen oder schlafend. Es ist so schön sich Gedanken zu machen und auch wenn es eventuell viel angenehmer und einfacher zu leben ist, sich dazu zu zwingen aufzuhören sich über alles Gedanken zu machen, ich will es nicht. Es ist der größte und tiefste Sinn für mich zu begreifen, zu verstehen und zu erkennen wie unverständlich so viele Dinge sind.
Nun durch die Gedankenwelt, in der ich parallel zur eigentlichen Realität lebe, gelingt mir alles nur halb so gut. Ich kann nicht Denken, weil ich arbeite, einkaufe oder auf Besuch warte. Ich kann aber auch nicht arbeiten, weil ich in die andere Welt gezogen werde. Ich will denken und kann das Gefühl nicht in einen klaren Gedanken fassen.
Stelle dir das so vor: Du denkst an einen Baum und spürst das Gefühl von rauer, zerklüfteter Rinde, von grünen, frischen Blättern die im lauen Wind an einander reiben, spürst das Wiegen des Baumes im Wind. Nur was du nicht kannst, ist dieses Gefühl in ein Bild zu fassen. Dir fehlt das Bild des Baumes. Versuchst du dich darauf zu konzentrieren, den Baum zu sehen, dann ist alles grau und alles was dir bleibt, ist die Ahnung eines Dings, das diese Gefühle beinhaltet.

Warum habe ich nie lernen dürfen meine zweite Welt zu greifen? sie zu erleben und in ihr sein zu dürfen, ohne, dass ich durch "Pflicht" aus ihr gerissen wurde?
Wäre mien Leben morgen zu ende, ich müsste feststellen nicht gelebt zu haben. Immer nur zum Teil. Und stets in einem Zustand von Nebel und Schlummer. Immer halb wach und niemals wirklich klar im Geist.

Wieso muss ich eine 3. Ableitung herleiten oder ein "ässej" in englisch zu einem bekloppten Thema schreiben? Bin ich dadurch schlauer geworden? Oder weiser oder sozialer?

Hello Teacher tell me what's my lesson

Wieso durfte ich nicht wie auch manch andere nicht einen Aufsatz zu einem beliebigen Thema schreiben und warum war jede Diskussion scheinbar unnütz, da die dahinter stehenden Gedanken nicht erfasst wurden? oder Gespräche auf Grund von Zeit abgebrochen ?
Wieso darf man seine Gefühle nicht sammeln und sie ordnen. Warum darf man in der schlimmsten Zeit nicht das tun, was einem gut tut? Wer nimmt sich das recht heraus zu behaupten, das seine Vorstellungen von richtig und recht und gut zutreffend sind? Warum darf ein Ministerium mir verbieten Zeit zu nehmen? Wieso darf ein Staatsorgan mich an mir selbst behindern, mir meinen Alltag vorschreiben? Mir vorschreiben, womit ich mich zu beschäftigen habe?

Vor einigen Tagen habe ich einen meiner Lehrer wiedergetroffen.Ich fuhr im Bus an ihm vorbei und empfand solch einen verzweifelten Groll - eine solche Enttäuschung ihm gegenüber, dass ich ihn und seine Kollegen zur Rechenschaft zwang und sie vor meinen Geistigen Augen nur stammeln hörte und sie mir eine Antwort schuldig blieben.

Ich verachte dieses System, in dem für Individualität kein Platz ist. In dem Hausaufgaben mehr wert zu haben scheint als Entfaltung.
Ich verachte meine Kommilitonen, weil sie sich dessen nie bewusst werden konnten und weil sie ihren Groll auf uns hegten. Weil sie mit dem System klar kamen und ihren Platz in ihrer Form finden konnten. Doch hätten sie nur einmal versucht sich umzudrehen; ihre Hand nicht nach oben zu recken, sondern auch mal vor und hinter sich, dann hätten sie bemerkt, dass ihr Bett der Individualität nur die Form, die größt mögliche, vorgegebene Individualität ist, die sie leben.Was aber ist, wenn dieses größt mögliche nicht groß genug ist?
Meine Pflicht war es nicht mich mit Embryonalentwicklung auseinander zu setzen, sondern sich mit mir selbst zu beschäftigen. Zu begreifen was in all den Jahren meiner Schulzeit, meiner Zeit mit meinen Mitmenschen geschehen ist. Zu verstehen, warum mir viele Dinge weh taten. Und zu begreifen, dass diese Zeiten nicht mehr real sind. Dass sie vergangen sind. Statt dessen nur Wurzeln, Goethe und Stinnes-Legin.
Ich kritisiere es. Ich schreie es an eine Wand, von der niemand lesen wird. Die niemand einreißen wird, der nicht die Hände gebunden hat.

Es ist wieder Zeit. Ich beginne eine Inventur in mir innen. und wieder versuche ich zu verstehen Wie es nur dazu kommen konnte und warum und was kommen mag und geschehen könnte. Was mich wieder einholen mag oder von was ich mich endgültig distanzieren kann.

gute Nacht
Johan

Mad World- Gary Jules


All around me are familiar faces
Worn out places, worn out faces
Bright and early for their daily races
Going nowhere, going nowhere
Their tears are filling up their glasses
No expression, no expression
Hide my head I wanna drown my sorrow
No tomorrow, no tomorrow

And I find it kind of funny
I find it kind of sad
The dreams in which I'm dying
Are the best I've ever had
I find it hard to tell you
I find it hard to take
When people run in circles
It's a very very

Mad World
Mad World

Children waiting for the day they feel good
Happy Birthday, Happy Birthday
Made to feel the way that every child should
Sit and listen, sit and listen
Went to school and I was very nervous
No one knew me, no one knew me
Hello teacher tell me what's my lesson
Look right through me, look right through me

And I find it kind of funny
I find it kind of sad
The dreams in which I'm dying
Are the best I've ever had
I find it hard to tell you
I find it hard to take
When people run in circles
It's a very very

Mad World
Mad World

Freitag, Juni 29, 2007

S-Bahn diss >> Runde II

Sehr geehrter Herr Kom,
vielen Dank für Ihr Schreiben. Wir haben es als Beschwerde aufgefasst und die Sicherheitskräfte um eine Stellungnahme gebeten. Da dies schon wegen des Schichtdientes einige Zeit in Anspruch nahm, erst heute meine Antwort.

Die Sicherheitskräfte konnten sich an den Vorgang erinnern. Nach ihren Aussagen sind sie bereits von Kindern auf die Dame angesprochen worden, da die Kinder den Eindruck hatten, dass die Dame hilfsbedürftig sei. Die Sicherheitskräfte sprachen die Dame an; dabei konnten sie erkennen, dass die Dame in einem leicht berauschten Zustand war. Atemnot war für die Sicherheitskräfte nicht erkennbar. Die Frau reagierte auch auf Fragen und war in der Lage, selbständig zu stehen. Insofern hatten die Sicherheitskräfte auch keine Veranlassung, einen Rettungswagen zu alarmieren. Da die Frage nach einem Fahrausweis verneint wurde, wurde eine Fahrpreisnacherhebung eingeleitet. Dazu sind die Sicherheitskräfte befugt und verpflichtet. Aus diesem Grunde wurde der Personalausweis verlangt, der auch von der Dame ausgehändigt wurde.

Grundsätzlich wird die weitere Bearbeitung auf dem Bahnsteig vorgenommen, schon aus Gründen des Datenschutzes. Da Sie ebenfalls mit ausstiegen und auch in der Nähe der Dame verblieben, entstand bei den Sicherheitskräften der Eindruck, dass Sie mit der Dame bekannt seinen. Deshalb auch bei Ihnen die Fahrkartenkontrolle.

Sehr geehrter Herr Kom, bei der Befragung der Sicherheitskräfte haben wir uns das Notizbuch zeigen lassen. NPD-Aufkleber konnten wir nicht erkennen. Der Mitarbeiter, der im übrigen bereits seit vielen Jahren als Sicherheitskraft für die S-Bahn Berlin tätig ist, weist dies auch entschieden zurück. Die Mitarbeiter verfügen über viel Erfahrung im Umgang mit Fahrgästen, insbesondere mit Fahrgästen, die erkennbar unter Rauschmitteleinfluss stehen. Dies war hier offensichtlich der Fall. Sie sind bisher nie in den Fokus von Beschwerden oder gar in den Verdacht schlechter Arbeitsleistung geraten. Insofern sehen wir auch keinen Grund, arbeitsrechtliche Maßnahmen einleiten zu lassen. Wir haben Ihr Schreiben aber ausgewertet, um im Dienstunterricht erneut auf den Umgang mit Fahrgästen - egal in welchen Situationen - hinzuweisen zu lassen.

Wir haben auch den Triebfahrzeugführer zum Vorgang befragt. Er bestätig dem Grunde nach die Äußerungen der Sicherheitskräfte.

Mit freundlichen Grüssen
E. Karau
Sicherheitsberaterin
DB Mobility Stadtverkehr
S-Bahn Berlin GmbH
Invalidenstraße 19
10115 Berlin
Arcor: 999- 43982 Telekom: (030) 297-43982, Fax (030) 2844536982
E-Mail: Ellen.Karau@s-bahn-berlin.de

Mittwoch, Juni 27, 2007

Sehr geehrte Damen und Herren der S-Bahn Berlin GmbH,

ich bin am 27.6.2007 um 14:09 auf dem Bahnhof Wollankstraße Zeuge folgenden Geschehens geworden:

Um 14:00, etwa auf der Höhe von Alt-Reinickendorf, bemerkte ich eine junge Frau. Sie lag bäuchlinks auf der "3er-Bank" des 2.Wagongs in Fahrtrichtung rechts. Sie schien schwehr Luft zu bekommen und war nicht ansprechbar, trotz lauten Rufens, und "an-den-Arm-fassens". An der nächsten Station (Schönholz) sprach ich den Zugfahrer an und bat ihn um Rat. Dieser jedoch entgegnete mir ich solle sie aus dem Zug schaffen (Zitat Zugfahrer)und er könne nichts tun, da er allein den Zug zu fahren hätte.
Daraufhin wante ich mich ihm ab und sah im hinteren Teil der Bahn zwei Sicherheitsbeamten der S-Bahn Berlin GmbH. Nach dem ich sie herrangerufen hatte, sie reagierten nicht auf mein eindeutiges Winken, bat ich sie, jener Frau zu helfen. Jedoch bestand deren Hilfe einzig und allein darin, sie grob aufzurichten, anzuschrein und ihren Personalausweis zu fordern. Sie übergab ihn und wurde danach nach ihrem Fahrausweis gefragt. Die sichtlich verwirrte und noch immer weinende Frau wusste nicht zu antworten und wurde von den Sichereitsmenschen aus der Bahn gebeten (Wollankstraße, 14:09). Das heißt, sie wurde viel mehr genötigt. Nun namen einer von ihnen ihre Personalien auf und schrieb ihr einen solchen Zettel aus, wie jenen, den man bekommt, wenn man beim Schwarzfahren erwischt wird. Dies war die letzte Hilfeleistung, die er ihr erbrachte.
Daraufhin kamen beide Herren zu mir und fragten mich nach meinem Fahrausweis.Icherwiederte ihm zuvor, ob es seine Art sei Menschen durch Fahrusweiskontrollen Hilfe zu leisten. Er wiederholte jedoch nur seine Forderung nach meinem Ausweis. Ich zeigte ihn ihm und erbat eine Antwort von ihm. Er jedoch zeige sich sichtlich belästigt und sprach:" Mir geht es auch mal schlecht und keiner hilft mir". Ist das ein Grund Hilfeleistung zu verweigern? Ich sprach ihn auf seine Dienstnummer an und er fragte mich höchst sakastisch, ob ich denn lesen könne. Damit ich mir jene Nummer noch aufschreiben könne, kramte er mir einen Zettel aus seinem Notizbuch mit einem A6 großen NPD Aufkleber und meinte kaltschnäuzig: "Einen Stift habe ich nicht, Tut mir leid"
Er stieg zusammen mit seinem Kollegen in die S25 nach Henningsdorf um 14:23 ein und schien sich noch weiter über das Geschehen zu eschoffieren.
Leider habe ich die Nummer nicht im Kof behalten, bzw bin mir nicht Sicher ob es wirklich die 2364 war.
Ich möchte mich hiermit also sowohl über den Zugführer, sowie insbesondere über jenen Sicherhitsangestellten mit Häftigkeit beschwehren und Frage Sie:

Wie lautete seine Nummer und an wen Wende ich mich um meine Beschwerde nochmals schriftlich einzureichen?

Vielen Dank für ihre Auskunft
Johan Kom

Mittwoch, April 04, 2007

wo die Sonne das Meer berührt

Ich weiß ganz bestimmt, das was immer man auch sucht, sich am Ende immer findet.

Ich hoff du findest auch zu dir!

Wo immer du bist
in jedem Augenblick
Wohnt tief in dir drinn
dein vollkommenes Glück


Manchmal ist es so schwehr daran festzuhalten, das alles einen sinn macht, und das unter dem großen Strich der Lebensrechnung immernoch eine schwarze Zahl steht.
Wenn deine Arbeit zu deinem Leben wird und sei sie auch n och so schön, wenn deine Freunde mit dir arbeiten und nicht deine Freunde sein können, Wenn dein Herz sich nach Liebe sehnt und sich in der Schönheit der Sehnsucht verfängt, Wenn deine Freunde traurig sind und der Tod in ihren Nächsten wohnt, Wenn der Tag mit Regen endet und die Milch sauer ist, sag mir Bruderherz, Sag mir, wo ist der Rest des lebens, der die Rechnug aufwiegt?
Ist es das Leben?
Das Bewusstsein, das das was du tust, nicht die erfüllung ist, auch wenn du o gerne jene Dinge tust, die dich täglich an den Alltag binden?
Oder ist es das Lächeln der Person, die an dir vorrüber geht?
Oder sind es die 30 minuten Pause, in denen du täglich auf der Wiese ligst und in Schläfchen hälst?

Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben und ich will auch nicht als pessimistischer Depresiver abgestellt werden.
Doch mal ganz ehrlich, das kann es doch nicht sein
oder etwa doch?
Ist das nicht das goldene Kalb voller Dung und unrat, um das wir alle tanzen?

momento mori
carpe diem

in lieben Gruße
Johan

Montag, April 02, 2007

Glückseeligkeit der grauen Zeit

Frei vom Schmerz der alten Zeit
Alte Farbe wird verblassen
Ruht in mir Unwissenheit
Versucht nun sein Glück zu fassen

Die Nacht steht dennnoch neben ihr
In seinen Händen herrscht Verlust
Im bunten Grau das Glück verlier
dich nicht erneut im bunten Grau

Mein Geist sei frei und sei der Alte
Drin führt Krieg ein Führ und Hin
Dem Schicksal ich die Hände halte

Zurück mein Tränchen rollst du nicht
Wirst niemals mehr mein Äuglein sehn
Und schwarzweiße Zerstrittenheit
Bringt neue Farbe auf dein Kleid,
dem Spiegel der Glückseeligkeit.

Donnerstag, März 29, 2007

hintergrundINFORMATION

Dringlichkeit besteht immer
in diesem Zimmer

Ich bin mal spontan in Kassel
Momentan mach ich mir schon wieder viel zu viele Gedanken. Aber wieso? Ich lebe und alle um mich leben.

bis auf Bald
Johan

Samstag, Januar 20, 2007

macht dich das wütend genug?

Kann man eigentlich als Künstler, genauer als schriftsteller eine ehe führen?
Oder gar eine Beziehung?
ICh habe die Erfahrung gem,acht, obgleich ich mich ja nun nicht als Künstler im eigendlichen Sinne verstehe, dass dem künstlerischen Schaffen durch die alleinige Annäherung an einen liebenswerten Menschen mich doch im produktiven Sinne hindert.
Gerade merke ich es auf ein neues, da J mich nicht in ruhe lässt.
Wenn manche sich beklagen, das keiner mit ihnen spricht, niemand sie ansieht und sie nimmt wie sie sind und das durch einen weichen kuss zum Ausdruck bringen, dann spüre ich oft deutlich wei auch diese Einsamkeit, die ich zu Teilen auch trage, zu schätzen beginne.
Es ist schon eine harte Feststellung, aber ich liebe gerade, wenn ich mich festlegen müste nur mich selbst und das ist eigentlich auch grad voll ok.
Natürlich sind meine Gedanken oft bei menschen mit denen ich viel viel Zeit verbracht habe. Aber dennoch bin ich frei und lasse mir diese Freiheit auch nicht durch meinen Husten nehmen...
Es ist oft so, das ich merke, dass all jene Herzen, die eventuell schon halb zerbrochen sind, an mich herantreten und von einem in mir wachenden Wolf zerfleischt werden. Bissig fasst er um sich und tötet alles was ihm in die Nähe kommt. Und ich spüre kein Bedürfniss diese Bestie zu zämen und in Zaum zu halten. Im gegenteil ich lass ihr so viel raum wie sie verlangt.
Damit ist mein Bild komplett.
Denn auch dieses Biest bin ich und ich bin das Biest und ohne dieses bin ich nicht.

Samstag, Januar 06, 2007

ungeschickt

shame on u !!

Videoabend zu dritt?
nich euer ernst?!?

naja

WORAN ZUM HENKER LAG'S??

keine Infos keine Filme, Der Speti hatte um 19:00 noch nich auf, damit man was zum knabbern kaufen kann??
oder etwa KEINE LUST???
AUA AUA AUA !!!
fettes shame on you
EGAL
wir gehn jetz essen

Montag, Januar 01, 2007

1:1 ist jetzt vorbei

herzlich willkomen im jahr 2007
ich will ja niemandem die Stimmung schwärzen, aber

nicht nur das Weihnachten war das beschi..enste was ich bislang erlebt habe, nein auch die zwischen-weihnachtszeit fand im Silvester ihren Tiefpunkt.
Jedesmal öte ich kotzen wenn mir einer n schönes Neues wünscht. Ich klinge ziemlich pessimistisch / negativ daher, also weil ich das bereits selbst festgestellt habe, muss mir auch niemand einen Vortrag darüber halten.
Es tut mir ja für meine mitwelt auch irgendwie Leid, weil im enteffekt, so sagt man, is jeder seines glückes schmied, also einjeder sich selbst seinser. Aber -JA- sei es so ; ich scheine wohl doch abhängig zu sein von dingen in meiner direkten Umgebung.
Wann hat sich meine Schwester in der Zwischenzeiot gemeldet, wie ursprünglich leichtsinniger weise angekündigt? Warum komme ich mit J nicht klar? Warum zum Henker komme ich mit den drei Ses(plural von S) nich kla? wiso liegen mir zwei weitere menschen so leidend am herzen? Warum hat mein Jahrgang den einen so weh getan, das er nun sich selbst bezichtigt. und warum zum Henker Sind Eltern so fieß und unmenschlich zu ihren Kindern?
Warum können sich nicht alle lieb haben?
Warum können So und ich nicht einmal über ALLES unterhalten? Über all das was ich ihr sagen will, was ich aber irgendwie nicht kann, weil sie dann in einer scheiß situation steckt.. Wieso is diese Vergangenheit nochimmer nicht vorbei?
Warum kann sich
S.G. nich melden? Wieso komme ich immer an um im enteffekt zu fühlen, das ich nicht mehr der Bruder bin, sondern vielmehr eine einengende Person? Warum tue ich S. Sc. so weh? Und va warum brauche ich aso viel nähe und weiß nicht wo ich sie herbekommen kann? oder warum kann ich nicht die Nähe von J akzeptieren und auskosten, sondern muss ihr jede Berührung und jeden Blick verwehren, weil es mich so traurig und agressiv macht und ich es als falsch empfinde?

Ich denke, das ich
1. zu Abhängig von SG bin und das entweder akzeptieren oder sie drauf ansprechen muss.
2. vieles von So noch in mir trage und doch sehr weit verdrängt habe. Ich spüre die Narbe noch immer, die sie mir ins Herz gerissen hat und habe angst, sie reist wieder ein. Momentan scheint es, als würde an einigen stellen bereits flüssigkeit austreten.AITA-sry musste mal raus.

#Verdrängen ist wie einen splitter einziehen. erst verschwindet es in der Tiefe, und dann eiterts langsam raus#


3. SSc. sehr vermisse. Das ich mir oft ihre nähe wünsche; mir oft vorstelle - wie es wäre, wenn es für beide so "liberal" ok wäre, oder wie es wäre, wenn es wieder wäre. Jedoch komm ich immerwieder zu dem Punkt das es nicht klappt, das es nicht die person ist, sondern ein Traum, mit dem ich leben würde.

Und VA
WARUM
IST das SO Schwehr?

liebe ich zu viel oder habe ich angst nie mehr wahr und aufrichtig lieben zu können?
Wenn das so ist, dann fordere ich mein Herz zurück und all die Liebe dien ich verlor!

letztens habe ich wieder einen intensivebn Traum gehabt. wieder von einem Mädchen nur kann ich mich nicht an viel erinnern.
Dunkle haare und irgendwie größer. Ich sah sie von hinten und konnte ihren Duft riechen.
Sowieso muss ich das hier noch mal sagen
Ich kann den kerl von "das Parfum" echt gut nachvollziehn und wünsche mir oft, wieder die Gerüche zu riechen, die ich für jeweils lange Zeit genießen durfte.
Lebe ich in der Vergangenheit? oder versuche ich jetzt damit klarzukommen?
nur einse ist sicher
eins zu eins ist jetzt vorbei

Samstag, Dezember 23, 2006

du wärst da

ich denk an dich
ich kann nicht anders
an jeder straßenecke bleibe ich stehen

ich denk an dich
was soll ich machen
meine gedanken wollen sich nur um dich drehen

ich sehe dich
in jedem bild
alle farben werden dein gesicht
ich höre dich
in jedem ton
es gibt kein einziges geräusch ohne dich

ich denk an dich
und all die menschen
die vorübergehen seh`ich nicht

ich denk an dich
wie du wohl aussiehst
hier in dem hellen sonnenlicht

ich sehe dich
wo niemand ist
du wartest hinter jeder tür
ich höre dich
wenn alles schweigt
deine stimme klingt für immer in mir

ich bin bei dir
du bist mir nah
ich wünsch mir nur
du wärest da

ich denk an dich
an deine haare
die sind doch länger oder nicht

ich denk an dich
wo bist du gerade
vielleicht lachst du oder sprichst

ich sehe dich
in anderer zeit
ich weiß nicht mehr wie spät es ist
ich höre dich
von noch so weit
weil du das allerschönste läuten bist

jetzt steh ich hier
und sing für dich
ein liebeslied
das wollte ich nicht

ich bin bei dir
du bist mir nah
ich wünsch mir nur
du wärest da

Freitag, Dezember 22, 2006

besinnen

weißt du was du mir bedeutest?
auf einem Platz in meinem herz
steht dein Name an der Wand
und ich will das du es erfährst

ich werde immer an dich glauben
egal was auch passiert !!! !!!!! !!!!

Montag, Dezember 18, 2006

zufernes Nahweh

fernab der guten hoffnung
fährt das Schiff der Träume
in die wipfel grüngüld'ner Bäume

Im fernen Ruhepunkt entschunden aller Wirklichkeit
Steht weitab ein Baum der seine Blätter nach dir reckt
und mit sanftem Flügel dich bedeckt

Fernab der Guten Zeit
steh ich am Rande der hintermir geglaubt.
Die letzte Grenze - Einsamkeit und Zweisamkeit
Der letzte Bruch mit Morgen für den Sommer?

Mein Kopf verkrampft im Herzstreit
und schreit wie unter Qual
nach dem Blick in das Gesicht,
dass einst die Zuflucht für mich barg.

Freitag, Dezember 01, 2006

zwischenspiel

Meine FÖJ-Landesdeligationslandskolegen haben es nicht leicht mit mir. Ich habe mich auf den letzten 2 ( davon war eines inoffiziell) nicht gemeldet und ein Protokoll wurde ebenfalls nicht verfasst, bzw das vom ersten kam 2 Wochen zu spät oder so. Nun habe ich nachgefragt wann das nächste treffen ist und was wir bislang wie weit vorbereitet und geplahnt haben.
ergo: Ich sei dochselbst Schuld, wenn ich nicht anrufen würde....
egal
Jedenfalls Treffen wir uns jetzt alle wieder und haben uns lieb und werfen uns scheue Blicke zu und umarmen und küssen uns um dann miteinander - ihr wisst schon... SCHERZ !

zu oft gehn die die noch nicht weggehn wollten.
Ich habe - für die die den Hintergrund erfassen wollen, weil ich kein Protokoll geschrieben und versandt habe - mich von einer der wichtigsten Personen meines Lebens getrennt. Ich weiß man hält mich bestimmt für dumm, überarbeitet, verwirrt oder sonstwas, wenn ich diese Trennung vollzugen habe und gleichzeitig diese Beziehung als eine der wichtigsten und schönsten bezeichne.
Argumentiere oder Deute ich grad eine Beziehung auseinander oder wenn ja, ist das schlimm oder kann man das überhaup?
Nunja das is jetz 2 Wochen her. und ich stelle oft fest, das ich diese Entscheidung nicht bereue. Mein Herz und mein Bauch haben sich abgewand und mein Kopf ist zu schwach um denen das Gegenteil bei zu bringen. Und dennoch bleibt ein Schmerz. eigentlich sogar zwei.
Der erste ist die Ursache für die häufige hinterfragung dieses Weges. Was wenn ich den größten Fehler meines Lebens machte?

Der zweite und schärfere ist einer der von mehreren Seiten herrührt oder mehrere Arme hat.
ich wei nicht wo ich anfangen soll diesen zu beschreiben. Im großen und ganzen und im all-in-a-nut ist es die Frage " Wie geht es DIR ? "
Natürlich kann ich mir diese Frage auch selbst beantworten und das ist auch nicht das Ziel dieser Frage - die reine inhaltliche Antwort.
Sie beschreibt für mich eine Dreifaltigkeit in drei Ebenen:

die UNGEWISSHEIT

über ihr Befinden über die Tiefe meines Schnittes in ihrerm Herzen.
Wenn ich nur könnte würde ich keine Sekunde zögern ihr das fehlende Stück Seele und Herz aus mir reißen und ihr wiedergeben.
Ich weiß nicht, ob sie weiß, wie ich mich schuldig fühle und wie ich reue für ihren Schmerz. Am liebsten würde ich ihr sagen das alles gut ist und das ich sie liebe. nur wessen Leiden ist dannrichtiger? das ihrige, wenn ich ihr aufrichtig sage, was ich empfinde und fühle, auch wenn das ein Schlag ins gesicht ist? oder der betrug meiner selbst und die Lüge in der ich sie leben lasse. Platzt diese blase, dann ist der Betrug nur ein zusatz zu dem Schmerz, den si im ersten Fall erleiden müsste.
Ich liebe sie ja noch immer, nur auf eine andere weise. Ich merke durch die unterlassene Hilfe die freundschftliche Nähe die mir fehlt di mein ich aber verlangt. Die Gewissheit, das alles OK ist. Oder die situation , dass sie mit ihrem Kopf auf meinem Bauch liegt und wir uns den Nachthimmel aus einer Wiese ansehen. Nur ist das nicht möglich, dennSIe fühlt zu stark, um nicht doch der Liebe zu entkommen, die ich nicht finden kann für sie.
es ist mehr als Freundschaft und doch zu wenig für eine Liebe, die einst war.

Zukunftsangst

Zumal nicht meine eigene aber ihre. Ich wünsche ihr so sehr die Stärke hervorzugehen und nicht abzubrechen; zu leben und nicht zu leiden. Ich muss und will es mir nicht vorstellen, weil es mir zu sehr weh tut und ich halb panische angst davor habe, dass ihr jenes Leid wiederfährt wie mir. Dass ihr nicht jene Dinge geschehen die ich geschehen ließ.Und auch hierrin spiegelt sich eine Liebe wieder vergleichbar mit dem Halten und Hütenwollen eines Vogels mit gebrochenem Flügel. Es bewegt mich sehr.

Lichtblick

Ich hoffe sie kann ein Licht sehen in weiter Ferne , auf das sie zuhalten kann und an das sie sich halten kann. Wenn sie ihr Leben ohne mich führt und mich wie H nicht sehen kann, dann ist das gerechtfertigt und ich aktzeptiere es unter Tränen. Was muss ich tun um dieses Licht scheinen lassen zu können , damit das Meer der Traurigkeit einen Leuchtturm erfährt und Fester Grund beginnt.

Unsere Herzen sind Segelschiffe und man weiß leider nie wohin es uns verschlägt und welcher Seegang herscht. Ob man in einem Hafen ruhen kann oder einen die offene See ruft und unnachgiebig nach uns verlangt.
Wir sind verdammt zum Leben und zum Leiden und zum Lieben. Diese Drei sind die Elemente des Seins- so scheint es.
Ich kann sie spüren und verschließe mich nicht vor dem was kommen mag. Sei es was es wolle.

In Liebe zur Welt,
zu Dir und Mir,
zum Leben und Leiden,
zum Wachen und schlafen.
Johan

Samstag, November 25, 2006

Heimat

wenn du dich in den 4 Wänden deiner Kindheit nicht mehr geborgen fühlst und dich nur materielles dort hält, sag - warum gehst du dann nicht?

Ich verzweifle gerade da ich nicht weiß wie ich gehen soll... ich weiß nich weiter.
Gestern habe ich mit J lange über das Wegziehen geredet und nun sitze ich hier auf meiner Matratze und wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich hier weg zu kommen.
Doch es geht nicht das, was ich mir wünsche. Ich kann nicht mein Zimmer einpacken und wo anders auspacken.
Ferner hzabe ich ein ohnmächtiges Gefühl dabei, wie ich das alles mit dem Geld regeln soll und nächstes Jahr bin ich evtl nich mehr da - was dann?
Es zieht mich weg und ich weiß nicht wohin ich treten soll - wo die Steine im Wasser liegen und dennoch zieht mein Herz - mein Ich mich weit von hier fort.
Was soll ich tun?
Abwarten?
Wohngeld beantragen?
eine Wohnung suchen?
wie sucht man das? wer will mit mir gehn - wer kommt mit?
wer ist bei mir?