Mittwoch, März 26, 2008
Zeitmanagement
Ich meine, ich bin schon sehr stolz auf mich, das der anti-sterni-beitrag drin ist.
Es fehlen aber noch eine Zusammenfassung zu Dr.Oetker, Unilever, Procter&Gamble und und und.
Die Palette ist so lang wie die Marken von Nestlé.
Auch literarisch tut sich einiges. Nur liegt es noch im argen und noch nicht auf dem Server.
man darf also gespannt sein.
Johan
Samstag, März 08, 2008
Blumentopf - Manfred Mustermann
Mir war von Anfang an klar: Möchtest Du hier überleben
musst Du besser als der Rest sein; es kann nur einen geben.
Meine Chancen standen bei eins zu einer Million,
doch ich hab' an mich geglaubt und es hat sich gelohnt.
Jetzt hab ich lang genug gewartet, meine Zeit ist gekommen;
dieser Platz wird zum Gefängnis, ich befrei' mich davon,
ich spür' den Luftstrom beim ersten Atemzug in meiner Lunge,
hör' wie jemand sagt: "Glückwunsch, ein kerngesunder Junge!"
Die Wärme meiner Mutter wirkt beruhigend auf meine Nerven,
ich öffne meine Augen um 'nen Blick nach draußen zu werfen;
alles ist neu für mich, doch ich bin neugierig,
und ich greif' nach allem, was ich in die Fäuste krieg.
Hier gibt's so viel zu entdecken, zu tasten, riechen und schmecken.
Ist das weich? Was passiert, wenn man es runterwirft? Kann man das essen?
Mama schau, ich lauf', ich hab's schon bis zum Schrank geschafft!
Und Papa ist so stolz auf meinen ersten ganzen Satz.
Ich kann schon über die Tischkante gucken, Mensch, jetzt bin ich groß!
Nur dass Papa immer arbeiten gehen muss find' ich doof,
aber am Samstag füllt er das Planschbecken mit Wasser auf
und dann kommt Marie, das Mädchen aus dem Nachbarhaus,
wir spielen "Vater, Mutter, Kind", später werd' ich sie mal heiraten.
Zum Geburtstag will ich den großen Polizeiwagen.
Meine Mama sagt, ich soll die Zeit noch genießen,
bald musst Du zur Schule, dann ist es vorbei mit dem Spielen.
Ich hab 'ne Bande mit meinen Freunden und ich find Mädchen echt ätzend,
kauf' Panini-Bilder, doch bald sind sie verklebt und vergessen,
und mittlerweile muss ich literweise Clearasil zwecks Akne nehmen,
und es steigen Parties mit Schiebertanzen und Flaschendrehen.
" Mein Sohn, Du bist heute Abend wieder da Punkt zehn!"
Ja, mal sehen, wartet nicht auf mich, ihr könnt ruhig schlafen gehen.
Ehrlich, von meinen Eltern lass' ich mir nix mehr sagen,
genau wie von Lehrern, ey fuck, die woll'n sich alle eh nur wichtig machen.
Nach meinem Zeugnis fragt mich doch später keine Sau mehr,
Mann, ich hab'n Traum, ich geh nach Lanzarote und werd' Tauchlehrer.
Parties werden härter so wie die Alkoholika,
es sind Drogen da, und ich hab mein erstes Mal mit Monika.
Das ist ein großes Jahr und nichts wird mehr wie früher sein,
hab' ständig Liebeskummer und den lang ersehnten Führerschein.
Auch die Schule lass' ich halbwegs erfolgreich hinter mir,
aber Ausbildung? Nein danke, es ist das Leben das mich interessiert.
Ich wohn' jetzt in 'ner eigenen Wohnung und bin weg von zu Haus,
wohn' in 'nem Wohnblock in der Stadt und mach' das Beste daraus;
ich träum von 'nem großen Garten und 'ner Dachterrasse,
doch leider bin ich stets im Minus bei der Stadtsparkasse.
Keine Mama ist mehr da die mir mein Essen kocht
und wenn ich an die Schule denk', dann denk' ich bloß: Ach hätt' ich doch!
Ich find' keinen festen Job, les' in der Zeitung nur den Stellenmarkt,
und Moni zu verlassen, das war keine Heldentat,
und dann am selben Tag noch ins Bett mit Marie.
Wann ich das Inge erzähl? Na besser nie.
An der Bar 'n Bier bestellt, im Club am Klo 'n Näschen gezogen,
dann von den Bullen erwischt, die Taschen voller chemischer Drogen,
drum hab ich den Job verlor'n, der ganz in Ordnung war,
und wer zur Hölle erklärt mir bloß mein Steuerformular?
Ich sag, "Ich bin nicht wie die andern", und merk selbst, wie seltsam es klingt.
Hey kann es sein, dass ich im Club wirklich der Älteste bin?
Freunde überholen mich im Porsche auf der Autobahn,
meine Zukunft hat schon längst begonnen, verdammt, ich brauch 'n Plan!
Doch ich feier lieber Parties und hau mir die Birne weg,
und dann am Telefon Inges Vater, der Firmenchef,
redet irgendwas vom Geld verdienen bei ihm mit Internet,
weil er gern etwas solideres für seine Inge hätt'.
Nur wegen ihr macht er mir 'n paar Angebote,
gut, arbeite ich halt bei ihm und tauch' später auf Lanzarote.
Inge zeigt mir ihren positiven Schwangerschaftstest,
ich weiss zwar nicht so recht, doch lach' sie an und halt' sie ganz fest.
Inge wir heiraten, ich kann nicht neinsagen,
also Ringe kaufen, Aufgebot bestellen, Freunde plus Familien einladen.
Flitterwochen wie versprochen in Venedig,
kurz darauf im Sommer kommt das Baby unser Glück auf ewig.
David, vom Papa die Nase, Mama die Haare,
die strahlend blauen Augen von Opa, was für ein Knabe!
Das Leben macht Spaß und die Beförderung kommt,
der Mercedes ist schwarz, die Sekretärinnen blond,
und die Nachbarn sind neidisch auf 'ne Familie wie uns,
das Kind und wir sind gesund, und alle lieben den Jungen.
Wir ziehen um in das große Haus am Stadtrand,
das Inges Eltern gehört, wo wir alle endlich Platz ham.
David spielt im Garten, ich schau' vom Fenster aus mit Inge zu,
Die Ehe läuft harmonisch, ja fast so wie im Bilderbuch.
Neulich kam nach all den Jahren wieder 'ne Postkarte von Monika
aus Lanzarote, und sie schreibt, sie wohnt jetzt da.
Es ist doch komisch, ha? Man sitzt in seinem Mecedes,
rast an allem vorbei und merkt es erst dann wenn es zu spät ist.
Jetzt ist mein Leben doch schon aus mit sechsundvierzig.
Ist doch kein Wunder dass man dauernd deprimiert ist,
meine Frau meint, ich soll zum Therapeuten, doch ich brauch kein',
nicht so einen, mein Seelenklemptner bleibt 'n guter Rotwein.
Mit Inge läufts auch nicht mehr so wie in den besten Tagen,
denn seit den Wechseljahren ist sie kaum noch für Sex zu haben.
David bleibt meine einzige Motivation,
in dieses doofe Büro geh' ich doch bloß für meinen Sohn.
Wir tun doch alles für ihn, ham uns den Arsch aufgerissen,
und er hat den Tauchkurs schon nach vierzehn Tagen geschmissen.
Manchmal glaub' ich, wir lassen ihm zu viel Freiheit;
David, vergiss nicht, um zehn musst Du daheim sein!
Jetzt bin ich dreissig Jahre in der Firma und das feiern wir,
mein Chef überreicht mir 'ne Münze mit dem Firmenlogo eingraviert,
und bei den meisten zähl' ich hier bereits zum alten Eisen,
aber den Youngsters kann ich immer noch das Wasser reichen.
Ich werd' es allen zeigen, dass ich noch was beweg'
auch wenn sie meinen, meine Programmiersprachen sind nicht mehr up to date.
Na gut, ich hab vielleicht paar graue Haare,
doch das soll nicht heissen, dass ich nichts mehr an Energie und Power habe.
Nur die Familie macht mir grade bisschen Sorgen,
ich will, dass David studiert, nur daraus ist bisher noch nichts geworden.
Er sagt zu mir immer nur "Live your dreams!",
doch ohne Ausbildung wird das nicht geh'n, denn dann wird er mal nix verdienen.
Und Inge wird nicht grade attraktiver mit den Jahren
drum geh' ich aus und entdeck' den Reiz, für Liebe zu bezahlen.
Ich ruf' sie an, sage: "Schatz, heut' komm' ich später heim,
hab' da 'n Projekt, das muss bis morgen früh erledigt sein."
Und mit meinen Inlineskates halt' ich mich fit und gesund,
und auch wenn ich bald sechzig bin fühl ich mich immer noch jung,
doch dann kommt die Überraschung, David kriegt 'nen Sohn von seiner Mona,
den kleinen Lothar, verdammt, jetzt bin ich Opa.
Es hieß, ich sei ein Teil der Firma, daran ändert sich nichts,
denn in der Abteilung sei noch keiner länger als ich;
sie sagten, sie bräuchten wirklich mehr Männer wie mich,
dann ham sie mir die Hand gedrückt und mich in Rente geschickt.
Und jetzt sitzt auf meinem Stuhl ein andrer hinterm Schreibtisch
und ich lös' die Kreuzworträtsel in der Fernsehzeitschrift.
Denn ich langweil' mich so ohne Beruf
und bin nur glücklich wenn mich mal der kleine Lothar besucht.
Ja ich brauche was zu tun, und deshalb geh' ich in den Garten,
ich stutz' die Hecken, jäte Unkraut und mäh' den Rasen,
und im Winter sind wir wirklich niemals eingeschneit,
denn dann steh ich um sechs Uhr auf und räum' die Einfahrt frei.
Und auch wenn ich von meinen Freunden schon die Namen vergess'
und mein Mercedes eigentlich kaum noch die Garage verlässt,
weil immer wenn ich im Schritttempo durch die Straßen schleich
gleich alle hupen und brüllen, "Ey jetzt fahr' schon, Du Tattergreis!",
will ich kein Leben auf dem Abstellgleis, weil ich noch Power hab',
doch in letzter Zeit bin ich bei meinem Arzt ein Dauergast.
Denn laufend hab ich irgendwelche Wehwehchen,
und sind die einen vorbei, dann kommen die nächsten.
Meine Augen werden schlechter und mein Kopf wird kahl,
ich krieg 'ne dicke Brille und 'ne große Prostata;
ich bin so schwach, dass ich im Winter nicht mehr schneeräumen kann
und meine Hose fühlt sich oft wie'n feuchter Teebeutel an.
Ich hab mein Leben lang gebuckelt, und was hab ich davon?
'Ne Minirente und 'nen Sohn, der jedes Jahr einmal kommt,
und ich bin so froh, dass es Inge gibt,
denn ohne ihre Hilfe ging es nicht,
und wenn ich aufsteh' wird mir schwindelig.
Und deshalb lieg' ich eigentlich bloß noch in meinem Bett herum,
und statt "Auf Wiedersehen" hör' ich nur "Gute Besserung".
Inge sagt, ich werd schon wieder kerngesund
wenn ich nur immer brav meine Pillen nehm.
Doch ich kenn sie zu gut, und ich spür wenn sie lügt,
und ich fühl genau, dass alle wissen, was hier geschieht.
Ich hab kein' Bock mehr, die blöden Medikamente zu nehm',
seh zu den alten Photos rüber, die am Fensterbrett stehen.
Ich mit Inge frischverliebt am Markusplatz,
die Einschulung von David, das Bild von ihm zum Vatertag,
die Firmenurkunde, die ich zur Rente bekam,
und ich vorm Weihnachtsbaum mit meinem Enkel im Arm.
Vor meinen Augen zieht nochmal mein ganzes Leben vorbei,
ich wollte so vieles machen und hatte so wenig Zeit,
David lächelt mich an, Inge hält meine Hand,
und ich will nur noch schlafen - Mann bin ich müde, verdammt.
Samstag, Dezember 01, 2007
"FREE HASH --- ICH WILL AUCH MEINE DROGE!"
Die Sache is, laut einem gewissen Hirnforscher die, dass durch kurzzeitige (prompte) Belohnung die Belohnungszentren in unserem Hirn angesprochen werden, die sind sehr alt und meistern täglich alle Hürden (intuitives Verhaltenk, weil wird besser sein) und damit stellt sich bei einer sofortigen Bequemisierung eine Belohnung ein.
Will man aber Klimaschützer sein, dann muss man den Verstand einschalten. Der sitzt hinter der Stirn und ist ein vergleichsweise schwaches Zentrum. Mit anderen Worten, bei der Frage nach Auto oder Fahrrad ist die Belohnung größer als die Logik
Und wer das nochmal genau haben will, der zieht sich hier mal folgenden Podcast rein:
Quarks&Co Thema: Wie retten wir wirklich das Klima
Dienstag, November 27, 2007
nichtigkeiten
Mine Klamotten sind alle dreckig. und Linus war gestern nicht einmal hier.
man
naja und das sarah es noch nicht mal schafft hallo zusagen is n ebenbei mal so auch schon ne ziemliche schweinerei. Mal angenommen ich bin nicht schizophren, ja?, dann sollte ich mich nicht irren, in diiesem Punkt, dass ich kein Jemand bin, der ihr den Kopf abreißt oder sie anbrüllt. Was steht zwischen uns?
Natürlich, ja, ich könnte sie schlichtweg fragen und das wäre sicherlich auch der simpelste Weg zu einer Antwort, den wer nicht zu fragen weiß wir nicht Antworten hören lernen.
Nur wesshalb tue ich den "ersten"Schritt? Wieso geht nicht sie auf mich zu?Oder nur auf einem Weg, den ich nciht sehe.
Ich muss, ob ich nun der erste bin oder nicht, wohl mit ihr reden.
So ist es ein weiteres Puzzleteil, welches sichin das Gefüge setzt.
War ich doch vor langer Zeit der Erkenntnis gewahr, dass Reden sei die Lösung vieler Konflikte mit seiner Umwelt und seiner selbst. Und nun kommt es mir vor, das ich nach einem Langen Weg diese Sicht von einer anderen Seite sehen kann und nun besser und umfassender zu begreifen scheine. So sind die Fragen meines Lebens für mich heute zunächst Fragen an mich und dann Fragen an jene, die mich Fragen lassen.
Johan
Freitag, November 23, 2007
Mittwoch, November 21, 2007
[ ]
Man muss die Welt nicht verstehen,
man muss sich nur in ihr zurecht finden.
und doch
Bleibt die Wahrheit wie ein Elementarteilchen,
nicht weiter zerlegbar.
Sonntag, November 11, 2007
und wieder stehe ich im Buchenhein
Ein bett aus stroh, ein gewaltiger spiegel, vor den ich mich stellen kann und mich doch nicht sehe.
Wieder komme ich an diese Stelle, in der ich mich frage, Warum eigendlich?
Wie kommt es, das ich mich nach Personen sehne? Was hoffe ich bei ihnen zu finden, also wonach sehne ich mich ?
Ich habe schon einige Antworten gefunden, doch jedesmal wenn ich eine dieser Geister demaskiere zeigt sich mir eine neue, andere Maske, di sich als noch schwehrer herausstellt.
Wonach sehne ich mich eigentlich, wenn ich mich nach meinem Ideal-Partner sehne?
Sehne ich mich nicht nach Halt, nach Verständniss und Wärme?
Aber warum suche ich Halt bei ihr? Warum suche ich verständniss? verstehe ich mich selbst zu wenig? oder bin ich mir nicht selbst genug?
Muss ich doch die letzten Fragen bejahen, so Frage ich mich, woher es kommt, dass ich keinen Halt in mir finden kann. Wie kommt es, dass ich mir nicht genug bin?
Schätze ich mich zu wenig? oder (Masterfrage) weiß ich nicht, wer ich eigendlich bin?
Sinne ich nach über diese Fragen und versuche in mich hinein zu horchen um Antworten zu finden, so bleibe ich allein und falle in Müdigkeit, in tiefe Träume. Sind diese Träume meine Antworten?
Gestern habe ich wieder begonnen zu malen. Fange ich an entwickelt sich stets eine Collage aus verschiedenen einzelelementen, die für sich stehend, nur durch wenige Linien verbunden sind.
so wisse, mein
Tage langer Wanderungen
haben dir erneut begonnen
fürchte nicht den Sturz
um dunklen Wald
verheilen keine Wunden
werden Schlüchte tief geschlagen
wirre Träume jagen
schmerz erfüllt verbunden
siehst du bald
Ein neuses Licht
durch Buchenkronen bricht
das klare Wort ausspricht
und dich befreit
frei von Verzicht
Freitag, September 14, 2007
hach ja
Ausgabe: 01.09.2007
Haftung für Verlust oder Beschädigung
(1) Beschädigung von Reisegepäck ist auf einen Betrag von 2 500 Deutsche Mark je Gepäckstück,
bei Verlust oder Beschädigung von Kraftfahrzeugen auf einen Betrag von 40 000 Deutsche
Mark je Fahrzeug begrenzt. Ein Anhänger mit oder ohne Ladung gilt als ein Kraftfahrzeug.
Da kann man durch aus mal von der Deutschen Reichsbahn sprechen, die mit dem ICE fährt.
au man, das tut weh, Ich meine es muss doch auffallen, das sich die Währung ändert?! Aber das erklärt die hohen Preise.
Oder soll das heißen, dass man lieber keinen Schaden nehmen sollte, weil die alte Mark noch im Besitz der Bahn ist und du dieses Spielgeld als ausglei bekommst?
Danke nochmal Bahn, für diese amüsanten Stunden.
Sonntag, August 26, 2007
Und in dem Schneegebirge
| 1. Und in dem Schneegebirge, da fließt ein Brünnlein kalt |: und wer das Brünnlein trinket :| bleibt jung und wird nicht alt 2. Ich hab' daraus getrunken so manchen frischen Trunk, |: ich bin nicht alt geworden, :| ich bin noch allzeit jung. 3. "Ade, mein Schatz, ich scheide, ade mein Schätzelein!" |: "Wann kommst du aber wieder, :| Herzallerliebste mein?" 4. "Wenn's schneiet rote Rosen und regnet kühlen Wein. |: Ade, mein Schatz, ich scheide, :| ade mein Schätzelein!" 5. "Es schneit ja keine Rosen und regnet keinen Wein: |: so kommst du auch nicht wieder, :| Herzallerliebster mein" |
Sonntag, Juli 29, 2007
Regel und Besitz ~ erster Teil
Die Furcht davor, dass Veränderungen zB an einem Rechner durch neue Dateien, die durch "dritte" erstellt wurden oder durch neue Software oder Softwareeinstellungen bösartig sein können ist - angenommener Weise - berechtigt. Immerhin geht es um sensible Daten, die auf dem Rechner liegen. Alle Fotos und Erinnerungen können hin sein, falls es zu einem SuperGAU käme. Dieser GAU ist umso schlimmer, wenn er nicht vom Besitzer selbst, sondern von einer anderen Person verursacht wurde.
Gesetzt den Fall, dass Veränderungen durch eine weitere Person vorgenommen werden/wurden und diese nicht abgesprochen und bis ins kleinste Detail erklärt und vom Eigentümer verstanden wurden, sodass keine Zweifel und Ängste seitens des Eigentümers mehr vorliegen, wären Reaktionen wie Angst vor der Veränderung oder Unmut über die Neuheit oder das Ungewohnte eine oft gezeigte und anscheinend angemessene Reaktion.
Aber ist diese Angst vor dem Neuen und der Veränderung nicht wieder nur ein Spiegel der Angst vor ungewohntem? Ist es nicht die - ich würde diese Pauschalisierung gerne vermeiden - generelle Angst vor ungewollter, unkontrollierter Veränderung, die sich in diesem Szenario offenbart? Es finden sich im Alltag zahlreiche ähnliche Beispiele.
Ein anderer Ansatz wäre der, dass durch gesellschaftlich oder persönlich aufgestellte Regeln die Unberechenbarkeit einzudämmen versuchen? Das also im Umkehrschluss ein Verstoß gegen eine solche Regel eine Unberechenbarkeit darstellt und somit die Möglichkeit besitzt Veränderungen zu schaffen, die so nicht vorgesehen oder gewollt gewesen sind?
Ein Beispiel:
Zwei Menschen kommen an eine rote Ampel. Der eine vergewissert sich, das von keiner Seite sich der Ampel ein Fahrzeug nähert. Er überquert die Straße. Der Zweite fordert ihn zur Rechenschaft auf. Er fragt ihn, was das sollte und ob er nicht sehen könne, dass es rot sei.
Der erst hat also eine gesellschaftliche Regel, "Gehe nicht über rot", gebrochen. Der zweite merkt diesen Bruch und erinnert den ersten an die gemeinsame gesellschaftliche Regel. Warum aber schlägt er sich auf die Seite der "Ordnung"? Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr von vorbeifahrenden Fahrzeugen.Sieht er die Daseinsberechtigung dieser Regel und mit ihr alle weiteren in Gefahr? Hat er Angst, dass durch den Bruch dieser Regel weitere Regeln gebrochen werden und somit ein gesellschaftliches Chaos entstehen würde? Fürchtet er um sein eigenes Wohl?
Ein Erklärungsversuch:
Der zweite regt sich desswegen über den Ersten auf, weil er einer von denen zu sein scheint, die ständig über rot gehen und dabei oft, nur nicht in diesem Fall, die Sicherheit im Straßenverkehr beeinträchtigen. Um zu verhindern, dass der Erste auch in Zukunft bei rot über die Straßen geht und dadurch eventuell die Straßenverkehrssicherheit gefährdet, spricht er ihn auf sein Handeln an.
Ein anderes Beispiel:
A knickt beim Kaffeekochen immer den Kaffeefilter in einer bestimmten Weise, damit, nach seiner Erklärung, der Filter nicht reißt, wenn das Wasser durchläuft. B kommt eines Tages zu A und möchte für beide Kaffee kochen und knickt jedoch den Filter nicht. A merkt dies und stellt B zur Rede.
Die persönliche Regel von A ist es, den Filter zu knicken. B verstößt dagegen und versetzt A in Angst um das Gelingen des Kaffees oder gar in Angst um seine Kaffeemaschine. Es kommt zur Auseinandersetzung. Hierbei handelt es sich anscheinen um die Angst vor dem Verlust durch eine Veränderung der Gewohnheiten von A durch B.
Wie aber schafft man einen gesellschaftlichen Zwischenweg? Geht das nur über die Klärung, etwas gehört A und er/sie hat seine Regeln dafür, desswegen muss B im Falle, dass A den Gebrauch gestattet sich auch an die Regeln von A zu halten?
Ein drittes Beispiel:
A hat eine Sense und arbeitet ab und an mit ihr. Nur geht die Sense des öfteren kaputt und A muss sich eine neue kaufen. Darum hat A eine besondere Art und weise mit der Sense umzugehen. Er schwingt sie von Kofhöhe mit der rechten Hand am für die Linke vorgesehenen Griff und der Linken entsprechend hinap bis auf den Grund und dann wieder zurück. B möchte sich die Sense ausleihen und lässt sich von A in die A-typische Handhabung einweisen. B jedoch Hält die Sense zu A umgekehrt (rechte Hand an der für jene Hand vorgesehenen Griff usw.) und schwingt sie stets bodennah. A bekommt, als er dies sieht Angst um seine Sense. Und erinnert B daran, das er für den voraussichtlich entstehenden Schaden aufkommen müsse.
In diesem Falle hätte nach der obrigen gesellschaftlichen Lösung B die Sense wie A bedienen müssen, obgleich er gewusst hätte, das dies der Grund für den enormen Verschleiß ist.Was also tun?
Bei abweichender Regel solange drüber reden, bis eine beidseitige Regel akzeptiert werden kann? Also eine Kompromissfindung?
Wie sähe die im dritten Fall aus? Wäre B bereit von seinem Ideal abzurücken, obgleich er und wir wissen, dass seine Handhabung die korekte ist? Oder würde sich A dazu überreden lassen sein bisheriges Handeln als gänzlich falsch anzusehen?
Beim zweiten Beispiel wäre ein Kompromiss der, dass man den Filter nur zur Hälfte knickt?
Anscheinend ist ein Kompromiss durch eine Variantenfrage a oder b manchmal nicht möglich. Was dann?
Augenscheinlich muss sich dann für eine der Regeln entschieden werden. Dieses jedoch wird oftmals diskusionsartig entschiden. Dabei spielt der Besitz eine erhebliche Rolle. Es ist meine Kaffeemaschine, um die ich mich sorge, und darum ist meine Maschine auch so zu behandeln, wie ich es für richtig befinde.
In diesem Falle hieße das, dass B zwar anmerken darf, dass As Umgang mit der Sense in Bs Augen falsch ist, müsste aber die Sense wie A benutzen oder sich eine eigene zulegen.
oder nicht?
Mittwoch, Juli 18, 2007
Coffee and TV
Eine Freundin ohne Zeit?
Man selbst natürlich nicht mehr?
und ferner ist morgen Donnerstag.
Ja das wird einer jener Einträge, die nur zur geistlichen Zersetzung beitragen , aber ich wollte nur mal ebend loswerden, dass ich evtl die Kritiken meiner DS-Gruppe nicht recht aufgefasst und eventuell auch meine Frexeundinnen zu negativ geschildert haben könnte. Darüber lohnt es sich sicherlich mal gedanken zu machen, aber mir is heiß, meine Füße schmerzen und ich MUSS noch S. Füße masieren.
Ich hoffe ich schlafe vorher ein.
naja scherz bei seite - wo is mein Eis am stiel?
Dienstag, Juli 17, 2007
Samstag, Juli 14, 2007
Kommentar - Schuld (Thanatos)
so wie sie es mit uns heute immer noch tun,
Und Du hast ihnen alles gegeben,
Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.
Heute hier, morgen dort, bin kaum da muß ich fort,
Hab' mich niemals deswegen beklagt.
Hab' es selbst so gewählt, nie die Jahre gezählt
Nie nach gestern und morgen gefragt.
Manchmal träume ich schwer und dann denk ich es wär
Zeit zu bleiben und nun was ganz and'res zu tun.
So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar,
Daß nichts bleibt, daß nichts bleibt wie es war.
Daß man mich kaum vermißt, schon nach Tagen vergißt,
Wenn ich längst wieder anderswo bin,
Stört und kümmert mich nicht, vielleicht bleibt mein Gesicht
Doch dem ein oder anderen im Sinn.
Fragt mich einer, warum ich so bin bleib' ich stumm,
Denn die Antwort darauf fällt mir schwer.
Denn wasneu ist wird alt, und was gestern noch galt
Stimmt schon heut' oder morgen nicht mehr.
Ich bin unterwegs nach Süden und will weiter bis ans Meer
Will mich auf heiße Kiesel legen und dort brennt die Sonne mir,
Die Narben aus dem Nacken, jeden Kratzer, jeden Fleck
Das von den tausend Händen, die mich das ganze Jahr befingert und geschlagen haben,
Keine Spur mehr übrig bleibt
Und wenn der Wind mir fetzenweise meine alte tote Haut,
vom Rücken fegt, als weiße Asche, steh ich auf und bin gesund
Ich bin unterwegs nach Süden und will weiter bis ans Meer
Doch ich bin längst nicht mehr sicher ob die Sonne diesmal hilft
Sie brennt so heiß wie immer, aber unter meinem Hemd
Spür ich wie Kälte meine Haut zusammenzieht, aber der Schweiß in meinen Stiefeln,
Kocht und frißt an meinen Zehen
Und von dort woher ich komme trägt der Wind mir den Geruch,
Von halb vergessener alter Angst ,von Haß und Ekel wieder zu
Ich bin unterwegs nach Süden will nicht weiter bis ans Meer
Ich bin müde will nur schlafen morgen morgen schreibe ich,
Meine Träume auf und sehe wie in der Vergangenheit,
Der Schmutz in meinen Eingeweiden, im Rückenmark im Hirn begonnen hat zu faulen
Und zu Gift geronnen ist
Morgen werde ich dann wissen, wie es heißt woher es kommt
Und wenn ich erst den Namen kenne, bringt dies Gift mich nicht mehr um
Schuldig
Macht es Sinn über die "Schuldfrage" nachzudenken? Ist es relevant oder ist es nicht viel mehr verschwendete Zeit und Energie? Oder generell falsch zu meinen jemand wäre Schuld an mir oder Ich wäre nicht normal?
I find it kind of funny I find it kind of sad
Mein Fehler, ich möchte es mal so nennen, obgleich ich weiß, dass jenes Wort nicht passend ist, da ich mich ja nicht als Fehler sehe; nicht als etwas, das nicht funktioniert, weil es etwas gibt, was kaputt ist oder was Elemente beinhaltet die an der falschen stelle sind oder gar gänzlich fremd.
Nein ich meine damit meinen Kopf, meine Gedanken und Gefühle.
no one knew me look right through me
Vieles bereitet mir Gedanken. Es sit so viel, das ich nicht hinter herkome mir Gedanken zu machen. Ich werde müde und kann keinen klaren Gedanken fassen, kann nicht arbeiten und nicht reden. Eigentlich kann ich nur warten. warten im stehen, im sitzen oder schlafend. Es ist so schön sich Gedanken zu machen und auch wenn es eventuell viel angenehmer und einfacher zu leben ist, sich dazu zu zwingen aufzuhören sich über alles Gedanken zu machen, ich will es nicht. Es ist der größte und tiefste Sinn für mich zu begreifen, zu verstehen und zu erkennen wie unverständlich so viele Dinge sind.
Nun durch die Gedankenwelt, in der ich parallel zur eigentlichen Realität lebe, gelingt mir alles nur halb so gut. Ich kann nicht Denken, weil ich arbeite, einkaufe oder auf Besuch warte. Ich kann aber auch nicht arbeiten, weil ich in die andere Welt gezogen werde. Ich will denken und kann das Gefühl nicht in einen klaren Gedanken fassen.
Stelle dir das so vor: Du denkst an einen Baum und spürst das Gefühl von rauer, zerklüfteter Rinde, von grünen, frischen Blättern die im lauen Wind an einander reiben, spürst das Wiegen des Baumes im Wind. Nur was du nicht kannst, ist dieses Gefühl in ein Bild zu fassen. Dir fehlt das Bild des Baumes. Versuchst du dich darauf zu konzentrieren, den Baum zu sehen, dann ist alles grau und alles was dir bleibt, ist die Ahnung eines Dings, das diese Gefühle beinhaltet.
Warum habe ich nie lernen dürfen meine zweite Welt zu greifen? sie zu erleben und in ihr sein zu dürfen, ohne, dass ich durch "Pflicht" aus ihr gerissen wurde?
Wäre mien Leben morgen zu ende, ich müsste feststellen nicht gelebt zu haben. Immer nur zum Teil. Und stets in einem Zustand von Nebel und Schlummer. Immer halb wach und niemals wirklich klar im Geist.
Wieso muss ich eine 3. Ableitung herleiten oder ein "ässej" in englisch zu einem bekloppten Thema schreiben? Bin ich dadurch schlauer geworden? Oder weiser oder sozialer?
Hello Teacher tell me what's my lesson
Wieso durfte ich nicht wie auch manch andere nicht einen Aufsatz zu einem beliebigen Thema schreiben und warum war jede Diskussion scheinbar unnütz, da die dahinter stehenden Gedanken nicht erfasst wurden? oder Gespräche auf Grund von Zeit abgebrochen ?
Wieso darf man seine Gefühle nicht sammeln und sie ordnen. Warum darf man in der schlimmsten Zeit nicht das tun, was einem gut tut? Wer nimmt sich das recht heraus zu behaupten, das seine Vorstellungen von richtig und recht und gut zutreffend sind? Warum darf ein Ministerium mir verbieten Zeit zu nehmen? Wieso darf ein Staatsorgan mich an mir selbst behindern, mir meinen Alltag vorschreiben? Mir vorschreiben, womit ich mich zu beschäftigen habe?
Vor einigen Tagen habe ich einen meiner Lehrer wiedergetroffen.Ich fuhr im Bus an ihm vorbei und empfand solch einen verzweifelten Groll - eine solche Enttäuschung ihm gegenüber, dass ich ihn und seine Kollegen zur Rechenschaft zwang und sie vor meinen Geistigen Augen nur stammeln hörte und sie mir eine Antwort schuldig blieben.
Ich verachte dieses System, in dem für Individualität kein Platz ist. In dem Hausaufgaben mehr wert zu haben scheint als Entfaltung.
Ich verachte meine Kommilitonen, weil sie sich dessen nie bewusst werden konnten und weil sie ihren Groll auf uns hegten. Weil sie mit dem System klar kamen und ihren Platz in ihrer Form finden konnten. Doch hätten sie nur einmal versucht sich umzudrehen; ihre Hand nicht nach oben zu recken, sondern auch mal vor und hinter sich, dann hätten sie bemerkt, dass ihr Bett der Individualität nur die Form, die größt mögliche, vorgegebene Individualität ist, die sie leben.Was aber ist, wenn dieses größt mögliche nicht groß genug ist?
Meine Pflicht war es nicht mich mit Embryonalentwicklung auseinander zu setzen, sondern sich mit mir selbst zu beschäftigen. Zu begreifen was in all den Jahren meiner Schulzeit, meiner Zeit mit meinen Mitmenschen geschehen ist. Zu verstehen, warum mir viele Dinge weh taten. Und zu begreifen, dass diese Zeiten nicht mehr real sind. Dass sie vergangen sind. Statt dessen nur Wurzeln, Goethe und Stinnes-Legin.
Ich kritisiere es. Ich schreie es an eine Wand, von der niemand lesen wird. Die niemand einreißen wird, der nicht die Hände gebunden hat.
Es ist wieder Zeit. Ich beginne eine Inventur in mir innen. und wieder versuche ich zu verstehen Wie es nur dazu kommen konnte und warum und was kommen mag und geschehen könnte. Was mich wieder einholen mag oder von was ich mich endgültig distanzieren kann.
gute Nacht
Johan
Mad World- Gary Jules
All around me are familiar faces
Worn out places, worn out faces
Bright and early for their daily races
Going nowhere, going nowhere
Their tears are filling up their glasses
No expression, no expression
Hide my head I wanna drown my sorrow
No tomorrow, no tomorrow
And I find it kind of funny
I find it kind of sad
The dreams in which I'm dying
Are the best I've ever had
I find it hard to tell you
I find it hard to take
When people run in circles
It's a very very
Mad World
Mad World
Children waiting for the day they feel good
Happy Birthday, Happy Birthday
Made to feel the way that every child should
Sit and listen, sit and listen
Went to school and I was very nervous
No one knew me, no one knew me
Hello teacher tell me what's my lesson
Look right through me, look right through me
And I find it kind of funny
I find it kind of sad
The dreams in which I'm dying
Are the best I've ever had
I find it hard to tell you
I find it hard to take
When people run in circles
It's a very very
Mad World
Mad World
Freitag, Juni 29, 2007
S-Bahn diss >> Runde II
Sehr geehrter Herr Kom,
vielen Dank für Ihr Schreiben. Wir haben es als Beschwerde aufgefasst und die Sicherheitskräfte um eine Stellungnahme gebeten. Da dies schon wegen des Schichtdientes einige Zeit in Anspruch nahm, erst heute meine Antwort.
Die Sicherheitskräfte konnten sich an den Vorgang erinnern. Nach ihren Aussagen sind sie bereits von Kindern auf die Dame angesprochen worden, da die Kinder den Eindruck hatten, dass die Dame hilfsbedürftig sei. Die Sicherheitskräfte sprachen die Dame an; dabei konnten sie erkennen, dass die Dame in einem leicht berauschten Zustand war. Atemnot war für die Sicherheitskräfte nicht erkennbar. Die Frau reagierte auch auf Fragen und war in der Lage, selbständig zu stehen. Insofern hatten die Sicherheitskräfte auch keine Veranlassung, einen Rettungswagen zu alarmieren. Da die Frage nach einem Fahrausweis verneint wurde, wurde eine Fahrpreisnacherhebung eingeleitet. Dazu sind die Sicherheitskräfte befugt und verpflichtet. Aus diesem Grunde wurde der Personalausweis verlangt, der auch von der Dame ausgehändigt wurde.
Grundsätzlich wird die weitere Bearbeitung auf dem Bahnsteig vorgenommen, schon aus Gründen des Datenschutzes. Da Sie ebenfalls mit ausstiegen und auch in der Nähe der Dame verblieben, entstand bei den Sicherheitskräften der Eindruck, dass Sie mit der Dame bekannt seinen. Deshalb auch bei Ihnen die Fahrkartenkontrolle.
Sehr geehrter Herr Kom, bei der Befragung der Sicherheitskräfte haben wir uns das Notizbuch zeigen lassen. NPD-Aufkleber konnten wir nicht erkennen. Der Mitarbeiter, der im übrigen bereits seit vielen Jahren als Sicherheitskraft für die S-Bahn Berlin tätig ist, weist dies auch entschieden zurück. Die Mitarbeiter verfügen über viel Erfahrung im Umgang mit Fahrgästen, insbesondere mit Fahrgästen, die erkennbar unter Rauschmitteleinfluss stehen. Dies war hier offensichtlich der Fall. Sie sind bisher nie in den Fokus von Beschwerden oder gar in den Verdacht schlechter Arbeitsleistung geraten. Insofern sehen wir auch keinen Grund, arbeitsrechtliche Maßnahmen einleiten zu lassen. Wir haben Ihr Schreiben aber ausgewertet, um im Dienstunterricht erneut auf den Umgang mit Fahrgästen - egal in welchen Situationen - hinzuweisen zu lassen.
Wir haben auch den Triebfahrzeugführer zum Vorgang befragt. Er bestätig dem Grunde nach die Äußerungen der Sicherheitskräfte.
Mit freundlichen Grüssen
E. Karau
Sicherheitsberaterin
DB Mobility Stadtverkehr
S-Bahn Berlin GmbH
Invalidenstraße 19
10115 Berlin
Arcor: 999- 43982 Telekom: (030) 297-43982, Fax (030) 2844536982
E-Mail: Ellen.Karau@s-bahn-berlin.de
Mittwoch, Juni 27, 2007
Sehr geehrte Damen und Herren der S-Bahn Berlin GmbH,
Um 14:00, etwa auf der Höhe von Alt-Reinickendorf, bemerkte ich eine junge Frau. Sie lag bäuchlinks auf der "3er-Bank" des 2.Wagongs in Fahrtrichtung rechts. Sie schien schwehr Luft zu bekommen und war nicht ansprechbar, trotz lauten Rufens, und "an-den-Arm-fassens". An der nächsten Station (Schönholz) sprach ich den Zugfahrer an und bat ihn um Rat. Dieser jedoch entgegnete mir ich solle sie aus dem Zug schaffen (Zitat Zugfahrer)und er könne nichts tun, da er allein den Zug zu fahren hätte.
Daraufhin wante ich mich ihm ab und sah im hinteren Teil der Bahn zwei Sicherheitsbeamten der S-Bahn Berlin GmbH. Nach dem ich sie herrangerufen hatte, sie reagierten nicht auf mein eindeutiges Winken, bat ich sie, jener Frau zu helfen. Jedoch bestand deren Hilfe einzig und allein darin, sie grob aufzurichten, anzuschrein und ihren Personalausweis zu fordern. Sie übergab ihn und wurde danach nach ihrem Fahrausweis gefragt. Die sichtlich verwirrte und noch immer weinende Frau wusste nicht zu antworten und wurde von den Sichereitsmenschen aus der Bahn gebeten (Wollankstraße, 14:09). Das heißt, sie wurde viel mehr genötigt. Nun namen einer von ihnen ihre Personalien auf und schrieb ihr einen solchen Zettel aus, wie jenen, den man bekommt, wenn man beim Schwarzfahren erwischt wird. Dies war die letzte Hilfeleistung, die er ihr erbrachte.
Daraufhin kamen beide Herren zu mir und fragten mich nach meinem Fahrausweis.Icherwiederte ihm zuvor, ob es seine Art sei Menschen durch Fahrusweiskontrollen Hilfe zu leisten. Er wiederholte jedoch nur seine Forderung nach meinem Ausweis. Ich zeigte ihn ihm und erbat eine Antwort von ihm. Er jedoch zeige sich sichtlich belästigt und sprach:" Mir geht es auch mal schlecht und keiner hilft mir". Ist das ein Grund Hilfeleistung zu verweigern? Ich sprach ihn auf seine Dienstnummer an und er fragte mich höchst sakastisch, ob ich denn lesen könne. Damit ich mir jene Nummer noch aufschreiben könne, kramte er mir einen Zettel aus seinem Notizbuch mit einem A6 großen NPD Aufkleber und meinte kaltschnäuzig: "Einen Stift habe ich nicht, Tut mir leid"
Er stieg zusammen mit seinem Kollegen in die S25 nach Henningsdorf um 14:23 ein und schien sich noch weiter über das Geschehen zu eschoffieren.
Leider habe ich die Nummer nicht im Kof behalten, bzw bin mir nicht Sicher ob es wirklich die 2364 war.
Ich möchte mich hiermit also sowohl über den Zugführer, sowie insbesondere über jenen Sicherhitsangestellten mit Häftigkeit beschwehren und Frage Sie:
Wie lautete seine Nummer und an wen Wende ich mich um meine Beschwerde nochmals schriftlich einzureichen?
Vielen Dank für ihre Auskunft
Johan Kom
Mittwoch, April 04, 2007
wo die Sonne das Meer berührt
Ich hoff du findest auch zu dir!
Wo immer du bist
in jedem Augenblick
Wohnt tief in dir drinn
dein vollkommenes Glück
Manchmal ist es so schwehr daran festzuhalten, das alles einen sinn macht, und das unter dem großen Strich der Lebensrechnung immernoch eine schwarze Zahl steht.
Wenn deine Arbeit zu deinem Leben wird und sei sie auch n och so schön, wenn deine Freunde mit dir arbeiten und nicht deine Freunde sein können, Wenn dein Herz sich nach Liebe sehnt und sich in der Schönheit der Sehnsucht verfängt, Wenn deine Freunde traurig sind und der Tod in ihren Nächsten wohnt, Wenn der Tag mit Regen endet und die Milch sauer ist, sag mir Bruderherz, Sag mir, wo ist der Rest des lebens, der die Rechnug aufwiegt?
Ist es das Leben?
Das Bewusstsein, das das was du tust, nicht die erfüllung ist, auch wenn du o gerne jene Dinge tust, die dich täglich an den Alltag binden?
Oder ist es das Lächeln der Person, die an dir vorrüber geht?
Oder sind es die 30 minuten Pause, in denen du täglich auf der Wiese ligst und in Schläfchen hälst?
Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben und ich will auch nicht als pessimistischer Depresiver abgestellt werden.
Doch mal ganz ehrlich, das kann es doch nicht sein
oder etwa doch?
Ist das nicht das goldene Kalb voller Dung und unrat, um das wir alle tanzen?
momento mori
carpe diem
in lieben Gruße
Johan
Montag, April 02, 2007
Glückseeligkeit der grauen Zeit
Alte Farbe wird verblassen
Ruht in mir Unwissenheit
Versucht nun sein Glück zu fassen
Die Nacht steht dennnoch neben ihr
In seinen Händen herrscht Verlust
Im bunten Grau das Glück verlier
dich nicht erneut im bunten Grau
Mein Geist sei frei und sei der Alte
Drin führt Krieg ein Führ und Hin
Dem Schicksal ich die Hände halte
Zurück mein Tränchen rollst du nicht
Wirst niemals mehr mein Äuglein sehn
Und schwarzweiße Zerstrittenheit
Bringt neue Farbe auf dein Kleid,
dem Spiegel der Glückseeligkeit.