Junge, was ist dein Problem?
Und wenn ich anfange die Probleme die mich in diesen Tagen beschäftigen zu theamtisieren, dann komme ich nich weit.
Ein Beispiel gefällig?
Nungut. Warum habe ich son verzweifelte gefühl was gewisse Frauen meines Umfeldes angeht? Weil ich gerne mit ihr näher kommen würde und warum will ich ihr nah sein? Damit ich nich mehr so fertig bin. Aber was ist denn das, wenn man nur dann gut drauf ist, wenn man jemanden hat? Das is doch schon schlimm. sicher is der Mensch ein gesellschaftstier, aber dennoch. Klakommen sollte jeder für sich. So und an dieser stelle ist mein Problem zwar wegrationalisiert, aber durch diese Erkenntnis werde ich nur noch fertiger. Denn es is Erbermlich so erbermlich zu sein, weil man jemanden Braucht um nicht mehr erbärmlich zu sein. Ich meine, derjenige ist nicht die Lösung, denn in dier steckt das Problem.
Vieleicht habe ich auch nur meine Midlifecrysis ...so mit 21.
naja ich meine , Hand aufs Herz. Das ist alles nichts wahres
Das ganze traurigsein führt doch zu nichts
oder? oder doch?
Man warum zum henker bin ich nur so fertig tagsüber?
Wieso weiß ich um die sinnlosigkeit der Täglich nahezu routiniert maschinell ablaufenden Handlungen meines Umfeldes. Das is doch bescheuert
und dient alles nur der Arterhaltung.
Ne wirklich. Wenn man zb daran denkt, dass Schauspieler so viele Sprachen beherschen, damit es die Filme in so vielen Ländern gibt, dann stellt man irgendwann fest, dass es nur andere Stimmen anderer Leute sind und man ist auf dem Boden der Tatsachen und schwups is der Zauber weg..
so gehts mir auch grad. Ich weiß um die tägliche Scheiße, um die gesellschaftliche, globale, soziale und familiäre und meine eigene.
Warum stehe ich so verdammt alleine da undfühl mich von allem gefickt und verarscht.
Scheiß welt - fui teufel! Rasiermesser ...
aber wies so is, es geht ja doch weiter
ich habe heute zum Beispiel 2,2 Liter getrunken und das ist mehr als doppelt so viel wie normalerweise
lG
Johan
Dienstag, Mai 27, 2008
Donnerstag, Mai 15, 2008
Bezug: Sinnverlust durch Sichtgewinn
Ich möchte an dieser Stelle auf einen Bitrag in der Rubrik "Mal eben' so" verweisen und eine Kurze Zusamenfassung dalegen, da mich dieser Gedankengang auch im Alltäglichen beschäftigen.
Es dreht sich um den Sinnverlust des hiesigen "nachhaltig und ökologisch bewussten Lebensstieles". Kurz und knapp:
Durch die Wiederfindung des Menschen in einem Netz aus Einzelelementen, die sich als Begriff im Wort "Natur" wiederfinden, erhält jede Tätigkeit des Menschen einen natürlichen Charakter und ist dementsprechend nicht als unnatürlich zu bezeichnen.
Ferner ändert sich dabei der Begriff "antropogen". Er wird aus der Stellung eines Antonyms zu 'natürlich' herabgehoben und findet sich als eine genauere Klassifizierung von Natürlichem wieder.
Der Schluss daraus ist, dass die Notwendigkeit von ökologisch-nachhaltigen-Handlungen aus der "Notwendigkeit" der Erhaltung von "Natürlichkeit" durch die Natürlichkeit der Eingriffe selbst aufgehoben ist.
Die Begründung einer dennoch vorhandenen Notwendigkeit zum "verantwortungsbewussten" Handeln kann ein Blick auf die antropogenen Wertvorstellungen im Sinne von Erhaltung geeigneten Lebensraumes bilden.
Der Mensch, so könnte es heißen, ist das einziges Wesen, welches versucht mit größtmöglicher Anstrengung und Erfolg seine Umwelt zu produzieren um sich selbst zu erhalten.
"Normaler" weise schafft die Umgebung doch den Lebensraum des Individuums. oder nicht?
Sicherlich schafft der Biber sein Gebiet auch selbst, kann dies aber auch nur im Rahmen der im umgebenen , landschaftlich gebundenener Rahmen.
Wo also liegt der "humane" Rahmen?
Kann es also sein, dass der Mensch, als ein Wesen, das enorme Einflüsse nehmen kann, einen weiten Rahmen hat, diesen aber bald erreicht und in dessem Fall der Population in einer vergleichbar großen Rückwirkung, entgegensteuert?
Die Ausmaße dieses "Knalls" will ich mir nicht vorstellen und hoffe: alles wird Gut
lG Johan
Es dreht sich um den Sinnverlust des hiesigen "nachhaltig und ökologisch bewussten Lebensstieles". Kurz und knapp:
Durch die Wiederfindung des Menschen in einem Netz aus Einzelelementen, die sich als Begriff im Wort "Natur" wiederfinden, erhält jede Tätigkeit des Menschen einen natürlichen Charakter und ist dementsprechend nicht als unnatürlich zu bezeichnen.
Ferner ändert sich dabei der Begriff "antropogen". Er wird aus der Stellung eines Antonyms zu 'natürlich' herabgehoben und findet sich als eine genauere Klassifizierung von Natürlichem wieder.
Der Schluss daraus ist, dass die Notwendigkeit von ökologisch-nachhaltigen-Handlungen aus der "Notwendigkeit" der Erhaltung von "Natürlichkeit" durch die Natürlichkeit der Eingriffe selbst aufgehoben ist.
Die Begründung einer dennoch vorhandenen Notwendigkeit zum "verantwortungsbewussten" Handeln kann ein Blick auf die antropogenen Wertvorstellungen im Sinne von Erhaltung geeigneten Lebensraumes bilden.
Der Mensch, so könnte es heißen, ist das einziges Wesen, welches versucht mit größtmöglicher Anstrengung und Erfolg seine Umwelt zu produzieren um sich selbst zu erhalten.
"Normaler" weise schafft die Umgebung doch den Lebensraum des Individuums. oder nicht?
Sicherlich schafft der Biber sein Gebiet auch selbst, kann dies aber auch nur im Rahmen der im umgebenen , landschaftlich gebundenener Rahmen.
Wo also liegt der "humane" Rahmen?
Kann es also sein, dass der Mensch, als ein Wesen, das enorme Einflüsse nehmen kann, einen weiten Rahmen hat, diesen aber bald erreicht und in dessem Fall der Population in einer vergleichbar großen Rückwirkung, entgegensteuert?
Die Ausmaße dieses "Knalls" will ich mir nicht vorstellen und hoffe: alles wird Gut
lG Johan
Sonntag, Mai 11, 2008
two blue lights
"when the bells ring twelve times in hell
the bells ring twelve times in this town as well"
Es ist komisch. Also sehr angenehm. War heute den ganzen Tag sehr entspannt. SIcher sicher. Ich habe nicht viel geschafft. Hab Wäsche aufgehangen 2 mal und mein Zimmer aufgeräumt. Hab meine Sachen genäht und mir sehr leckere Sachen gekocht.
Gestern gabs ordentlich was auf die Sinne. War auf einem Konzert von "Explosions in the sky" und hab das ganze Konzert durchgeträumt. Einfach nur schön. und ja sicher - der Kuchen, den ich davor gegessen habe, hat seie Wirkung nicht verfehlt. Bin dann mit zwei lieben Menschen noch 2, 3 Stunden durch Berlin getingelt. Alles sehr beeindruckend.
Aber Was ich sagen wollte, war, das ich noch nie so sehr lang entspannt war. Sicherlich strotze ich gerade nicht vor Euphorie. Aber sein wir doch mal ehrlich. was ist denn, wenn man sich gerade nicht über etwas freut oder über etwas weint? dann ist man doch - wie sagt man so schön - ausgeglichen. Habe heute wohl auch nur 10 Wörter gesagt. Man ein wunderschöner Tag, auch, wenn ich fast nur in meinem Zimmer war.
lG
Johan
the bells ring twelve times in this town as well"
Es ist komisch. Also sehr angenehm. War heute den ganzen Tag sehr entspannt. SIcher sicher. Ich habe nicht viel geschafft. Hab Wäsche aufgehangen 2 mal und mein Zimmer aufgeräumt. Hab meine Sachen genäht und mir sehr leckere Sachen gekocht.
Gestern gabs ordentlich was auf die Sinne. War auf einem Konzert von "Explosions in the sky" und hab das ganze Konzert durchgeträumt. Einfach nur schön. und ja sicher - der Kuchen, den ich davor gegessen habe, hat seie Wirkung nicht verfehlt. Bin dann mit zwei lieben Menschen noch 2, 3 Stunden durch Berlin getingelt. Alles sehr beeindruckend.
Aber Was ich sagen wollte, war, das ich noch nie so sehr lang entspannt war. Sicherlich strotze ich gerade nicht vor Euphorie. Aber sein wir doch mal ehrlich. was ist denn, wenn man sich gerade nicht über etwas freut oder über etwas weint? dann ist man doch - wie sagt man so schön - ausgeglichen. Habe heute wohl auch nur 10 Wörter gesagt. Man ein wunderschöner Tag, auch, wenn ich fast nur in meinem Zimmer war.
lG
Johan
Montag, Mai 05, 2008
Mai
"Ebend" aus dem Austsieg zurück eingestiegen. Oder Vielmehr: Bin vor 4 bis 14h wieder ausgestiegen aus einer Welt die mir wesentlich mehr geben kann, als das hier.
Ich habe also den Einstieg geschafft, und bin nun wieder ausgestigen.
Jednfalls war ich kanufahren für 3Tage und 2 Nächte. ca 60km gen Norden. Es war so schön einfach, einfach dazusein und nur die 4 Dinge im Kopf zu haben, die man im Kopf haben muss. Hunger, Klo, Schlafen, Essen, und ab und an mal das Paddel betätigen. Klingt alles wahnsinnig vereinfacht, aber im Grunde genommen habe ich an nicht viles Denken müsen und habe auch an nicht viel gedacht. Ich war, trotz Muskelkrämpfen, sehr entspannt. Und ich merke, wie die 3 Tage in meiner Erinnerung bereits nicht mehr zu finden sind. Sie scheinen zu fliehen. Scheinen wie die Ruhe und die Entspannung vor dem Lärm unserer Gesellschaft. Naja oder zumindest vor dem Lärm der Stadt.
Was also tun?
Versuchen Lärm und Stress aus dem Wege zu gehen, oder lernen die gestern noch von außen initiierte Ruhe aus sich selbst heraus zu projezieren?
Immerhin entsteht doch alles un uns selbst drinnen. Alles was scheinbar vo nausßen kommt - an uns herangetragen wird - ist doch nicht nur von uns inividuel wahrgenommen und interpretiert worden, sondern sogar nur dann für uns bedeutsam, wenn ein Andockpunkt bereits in uns ist. nur wenn mein Gegenüber ein eigenes Bild von einem Baum in sich bereits rägt, macht es Sinn mit ihm über einen Baum zu reden. Sonst fragt der sich doch, was ein Baum sei. Dann würde ich einen anderen "Zeichenvorrat" wählen und ihn mit anderen Formen versuchen klar zu machen, was ein Baum ist, und wie er aussieht.
Es geht um denVorrat an gemeinsamen Wissen, quasie. Nur wenn der andere ein Wisen über eine sache hat, zu dem mein Wissen, welches ich im erzähle, irgendwie in Beziehung gesetzt werden kann.
Ergo:
Wenn die Ruhe von außen in mich hineindringt, so ist es doch so, dass sie aus mir herauswirkt.
Ich werde als mal versuchen, die "Mensch-Naur-Kommunikation"(aus dem Unterricht) selbst zu initiieren um in mir diese Ruhe, diese Lebensmitte zu erzeugen.
liebe Grüße
Johan
Ich habe also den Einstieg geschafft, und bin nun wieder ausgestigen.
Jednfalls war ich kanufahren für 3Tage und 2 Nächte. ca 60km gen Norden. Es war so schön einfach, einfach dazusein und nur die 4 Dinge im Kopf zu haben, die man im Kopf haben muss. Hunger, Klo, Schlafen, Essen, und ab und an mal das Paddel betätigen. Klingt alles wahnsinnig vereinfacht, aber im Grunde genommen habe ich an nicht viles Denken müsen und habe auch an nicht viel gedacht. Ich war, trotz Muskelkrämpfen, sehr entspannt. Und ich merke, wie die 3 Tage in meiner Erinnerung bereits nicht mehr zu finden sind. Sie scheinen zu fliehen. Scheinen wie die Ruhe und die Entspannung vor dem Lärm unserer Gesellschaft. Naja oder zumindest vor dem Lärm der Stadt.
Was also tun?
Versuchen Lärm und Stress aus dem Wege zu gehen, oder lernen die gestern noch von außen initiierte Ruhe aus sich selbst heraus zu projezieren?
Immerhin entsteht doch alles un uns selbst drinnen. Alles was scheinbar vo nausßen kommt - an uns herangetragen wird - ist doch nicht nur von uns inividuel wahrgenommen und interpretiert worden, sondern sogar nur dann für uns bedeutsam, wenn ein Andockpunkt bereits in uns ist. nur wenn mein Gegenüber ein eigenes Bild von einem Baum in sich bereits rägt, macht es Sinn mit ihm über einen Baum zu reden. Sonst fragt der sich doch, was ein Baum sei. Dann würde ich einen anderen "Zeichenvorrat" wählen und ihn mit anderen Formen versuchen klar zu machen, was ein Baum ist, und wie er aussieht.
Es geht um denVorrat an gemeinsamen Wissen, quasie. Nur wenn der andere ein Wisen über eine sache hat, zu dem mein Wissen, welches ich im erzähle, irgendwie in Beziehung gesetzt werden kann.
Ergo:
Wenn die Ruhe von außen in mich hineindringt, so ist es doch so, dass sie aus mir herauswirkt.
Ich werde als mal versuchen, die "Mensch-Naur-Kommunikation"(aus dem Unterricht) selbst zu initiieren um in mir diese Ruhe, diese Lebensmitte zu erzeugen.
liebe Grüße
Johan
Donnerstag, Mai 01, 2008
Zerträumt
"Wieder Träumte ich von dir"
Ah! und das schlimme daran ist, dass ales so war, wie es jetzt schon zu sein scheint.
Ich kann dir sagen! Bricht mein Herzl wennsie glückseelig sind? Ich fühl es so.
ABER
mal ohne Schwärmereien. Wenn mein Schiff - mal wieder - durch einen Sturm hindurch schaukelt, dann sei dem halt so. Das Mein Schicksal immer mit anderen Personen und meinem Erfühlen der Sitationen, und den dazugehörigen Träumen verwoben scheint, ist doch nicht fruchtbar.
Lehrte man mich letztens das "Ja Maj"(also nich der Monat, aber phonetisch so ähnlich) sagen und leben, so müsste ich auch jetzt wieder aufstehen und den Kram erkennen, abfallen und hinter mir lassen. Aber dann gibts nichts mehr zu träumen, denke ich dann. Doch auf der anderen Seite, was nützen dir Träume, wenn du schon mit Furcht dich in sie hinein begiebst.
Werde ic das schaffen? Schaffen, zu sagen, dass es OK ist, wie es kommt? Schaffe ich mich zu entspannn und daran zu glauben, dass, wenn ES nicht passiert, auch nicht so passieren soll?
Herr G**t! Wer bin ich denn nur. Immer wieder werfe ich mich zu Boden und winde mich wie ein armer Wurm durch immer die selben Bilder, Gedanken und Gefühle. Aus und Schluss damit.
Nur wie soll dies sein? Wie solls gehn?
Ich hoffe, dass die nächsten Tage Aufschlus bringen. und sich die Sonne zeigt.
Ah! und das schlimme daran ist, dass ales so war, wie es jetzt schon zu sein scheint.
Ich kann dir sagen! Bricht mein Herzl wennsie glückseelig sind? Ich fühl es so.
ABER
mal ohne Schwärmereien. Wenn mein Schiff - mal wieder - durch einen Sturm hindurch schaukelt, dann sei dem halt so. Das Mein Schicksal immer mit anderen Personen und meinem Erfühlen der Sitationen, und den dazugehörigen Träumen verwoben scheint, ist doch nicht fruchtbar.
Lehrte man mich letztens das "Ja Maj"(also nich der Monat, aber phonetisch so ähnlich) sagen und leben, so müsste ich auch jetzt wieder aufstehen und den Kram erkennen, abfallen und hinter mir lassen. Aber dann gibts nichts mehr zu träumen, denke ich dann. Doch auf der anderen Seite, was nützen dir Träume, wenn du schon mit Furcht dich in sie hinein begiebst.
Werde ic das schaffen? Schaffen, zu sagen, dass es OK ist, wie es kommt? Schaffe ich mich zu entspannn und daran zu glauben, dass, wenn ES nicht passiert, auch nicht so passieren soll?
Herr G**t! Wer bin ich denn nur. Immer wieder werfe ich mich zu Boden und winde mich wie ein armer Wurm durch immer die selben Bilder, Gedanken und Gefühle. Aus und Schluss damit.
Nur wie soll dies sein? Wie solls gehn?
Ich hoffe, dass die nächsten Tage Aufschlus bringen. und sich die Sonne zeigt.
Sonntag, April 27, 2008
heute ist Sonntag. Aber nicht irgend ein Sonntag.
Es ist der erste Sonntag nach meiner Buchveröffentlichung. Ich habe es fertiggeschreiben und damit die Geschichte von Johan von KOM besiegelt und bezeugt.
Und nun stehe ich hier. Inmitten arger Albträume. Mein Leben scheint erneut in den sich vor mir unendlich weit auftuenden Abgrund hinein zu steuern. Und wieder ist dort eine Person, die am Rande steht und die ich um Beistand bitte. Doch wieder ist es komplizierter als jeh zu vor.
Ist mein Herz erkrankt und gleichsam versucht ein zweites zögernd seinen ersten wurf. Den ersten seiner Liebeswürfe. Zwar schlägt es nicht und doch hofft es zu entzünden. Ich gönne es und doch versinke ich in Hass. Wer ist jene PErson um die sich zwei Falter drehen? Ist sie das schüchterne kleine Mädchen oder doch die Weisheit der Welt.
Und so bleibt nichts als zu warten und zu sehen. Und gleichsam den Stürmen der Schübe zu wiederstehen.
Es ist der erste Sonntag nach meiner Buchveröffentlichung. Ich habe es fertiggeschreiben und damit die Geschichte von Johan von KOM besiegelt und bezeugt.
Und nun stehe ich hier. Inmitten arger Albträume. Mein Leben scheint erneut in den sich vor mir unendlich weit auftuenden Abgrund hinein zu steuern. Und wieder ist dort eine Person, die am Rande steht und die ich um Beistand bitte. Doch wieder ist es komplizierter als jeh zu vor.
Ist mein Herz erkrankt und gleichsam versucht ein zweites zögernd seinen ersten wurf. Den ersten seiner Liebeswürfe. Zwar schlägt es nicht und doch hofft es zu entzünden. Ich gönne es und doch versinke ich in Hass. Wer ist jene PErson um die sich zwei Falter drehen? Ist sie das schüchterne kleine Mädchen oder doch die Weisheit der Welt.
Und so bleibt nichts als zu warten und zu sehen. Und gleichsam den Stürmen der Schübe zu wiederstehen.
Mittwoch, März 26, 2008
Zeitmanagement
Ich habe derzeit zu wenig von ebend jener Köstlichkeit, um all das was ich erfahre niederzuschreiben und zu veröfentlichen.
Ich meine, ich bin schon sehr stolz auf mich, das der anti-sterni-beitrag drin ist.
Es fehlen aber noch eine Zusammenfassung zu Dr.Oetker, Unilever, Procter&Gamble und und und.
Die Palette ist so lang wie die Marken von Nestlé.
Auch literarisch tut sich einiges. Nur liegt es noch im argen und noch nicht auf dem Server.
man darf also gespannt sein.
Johan
Ich meine, ich bin schon sehr stolz auf mich, das der anti-sterni-beitrag drin ist.
Es fehlen aber noch eine Zusammenfassung zu Dr.Oetker, Unilever, Procter&Gamble und und und.
Die Palette ist so lang wie die Marken von Nestlé.
Auch literarisch tut sich einiges. Nur liegt es noch im argen und noch nicht auf dem Server.
man darf also gespannt sein.
Johan
Samstag, März 08, 2008
Blumentopf - Manfred Mustermann
(und bei youtube)
Mir war von Anfang an klar: Möchtest Du hier überleben
musst Du besser als der Rest sein; es kann nur einen geben.
Meine Chancen standen bei eins zu einer Million,
doch ich hab' an mich geglaubt und es hat sich gelohnt.
Jetzt hab ich lang genug gewartet, meine Zeit ist gekommen;
dieser Platz wird zum Gefängnis, ich befrei' mich davon,
ich spür' den Luftstrom beim ersten Atemzug in meiner Lunge,
hör' wie jemand sagt: "Glückwunsch, ein kerngesunder Junge!"
Die Wärme meiner Mutter wirkt beruhigend auf meine Nerven,
ich öffne meine Augen um 'nen Blick nach draußen zu werfen;
alles ist neu für mich, doch ich bin neugierig,
und ich greif' nach allem, was ich in die Fäuste krieg.
Hier gibt's so viel zu entdecken, zu tasten, riechen und schmecken.
Ist das weich? Was passiert, wenn man es runterwirft? Kann man das essen?
Mama schau, ich lauf', ich hab's schon bis zum Schrank geschafft!
Und Papa ist so stolz auf meinen ersten ganzen Satz.
Ich kann schon über die Tischkante gucken, Mensch, jetzt bin ich groß!
Nur dass Papa immer arbeiten gehen muss find' ich doof,
aber am Samstag füllt er das Planschbecken mit Wasser auf
und dann kommt Marie, das Mädchen aus dem Nachbarhaus,
wir spielen "Vater, Mutter, Kind", später werd' ich sie mal heiraten.
Zum Geburtstag will ich den großen Polizeiwagen.
Meine Mama sagt, ich soll die Zeit noch genießen,
bald musst Du zur Schule, dann ist es vorbei mit dem Spielen.
Ich hab 'ne Bande mit meinen Freunden und ich find Mädchen echt ätzend,
kauf' Panini-Bilder, doch bald sind sie verklebt und vergessen,
und mittlerweile muss ich literweise Clearasil zwecks Akne nehmen,
und es steigen Parties mit Schiebertanzen und Flaschendrehen.
" Mein Sohn, Du bist heute Abend wieder da Punkt zehn!"
Ja, mal sehen, wartet nicht auf mich, ihr könnt ruhig schlafen gehen.
Ehrlich, von meinen Eltern lass' ich mir nix mehr sagen,
genau wie von Lehrern, ey fuck, die woll'n sich alle eh nur wichtig machen.
Nach meinem Zeugnis fragt mich doch später keine Sau mehr,
Mann, ich hab'n Traum, ich geh nach Lanzarote und werd' Tauchlehrer.
Parties werden härter so wie die Alkoholika,
es sind Drogen da, und ich hab mein erstes Mal mit Monika.
Das ist ein großes Jahr und nichts wird mehr wie früher sein,
hab' ständig Liebeskummer und den lang ersehnten Führerschein.
Auch die Schule lass' ich halbwegs erfolgreich hinter mir,
aber Ausbildung? Nein danke, es ist das Leben das mich interessiert.
Ich wohn' jetzt in 'ner eigenen Wohnung und bin weg von zu Haus,
wohn' in 'nem Wohnblock in der Stadt und mach' das Beste daraus;
ich träum von 'nem großen Garten und 'ner Dachterrasse,
doch leider bin ich stets im Minus bei der Stadtsparkasse.
Keine Mama ist mehr da die mir mein Essen kocht
und wenn ich an die Schule denk', dann denk' ich bloß: Ach hätt' ich doch!
Ich find' keinen festen Job, les' in der Zeitung nur den Stellenmarkt,
und Moni zu verlassen, das war keine Heldentat,
und dann am selben Tag noch ins Bett mit Marie.
Wann ich das Inge erzähl? Na besser nie.
An der Bar 'n Bier bestellt, im Club am Klo 'n Näschen gezogen,
dann von den Bullen erwischt, die Taschen voller chemischer Drogen,
drum hab ich den Job verlor'n, der ganz in Ordnung war,
und wer zur Hölle erklärt mir bloß mein Steuerformular?
Ich sag, "Ich bin nicht wie die andern", und merk selbst, wie seltsam es klingt.
Hey kann es sein, dass ich im Club wirklich der Älteste bin?
Freunde überholen mich im Porsche auf der Autobahn,
meine Zukunft hat schon längst begonnen, verdammt, ich brauch 'n Plan!
Doch ich feier lieber Parties und hau mir die Birne weg,
und dann am Telefon Inges Vater, der Firmenchef,
redet irgendwas vom Geld verdienen bei ihm mit Internet,
weil er gern etwas solideres für seine Inge hätt'.
Nur wegen ihr macht er mir 'n paar Angebote,
gut, arbeite ich halt bei ihm und tauch' später auf Lanzarote.
Inge zeigt mir ihren positiven Schwangerschaftstest,
ich weiss zwar nicht so recht, doch lach' sie an und halt' sie ganz fest.
Inge wir heiraten, ich kann nicht neinsagen,
also Ringe kaufen, Aufgebot bestellen, Freunde plus Familien einladen.
Flitterwochen wie versprochen in Venedig,
kurz darauf im Sommer kommt das Baby unser Glück auf ewig.
David, vom Papa die Nase, Mama die Haare,
die strahlend blauen Augen von Opa, was für ein Knabe!
Das Leben macht Spaß und die Beförderung kommt,
der Mercedes ist schwarz, die Sekretärinnen blond,
und die Nachbarn sind neidisch auf 'ne Familie wie uns,
das Kind und wir sind gesund, und alle lieben den Jungen.
Wir ziehen um in das große Haus am Stadtrand,
das Inges Eltern gehört, wo wir alle endlich Platz ham.
David spielt im Garten, ich schau' vom Fenster aus mit Inge zu,
Die Ehe läuft harmonisch, ja fast so wie im Bilderbuch.
Neulich kam nach all den Jahren wieder 'ne Postkarte von Monika
aus Lanzarote, und sie schreibt, sie wohnt jetzt da.
Es ist doch komisch, ha? Man sitzt in seinem Mecedes,
rast an allem vorbei und merkt es erst dann wenn es zu spät ist.
Jetzt ist mein Leben doch schon aus mit sechsundvierzig.
Ist doch kein Wunder dass man dauernd deprimiert ist,
meine Frau meint, ich soll zum Therapeuten, doch ich brauch kein',
nicht so einen, mein Seelenklemptner bleibt 'n guter Rotwein.
Mit Inge läufts auch nicht mehr so wie in den besten Tagen,
denn seit den Wechseljahren ist sie kaum noch für Sex zu haben.
David bleibt meine einzige Motivation,
in dieses doofe Büro geh' ich doch bloß für meinen Sohn.
Wir tun doch alles für ihn, ham uns den Arsch aufgerissen,
und er hat den Tauchkurs schon nach vierzehn Tagen geschmissen.
Manchmal glaub' ich, wir lassen ihm zu viel Freiheit;
David, vergiss nicht, um zehn musst Du daheim sein!
Jetzt bin ich dreissig Jahre in der Firma und das feiern wir,
mein Chef überreicht mir 'ne Münze mit dem Firmenlogo eingraviert,
und bei den meisten zähl' ich hier bereits zum alten Eisen,
aber den Youngsters kann ich immer noch das Wasser reichen.
Ich werd' es allen zeigen, dass ich noch was beweg'
auch wenn sie meinen, meine Programmiersprachen sind nicht mehr up to date.
Na gut, ich hab vielleicht paar graue Haare,
doch das soll nicht heissen, dass ich nichts mehr an Energie und Power habe.
Nur die Familie macht mir grade bisschen Sorgen,
ich will, dass David studiert, nur daraus ist bisher noch nichts geworden.
Er sagt zu mir immer nur "Live your dreams!",
doch ohne Ausbildung wird das nicht geh'n, denn dann wird er mal nix verdienen.
Und Inge wird nicht grade attraktiver mit den Jahren
drum geh' ich aus und entdeck' den Reiz, für Liebe zu bezahlen.
Ich ruf' sie an, sage: "Schatz, heut' komm' ich später heim,
hab' da 'n Projekt, das muss bis morgen früh erledigt sein."
Und mit meinen Inlineskates halt' ich mich fit und gesund,
und auch wenn ich bald sechzig bin fühl ich mich immer noch jung,
doch dann kommt die Überraschung, David kriegt 'nen Sohn von seiner Mona,
den kleinen Lothar, verdammt, jetzt bin ich Opa.
Es hieß, ich sei ein Teil der Firma, daran ändert sich nichts,
denn in der Abteilung sei noch keiner länger als ich;
sie sagten, sie bräuchten wirklich mehr Männer wie mich,
dann ham sie mir die Hand gedrückt und mich in Rente geschickt.
Und jetzt sitzt auf meinem Stuhl ein andrer hinterm Schreibtisch
und ich lös' die Kreuzworträtsel in der Fernsehzeitschrift.
Denn ich langweil' mich so ohne Beruf
und bin nur glücklich wenn mich mal der kleine Lothar besucht.
Ja ich brauche was zu tun, und deshalb geh' ich in den Garten,
ich stutz' die Hecken, jäte Unkraut und mäh' den Rasen,
und im Winter sind wir wirklich niemals eingeschneit,
denn dann steh ich um sechs Uhr auf und räum' die Einfahrt frei.
Und auch wenn ich von meinen Freunden schon die Namen vergess'
und mein Mercedes eigentlich kaum noch die Garage verlässt,
weil immer wenn ich im Schritttempo durch die Straßen schleich
gleich alle hupen und brüllen, "Ey jetzt fahr' schon, Du Tattergreis!",
will ich kein Leben auf dem Abstellgleis, weil ich noch Power hab',
doch in letzter Zeit bin ich bei meinem Arzt ein Dauergast.
Denn laufend hab ich irgendwelche Wehwehchen,
und sind die einen vorbei, dann kommen die nächsten.
Meine Augen werden schlechter und mein Kopf wird kahl,
ich krieg 'ne dicke Brille und 'ne große Prostata;
ich bin so schwach, dass ich im Winter nicht mehr schneeräumen kann
und meine Hose fühlt sich oft wie'n feuchter Teebeutel an.
Ich hab mein Leben lang gebuckelt, und was hab ich davon?
'Ne Minirente und 'nen Sohn, der jedes Jahr einmal kommt,
und ich bin so froh, dass es Inge gibt,
denn ohne ihre Hilfe ging es nicht,
und wenn ich aufsteh' wird mir schwindelig.
Und deshalb lieg' ich eigentlich bloß noch in meinem Bett herum,
und statt "Auf Wiedersehen" hör' ich nur "Gute Besserung".
Inge sagt, ich werd schon wieder kerngesund
wenn ich nur immer brav meine Pillen nehm.
Doch ich kenn sie zu gut, und ich spür wenn sie lügt,
und ich fühl genau, dass alle wissen, was hier geschieht.
Ich hab kein' Bock mehr, die blöden Medikamente zu nehm',
seh zu den alten Photos rüber, die am Fensterbrett stehen.
Ich mit Inge frischverliebt am Markusplatz,
die Einschulung von David, das Bild von ihm zum Vatertag,
die Firmenurkunde, die ich zur Rente bekam,
und ich vorm Weihnachtsbaum mit meinem Enkel im Arm.
Vor meinen Augen zieht nochmal mein ganzes Leben vorbei,
ich wollte so vieles machen und hatte so wenig Zeit,
David lächelt mich an, Inge hält meine Hand,
und ich will nur noch schlafen - Mann bin ich müde, verdammt.
Mir war von Anfang an klar: Möchtest Du hier überleben
musst Du besser als der Rest sein; es kann nur einen geben.
Meine Chancen standen bei eins zu einer Million,
doch ich hab' an mich geglaubt und es hat sich gelohnt.
Jetzt hab ich lang genug gewartet, meine Zeit ist gekommen;
dieser Platz wird zum Gefängnis, ich befrei' mich davon,
ich spür' den Luftstrom beim ersten Atemzug in meiner Lunge,
hör' wie jemand sagt: "Glückwunsch, ein kerngesunder Junge!"
Die Wärme meiner Mutter wirkt beruhigend auf meine Nerven,
ich öffne meine Augen um 'nen Blick nach draußen zu werfen;
alles ist neu für mich, doch ich bin neugierig,
und ich greif' nach allem, was ich in die Fäuste krieg.
Hier gibt's so viel zu entdecken, zu tasten, riechen und schmecken.
Ist das weich? Was passiert, wenn man es runterwirft? Kann man das essen?
Mama schau, ich lauf', ich hab's schon bis zum Schrank geschafft!
Und Papa ist so stolz auf meinen ersten ganzen Satz.
Ich kann schon über die Tischkante gucken, Mensch, jetzt bin ich groß!
Nur dass Papa immer arbeiten gehen muss find' ich doof,
aber am Samstag füllt er das Planschbecken mit Wasser auf
und dann kommt Marie, das Mädchen aus dem Nachbarhaus,
wir spielen "Vater, Mutter, Kind", später werd' ich sie mal heiraten.
Zum Geburtstag will ich den großen Polizeiwagen.
Meine Mama sagt, ich soll die Zeit noch genießen,
bald musst Du zur Schule, dann ist es vorbei mit dem Spielen.
Ich hab 'ne Bande mit meinen Freunden und ich find Mädchen echt ätzend,
kauf' Panini-Bilder, doch bald sind sie verklebt und vergessen,
und mittlerweile muss ich literweise Clearasil zwecks Akne nehmen,
und es steigen Parties mit Schiebertanzen und Flaschendrehen.
" Mein Sohn, Du bist heute Abend wieder da Punkt zehn!"
Ja, mal sehen, wartet nicht auf mich, ihr könnt ruhig schlafen gehen.
Ehrlich, von meinen Eltern lass' ich mir nix mehr sagen,
genau wie von Lehrern, ey fuck, die woll'n sich alle eh nur wichtig machen.
Nach meinem Zeugnis fragt mich doch später keine Sau mehr,
Mann, ich hab'n Traum, ich geh nach Lanzarote und werd' Tauchlehrer.
Parties werden härter so wie die Alkoholika,
es sind Drogen da, und ich hab mein erstes Mal mit Monika.
Das ist ein großes Jahr und nichts wird mehr wie früher sein,
hab' ständig Liebeskummer und den lang ersehnten Führerschein.
Auch die Schule lass' ich halbwegs erfolgreich hinter mir,
aber Ausbildung? Nein danke, es ist das Leben das mich interessiert.
Ich wohn' jetzt in 'ner eigenen Wohnung und bin weg von zu Haus,
wohn' in 'nem Wohnblock in der Stadt und mach' das Beste daraus;
ich träum von 'nem großen Garten und 'ner Dachterrasse,
doch leider bin ich stets im Minus bei der Stadtsparkasse.
Keine Mama ist mehr da die mir mein Essen kocht
und wenn ich an die Schule denk', dann denk' ich bloß: Ach hätt' ich doch!
Ich find' keinen festen Job, les' in der Zeitung nur den Stellenmarkt,
und Moni zu verlassen, das war keine Heldentat,
und dann am selben Tag noch ins Bett mit Marie.
Wann ich das Inge erzähl? Na besser nie.
An der Bar 'n Bier bestellt, im Club am Klo 'n Näschen gezogen,
dann von den Bullen erwischt, die Taschen voller chemischer Drogen,
drum hab ich den Job verlor'n, der ganz in Ordnung war,
und wer zur Hölle erklärt mir bloß mein Steuerformular?
Ich sag, "Ich bin nicht wie die andern", und merk selbst, wie seltsam es klingt.
Hey kann es sein, dass ich im Club wirklich der Älteste bin?
Freunde überholen mich im Porsche auf der Autobahn,
meine Zukunft hat schon längst begonnen, verdammt, ich brauch 'n Plan!
Doch ich feier lieber Parties und hau mir die Birne weg,
und dann am Telefon Inges Vater, der Firmenchef,
redet irgendwas vom Geld verdienen bei ihm mit Internet,
weil er gern etwas solideres für seine Inge hätt'.
Nur wegen ihr macht er mir 'n paar Angebote,
gut, arbeite ich halt bei ihm und tauch' später auf Lanzarote.
Inge zeigt mir ihren positiven Schwangerschaftstest,
ich weiss zwar nicht so recht, doch lach' sie an und halt' sie ganz fest.
Inge wir heiraten, ich kann nicht neinsagen,
also Ringe kaufen, Aufgebot bestellen, Freunde plus Familien einladen.
Flitterwochen wie versprochen in Venedig,
kurz darauf im Sommer kommt das Baby unser Glück auf ewig.
David, vom Papa die Nase, Mama die Haare,
die strahlend blauen Augen von Opa, was für ein Knabe!
Das Leben macht Spaß und die Beförderung kommt,
der Mercedes ist schwarz, die Sekretärinnen blond,
und die Nachbarn sind neidisch auf 'ne Familie wie uns,
das Kind und wir sind gesund, und alle lieben den Jungen.
Wir ziehen um in das große Haus am Stadtrand,
das Inges Eltern gehört, wo wir alle endlich Platz ham.
David spielt im Garten, ich schau' vom Fenster aus mit Inge zu,
Die Ehe läuft harmonisch, ja fast so wie im Bilderbuch.
Neulich kam nach all den Jahren wieder 'ne Postkarte von Monika
aus Lanzarote, und sie schreibt, sie wohnt jetzt da.
Es ist doch komisch, ha? Man sitzt in seinem Mecedes,
rast an allem vorbei und merkt es erst dann wenn es zu spät ist.
Jetzt ist mein Leben doch schon aus mit sechsundvierzig.
Ist doch kein Wunder dass man dauernd deprimiert ist,
meine Frau meint, ich soll zum Therapeuten, doch ich brauch kein',
nicht so einen, mein Seelenklemptner bleibt 'n guter Rotwein.
Mit Inge läufts auch nicht mehr so wie in den besten Tagen,
denn seit den Wechseljahren ist sie kaum noch für Sex zu haben.
David bleibt meine einzige Motivation,
in dieses doofe Büro geh' ich doch bloß für meinen Sohn.
Wir tun doch alles für ihn, ham uns den Arsch aufgerissen,
und er hat den Tauchkurs schon nach vierzehn Tagen geschmissen.
Manchmal glaub' ich, wir lassen ihm zu viel Freiheit;
David, vergiss nicht, um zehn musst Du daheim sein!
Jetzt bin ich dreissig Jahre in der Firma und das feiern wir,
mein Chef überreicht mir 'ne Münze mit dem Firmenlogo eingraviert,
und bei den meisten zähl' ich hier bereits zum alten Eisen,
aber den Youngsters kann ich immer noch das Wasser reichen.
Ich werd' es allen zeigen, dass ich noch was beweg'
auch wenn sie meinen, meine Programmiersprachen sind nicht mehr up to date.
Na gut, ich hab vielleicht paar graue Haare,
doch das soll nicht heissen, dass ich nichts mehr an Energie und Power habe.
Nur die Familie macht mir grade bisschen Sorgen,
ich will, dass David studiert, nur daraus ist bisher noch nichts geworden.
Er sagt zu mir immer nur "Live your dreams!",
doch ohne Ausbildung wird das nicht geh'n, denn dann wird er mal nix verdienen.
Und Inge wird nicht grade attraktiver mit den Jahren
drum geh' ich aus und entdeck' den Reiz, für Liebe zu bezahlen.
Ich ruf' sie an, sage: "Schatz, heut' komm' ich später heim,
hab' da 'n Projekt, das muss bis morgen früh erledigt sein."
Und mit meinen Inlineskates halt' ich mich fit und gesund,
und auch wenn ich bald sechzig bin fühl ich mich immer noch jung,
doch dann kommt die Überraschung, David kriegt 'nen Sohn von seiner Mona,
den kleinen Lothar, verdammt, jetzt bin ich Opa.
Es hieß, ich sei ein Teil der Firma, daran ändert sich nichts,
denn in der Abteilung sei noch keiner länger als ich;
sie sagten, sie bräuchten wirklich mehr Männer wie mich,
dann ham sie mir die Hand gedrückt und mich in Rente geschickt.
Und jetzt sitzt auf meinem Stuhl ein andrer hinterm Schreibtisch
und ich lös' die Kreuzworträtsel in der Fernsehzeitschrift.
Denn ich langweil' mich so ohne Beruf
und bin nur glücklich wenn mich mal der kleine Lothar besucht.
Ja ich brauche was zu tun, und deshalb geh' ich in den Garten,
ich stutz' die Hecken, jäte Unkraut und mäh' den Rasen,
und im Winter sind wir wirklich niemals eingeschneit,
denn dann steh ich um sechs Uhr auf und räum' die Einfahrt frei.
Und auch wenn ich von meinen Freunden schon die Namen vergess'
und mein Mercedes eigentlich kaum noch die Garage verlässt,
weil immer wenn ich im Schritttempo durch die Straßen schleich
gleich alle hupen und brüllen, "Ey jetzt fahr' schon, Du Tattergreis!",
will ich kein Leben auf dem Abstellgleis, weil ich noch Power hab',
doch in letzter Zeit bin ich bei meinem Arzt ein Dauergast.
Denn laufend hab ich irgendwelche Wehwehchen,
und sind die einen vorbei, dann kommen die nächsten.
Meine Augen werden schlechter und mein Kopf wird kahl,
ich krieg 'ne dicke Brille und 'ne große Prostata;
ich bin so schwach, dass ich im Winter nicht mehr schneeräumen kann
und meine Hose fühlt sich oft wie'n feuchter Teebeutel an.
Ich hab mein Leben lang gebuckelt, und was hab ich davon?
'Ne Minirente und 'nen Sohn, der jedes Jahr einmal kommt,
und ich bin so froh, dass es Inge gibt,
denn ohne ihre Hilfe ging es nicht,
und wenn ich aufsteh' wird mir schwindelig.
Und deshalb lieg' ich eigentlich bloß noch in meinem Bett herum,
und statt "Auf Wiedersehen" hör' ich nur "Gute Besserung".
Inge sagt, ich werd schon wieder kerngesund
wenn ich nur immer brav meine Pillen nehm.
Doch ich kenn sie zu gut, und ich spür wenn sie lügt,
und ich fühl genau, dass alle wissen, was hier geschieht.
Ich hab kein' Bock mehr, die blöden Medikamente zu nehm',
seh zu den alten Photos rüber, die am Fensterbrett stehen.
Ich mit Inge frischverliebt am Markusplatz,
die Einschulung von David, das Bild von ihm zum Vatertag,
die Firmenurkunde, die ich zur Rente bekam,
und ich vorm Weihnachtsbaum mit meinem Enkel im Arm.
Vor meinen Augen zieht nochmal mein ganzes Leben vorbei,
ich wollte so vieles machen und hatte so wenig Zeit,
David lächelt mich an, Inge hält meine Hand,
und ich will nur noch schlafen - Mann bin ich müde, verdammt.
Samstag, Dezember 01, 2007
"FREE HASH --- ICH WILL AUCH MEINE DROGE!"
Und ? kennt ihr dieses Gefühl von "man warum is das so schwehr für leute zu checken, das ihr Lebensstiel super kacke is und wenn sies Checken, warum ändert sich dann nix?" Endlich habe ich die Erklärung dafür, und warum ich morgends mir nich die Zähne putze, weil ich lieber ausschlafe, dafür aber in 3 Jahren keine Zähne mehr habe
Die Sache is, laut einem gewissen Hirnforscher die, dass durch kurzzeitige (prompte) Belohnung die Belohnungszentren in unserem Hirn angesprochen werden, die sind sehr alt und meistern täglich alle Hürden (intuitives Verhaltenk, weil wird besser sein) und damit stellt sich bei einer sofortigen Bequemisierung eine Belohnung ein.
Will man aber Klimaschützer sein, dann muss man den Verstand einschalten. Der sitzt hinter der Stirn und ist ein vergleichsweise schwaches Zentrum. Mit anderen Worten, bei der Frage nach Auto oder Fahrrad ist die Belohnung größer als die Logik
Und wer das nochmal genau haben will, der zieht sich hier mal folgenden Podcast rein:
Quarks&Co Thema: Wie retten wir wirklich das Klima
Die Sache is, laut einem gewissen Hirnforscher die, dass durch kurzzeitige (prompte) Belohnung die Belohnungszentren in unserem Hirn angesprochen werden, die sind sehr alt und meistern täglich alle Hürden (intuitives Verhaltenk, weil wird besser sein) und damit stellt sich bei einer sofortigen Bequemisierung eine Belohnung ein.
Will man aber Klimaschützer sein, dann muss man den Verstand einschalten. Der sitzt hinter der Stirn und ist ein vergleichsweise schwaches Zentrum. Mit anderen Worten, bei der Frage nach Auto oder Fahrrad ist die Belohnung größer als die Logik
Und wer das nochmal genau haben will, der zieht sich hier mal folgenden Podcast rein:
Quarks&Co Thema: Wie retten wir wirklich das Klima
Dienstag, November 27, 2007
nichtigkeiten
Und noch immer warte ich auf die Waschmaschiene
Mine Klamotten sind alle dreckig. und Linus war gestern nicht einmal hier.
man
naja und das sarah es noch nicht mal schafft hallo zusagen is n ebenbei mal so auch schon ne ziemliche schweinerei. Mal angenommen ich bin nicht schizophren, ja?, dann sollte ich mich nicht irren, in diiesem Punkt, dass ich kein Jemand bin, der ihr den Kopf abreißt oder sie anbrüllt. Was steht zwischen uns?
Natürlich, ja, ich könnte sie schlichtweg fragen und das wäre sicherlich auch der simpelste Weg zu einer Antwort, den wer nicht zu fragen weiß wir nicht Antworten hören lernen.
Nur wesshalb tue ich den "ersten"Schritt? Wieso geht nicht sie auf mich zu?Oder nur auf einem Weg, den ich nciht sehe.
Ich muss, ob ich nun der erste bin oder nicht, wohl mit ihr reden.
So ist es ein weiteres Puzzleteil, welches sichin das Gefüge setzt.
War ich doch vor langer Zeit der Erkenntnis gewahr, dass Reden sei die Lösung vieler Konflikte mit seiner Umwelt und seiner selbst. Und nun kommt es mir vor, das ich nach einem Langen Weg diese Sicht von einer anderen Seite sehen kann und nun besser und umfassender zu begreifen scheine. So sind die Fragen meines Lebens für mich heute zunächst Fragen an mich und dann Fragen an jene, die mich Fragen lassen.
Johan
Mine Klamotten sind alle dreckig. und Linus war gestern nicht einmal hier.
man
naja und das sarah es noch nicht mal schafft hallo zusagen is n ebenbei mal so auch schon ne ziemliche schweinerei. Mal angenommen ich bin nicht schizophren, ja?, dann sollte ich mich nicht irren, in diiesem Punkt, dass ich kein Jemand bin, der ihr den Kopf abreißt oder sie anbrüllt. Was steht zwischen uns?
Natürlich, ja, ich könnte sie schlichtweg fragen und das wäre sicherlich auch der simpelste Weg zu einer Antwort, den wer nicht zu fragen weiß wir nicht Antworten hören lernen.
Nur wesshalb tue ich den "ersten"Schritt? Wieso geht nicht sie auf mich zu?Oder nur auf einem Weg, den ich nciht sehe.
Ich muss, ob ich nun der erste bin oder nicht, wohl mit ihr reden.
So ist es ein weiteres Puzzleteil, welches sichin das Gefüge setzt.
War ich doch vor langer Zeit der Erkenntnis gewahr, dass Reden sei die Lösung vieler Konflikte mit seiner Umwelt und seiner selbst. Und nun kommt es mir vor, das ich nach einem Langen Weg diese Sicht von einer anderen Seite sehen kann und nun besser und umfassender zu begreifen scheine. So sind die Fragen meines Lebens für mich heute zunächst Fragen an mich und dann Fragen an jene, die mich Fragen lassen.
Johan
Freitag, November 23, 2007
Mittwoch, November 21, 2007
[ ]
Man muss die Welt nicht verstehen,
man muss sich nur in ihr zurecht finden.
und doch
Bleibt die Wahrheit wie ein Elementarteilchen,
nicht weiter zerlegbar.
Sonntag, November 11, 2007
und wieder stehe ich im Buchenhein
Wieder stehe ich dort wo ich schon einmal stand. Wieder richte ich mir meinen Platz ein und finde alte bekannte. Mein Haus, zerfallen und von kalten Winden durchzogen, beherbergt mich und meine Wunden.
Ein bett aus stroh, ein gewaltiger spiegel, vor den ich mich stellen kann und mich doch nicht sehe.
Wieder komme ich an diese Stelle, in der ich mich frage, Warum eigendlich?
Wie kommt es, das ich mich nach Personen sehne? Was hoffe ich bei ihnen zu finden, also wonach sehne ich mich ?
Ich habe schon einige Antworten gefunden, doch jedesmal wenn ich eine dieser Geister demaskiere zeigt sich mir eine neue, andere Maske, di sich als noch schwehrer herausstellt.
Wonach sehne ich mich eigentlich, wenn ich mich nach meinem Ideal-Partner sehne?
Sehne ich mich nicht nach Halt, nach Verständniss und Wärme?
Aber warum suche ich Halt bei ihr? Warum suche ich verständniss? verstehe ich mich selbst zu wenig? oder bin ich mir nicht selbst genug?
Muss ich doch die letzten Fragen bejahen, so Frage ich mich, woher es kommt, dass ich keinen Halt in mir finden kann. Wie kommt es, dass ich mir nicht genug bin?
Schätze ich mich zu wenig? oder (Masterfrage) weiß ich nicht, wer ich eigendlich bin?
Sinne ich nach über diese Fragen und versuche in mich hinein zu horchen um Antworten zu finden, so bleibe ich allein und falle in Müdigkeit, in tiefe Träume. Sind diese Träume meine Antworten?
Gestern habe ich wieder begonnen zu malen. Fange ich an entwickelt sich stets eine Collage aus verschiedenen einzelelementen, die für sich stehend, nur durch wenige Linien verbunden sind.
Ein bett aus stroh, ein gewaltiger spiegel, vor den ich mich stellen kann und mich doch nicht sehe.
Wieder komme ich an diese Stelle, in der ich mich frage, Warum eigendlich?
Wie kommt es, das ich mich nach Personen sehne? Was hoffe ich bei ihnen zu finden, also wonach sehne ich mich ?
Ich habe schon einige Antworten gefunden, doch jedesmal wenn ich eine dieser Geister demaskiere zeigt sich mir eine neue, andere Maske, di sich als noch schwehrer herausstellt.
Wonach sehne ich mich eigentlich, wenn ich mich nach meinem Ideal-Partner sehne?
Sehne ich mich nicht nach Halt, nach Verständniss und Wärme?
Aber warum suche ich Halt bei ihr? Warum suche ich verständniss? verstehe ich mich selbst zu wenig? oder bin ich mir nicht selbst genug?
Muss ich doch die letzten Fragen bejahen, so Frage ich mich, woher es kommt, dass ich keinen Halt in mir finden kann. Wie kommt es, dass ich mir nicht genug bin?
Schätze ich mich zu wenig? oder (Masterfrage) weiß ich nicht, wer ich eigendlich bin?
Sinne ich nach über diese Fragen und versuche in mich hinein zu horchen um Antworten zu finden, so bleibe ich allein und falle in Müdigkeit, in tiefe Träume. Sind diese Träume meine Antworten?
Gestern habe ich wieder begonnen zu malen. Fange ich an entwickelt sich stets eine Collage aus verschiedenen einzelelementen, die für sich stehend, nur durch wenige Linien verbunden sind.
so wisse, mein
So wisse, mein Herz,
Tage langer Wanderungen
haben dir erneut begonnen
fürchte nicht den Sturz
um dunklen Wald
verheilen keine Wunden
werden Schlüchte tief geschlagen
wirre Träume jagen
schmerz erfüllt verbunden
siehst du bald
Ein neuses Licht
durch Buchenkronen bricht
das klare Wort ausspricht
und dich befreit
frei von Verzicht
Tage langer Wanderungen
haben dir erneut begonnen
fürchte nicht den Sturz
um dunklen Wald
verheilen keine Wunden
werden Schlüchte tief geschlagen
wirre Träume jagen
schmerz erfüllt verbunden
siehst du bald
Ein neuses Licht
durch Buchenkronen bricht
das klare Wort ausspricht
und dich befreit
frei von Verzicht
Freitag, September 14, 2007
hach ja
Aus den Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn
Ausgabe: 01.09.2007
Haftung für Verlust oder Beschädigung
(1) Beschädigung von Reisegepäck ist auf einen Betrag von 2 500 Deutsche Mark je Gepäckstück,
bei Verlust oder Beschädigung von Kraftfahrzeugen auf einen Betrag von 40 000 Deutsche
Mark je Fahrzeug begrenzt. Ein Anhänger mit oder ohne Ladung gilt als ein Kraftfahrzeug.
Da kann man durch aus mal von der Deutschen Reichsbahn sprechen, die mit dem ICE fährt.
au man, das tut weh, Ich meine es muss doch auffallen, das sich die Währung ändert?! Aber das erklärt die hohen Preise.
Oder soll das heißen, dass man lieber keinen Schaden nehmen sollte, weil die alte Mark noch im Besitz der Bahn ist und du dieses Spielgeld als ausglei bekommst?
Danke nochmal Bahn, für diese amüsanten Stunden.
Ausgabe: 01.09.2007
Haftung für Verlust oder Beschädigung
(1) Beschädigung von Reisegepäck ist auf einen Betrag von 2 500 Deutsche Mark je Gepäckstück,
bei Verlust oder Beschädigung von Kraftfahrzeugen auf einen Betrag von 40 000 Deutsche
Mark je Fahrzeug begrenzt. Ein Anhänger mit oder ohne Ladung gilt als ein Kraftfahrzeug.
Da kann man durch aus mal von der Deutschen Reichsbahn sprechen, die mit dem ICE fährt.
au man, das tut weh, Ich meine es muss doch auffallen, das sich die Währung ändert?! Aber das erklärt die hohen Preise.
Oder soll das heißen, dass man lieber keinen Schaden nehmen sollte, weil die alte Mark noch im Besitz der Bahn ist und du dieses Spielgeld als ausglei bekommst?
Danke nochmal Bahn, für diese amüsanten Stunden.
Sonntag, August 26, 2007
Und in dem Schneegebirge
| 1. Und in dem Schneegebirge, da fließt ein Brünnlein kalt |: und wer das Brünnlein trinket :| bleibt jung und wird nicht alt 2. Ich hab' daraus getrunken so manchen frischen Trunk, |: ich bin nicht alt geworden, :| ich bin noch allzeit jung. 3. "Ade, mein Schatz, ich scheide, ade mein Schätzelein!" |: "Wann kommst du aber wieder, :| Herzallerliebste mein?" 4. "Wenn's schneiet rote Rosen und regnet kühlen Wein. |: Ade, mein Schatz, ich scheide, :| ade mein Schätzelein!" 5. "Es schneit ja keine Rosen und regnet keinen Wein: |: so kommst du auch nicht wieder, :| Herzallerliebster mein" |
Sonntag, Juli 29, 2007
Regel und Besitz ~ erster Teil
Ist die Furcht vor Neuem; vor Unbekannten Veränderungen tatsächlich ein Grund für Diskussion und Auseinandersetzungen?
Die Furcht davor, dass Veränderungen zB an einem Rechner durch neue Dateien, die durch "dritte" erstellt wurden oder durch neue Software oder Softwareeinstellungen bösartig sein können ist - angenommener Weise - berechtigt. Immerhin geht es um sensible Daten, die auf dem Rechner liegen. Alle Fotos und Erinnerungen können hin sein, falls es zu einem SuperGAU käme. Dieser GAU ist umso schlimmer, wenn er nicht vom Besitzer selbst, sondern von einer anderen Person verursacht wurde.
Gesetzt den Fall, dass Veränderungen durch eine weitere Person vorgenommen werden/wurden und diese nicht abgesprochen und bis ins kleinste Detail erklärt und vom Eigentümer verstanden wurden, sodass keine Zweifel und Ängste seitens des Eigentümers mehr vorliegen, wären Reaktionen wie Angst vor der Veränderung oder Unmut über die Neuheit oder das Ungewohnte eine oft gezeigte und anscheinend angemessene Reaktion.
Aber ist diese Angst vor dem Neuen und der Veränderung nicht wieder nur ein Spiegel der Angst vor ungewohntem? Ist es nicht die - ich würde diese Pauschalisierung gerne vermeiden - generelle Angst vor ungewollter, unkontrollierter Veränderung, die sich in diesem Szenario offenbart? Es finden sich im Alltag zahlreiche ähnliche Beispiele.
Ein anderer Ansatz wäre der, dass durch gesellschaftlich oder persönlich aufgestellte Regeln die Unberechenbarkeit einzudämmen versuchen? Das also im Umkehrschluss ein Verstoß gegen eine solche Regel eine Unberechenbarkeit darstellt und somit die Möglichkeit besitzt Veränderungen zu schaffen, die so nicht vorgesehen oder gewollt gewesen sind?
Ein Beispiel:
Zwei Menschen kommen an eine rote Ampel. Der eine vergewissert sich, das von keiner Seite sich der Ampel ein Fahrzeug nähert. Er überquert die Straße. Der Zweite fordert ihn zur Rechenschaft auf. Er fragt ihn, was das sollte und ob er nicht sehen könne, dass es rot sei.
Der erst hat also eine gesellschaftliche Regel, "Gehe nicht über rot", gebrochen. Der zweite merkt diesen Bruch und erinnert den ersten an die gemeinsame gesellschaftliche Regel. Warum aber schlägt er sich auf die Seite der "Ordnung"? Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr von vorbeifahrenden Fahrzeugen.Sieht er die Daseinsberechtigung dieser Regel und mit ihr alle weiteren in Gefahr? Hat er Angst, dass durch den Bruch dieser Regel weitere Regeln gebrochen werden und somit ein gesellschaftliches Chaos entstehen würde? Fürchtet er um sein eigenes Wohl?
Ein Erklärungsversuch:
Der zweite regt sich desswegen über den Ersten auf, weil er einer von denen zu sein scheint, die ständig über rot gehen und dabei oft, nur nicht in diesem Fall, die Sicherheit im Straßenverkehr beeinträchtigen. Um zu verhindern, dass der Erste auch in Zukunft bei rot über die Straßen geht und dadurch eventuell die Straßenverkehrssicherheit gefährdet, spricht er ihn auf sein Handeln an.
Ein anderes Beispiel:
A knickt beim Kaffeekochen immer den Kaffeefilter in einer bestimmten Weise, damit, nach seiner Erklärung, der Filter nicht reißt, wenn das Wasser durchläuft. B kommt eines Tages zu A und möchte für beide Kaffee kochen und knickt jedoch den Filter nicht. A merkt dies und stellt B zur Rede.
Die persönliche Regel von A ist es, den Filter zu knicken. B verstößt dagegen und versetzt A in Angst um das Gelingen des Kaffees oder gar in Angst um seine Kaffeemaschine. Es kommt zur Auseinandersetzung. Hierbei handelt es sich anscheinen um die Angst vor dem Verlust durch eine Veränderung der Gewohnheiten von A durch B.
Wie aber schafft man einen gesellschaftlichen Zwischenweg? Geht das nur über die Klärung, etwas gehört A und er/sie hat seine Regeln dafür, desswegen muss B im Falle, dass A den Gebrauch gestattet sich auch an die Regeln von A zu halten?
Ein drittes Beispiel:
A hat eine Sense und arbeitet ab und an mit ihr. Nur geht die Sense des öfteren kaputt und A muss sich eine neue kaufen. Darum hat A eine besondere Art und weise mit der Sense umzugehen. Er schwingt sie von Kofhöhe mit der rechten Hand am für die Linke vorgesehenen Griff und der Linken entsprechend hinap bis auf den Grund und dann wieder zurück. B möchte sich die Sense ausleihen und lässt sich von A in die A-typische Handhabung einweisen. B jedoch Hält die Sense zu A umgekehrt (rechte Hand an der für jene Hand vorgesehenen Griff usw.) und schwingt sie stets bodennah. A bekommt, als er dies sieht Angst um seine Sense. Und erinnert B daran, das er für den voraussichtlich entstehenden Schaden aufkommen müsse.
In diesem Falle hätte nach der obrigen gesellschaftlichen Lösung B die Sense wie A bedienen müssen, obgleich er gewusst hätte, das dies der Grund für den enormen Verschleiß ist.Was also tun?
Bei abweichender Regel solange drüber reden, bis eine beidseitige Regel akzeptiert werden kann? Also eine Kompromissfindung?
Wie sähe die im dritten Fall aus? Wäre B bereit von seinem Ideal abzurücken, obgleich er und wir wissen, dass seine Handhabung die korekte ist? Oder würde sich A dazu überreden lassen sein bisheriges Handeln als gänzlich falsch anzusehen?
Beim zweiten Beispiel wäre ein Kompromiss der, dass man den Filter nur zur Hälfte knickt?
Anscheinend ist ein Kompromiss durch eine Variantenfrage a oder b manchmal nicht möglich. Was dann?
Augenscheinlich muss sich dann für eine der Regeln entschieden werden. Dieses jedoch wird oftmals diskusionsartig entschiden. Dabei spielt der Besitz eine erhebliche Rolle. Es ist meine Kaffeemaschine, um die ich mich sorge, und darum ist meine Maschine auch so zu behandeln, wie ich es für richtig befinde.
In diesem Falle hieße das, dass B zwar anmerken darf, dass As Umgang mit der Sense in Bs Augen falsch ist, müsste aber die Sense wie A benutzen oder sich eine eigene zulegen.
oder nicht?
Die Furcht davor, dass Veränderungen zB an einem Rechner durch neue Dateien, die durch "dritte" erstellt wurden oder durch neue Software oder Softwareeinstellungen bösartig sein können ist - angenommener Weise - berechtigt. Immerhin geht es um sensible Daten, die auf dem Rechner liegen. Alle Fotos und Erinnerungen können hin sein, falls es zu einem SuperGAU käme. Dieser GAU ist umso schlimmer, wenn er nicht vom Besitzer selbst, sondern von einer anderen Person verursacht wurde.
Gesetzt den Fall, dass Veränderungen durch eine weitere Person vorgenommen werden/wurden und diese nicht abgesprochen und bis ins kleinste Detail erklärt und vom Eigentümer verstanden wurden, sodass keine Zweifel und Ängste seitens des Eigentümers mehr vorliegen, wären Reaktionen wie Angst vor der Veränderung oder Unmut über die Neuheit oder das Ungewohnte eine oft gezeigte und anscheinend angemessene Reaktion.
Aber ist diese Angst vor dem Neuen und der Veränderung nicht wieder nur ein Spiegel der Angst vor ungewohntem? Ist es nicht die - ich würde diese Pauschalisierung gerne vermeiden - generelle Angst vor ungewollter, unkontrollierter Veränderung, die sich in diesem Szenario offenbart? Es finden sich im Alltag zahlreiche ähnliche Beispiele.
Ein anderer Ansatz wäre der, dass durch gesellschaftlich oder persönlich aufgestellte Regeln die Unberechenbarkeit einzudämmen versuchen? Das also im Umkehrschluss ein Verstoß gegen eine solche Regel eine Unberechenbarkeit darstellt und somit die Möglichkeit besitzt Veränderungen zu schaffen, die so nicht vorgesehen oder gewollt gewesen sind?
Ein Beispiel:
Zwei Menschen kommen an eine rote Ampel. Der eine vergewissert sich, das von keiner Seite sich der Ampel ein Fahrzeug nähert. Er überquert die Straße. Der Zweite fordert ihn zur Rechenschaft auf. Er fragt ihn, was das sollte und ob er nicht sehen könne, dass es rot sei.
Der erst hat also eine gesellschaftliche Regel, "Gehe nicht über rot", gebrochen. Der zweite merkt diesen Bruch und erinnert den ersten an die gemeinsame gesellschaftliche Regel. Warum aber schlägt er sich auf die Seite der "Ordnung"? Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr von vorbeifahrenden Fahrzeugen.Sieht er die Daseinsberechtigung dieser Regel und mit ihr alle weiteren in Gefahr? Hat er Angst, dass durch den Bruch dieser Regel weitere Regeln gebrochen werden und somit ein gesellschaftliches Chaos entstehen würde? Fürchtet er um sein eigenes Wohl?
Ein Erklärungsversuch:
Der zweite regt sich desswegen über den Ersten auf, weil er einer von denen zu sein scheint, die ständig über rot gehen und dabei oft, nur nicht in diesem Fall, die Sicherheit im Straßenverkehr beeinträchtigen. Um zu verhindern, dass der Erste auch in Zukunft bei rot über die Straßen geht und dadurch eventuell die Straßenverkehrssicherheit gefährdet, spricht er ihn auf sein Handeln an.
Ein anderes Beispiel:
A knickt beim Kaffeekochen immer den Kaffeefilter in einer bestimmten Weise, damit, nach seiner Erklärung, der Filter nicht reißt, wenn das Wasser durchläuft. B kommt eines Tages zu A und möchte für beide Kaffee kochen und knickt jedoch den Filter nicht. A merkt dies und stellt B zur Rede.
Die persönliche Regel von A ist es, den Filter zu knicken. B verstößt dagegen und versetzt A in Angst um das Gelingen des Kaffees oder gar in Angst um seine Kaffeemaschine. Es kommt zur Auseinandersetzung. Hierbei handelt es sich anscheinen um die Angst vor dem Verlust durch eine Veränderung der Gewohnheiten von A durch B.
Wie aber schafft man einen gesellschaftlichen Zwischenweg? Geht das nur über die Klärung, etwas gehört A und er/sie hat seine Regeln dafür, desswegen muss B im Falle, dass A den Gebrauch gestattet sich auch an die Regeln von A zu halten?
Ein drittes Beispiel:
A hat eine Sense und arbeitet ab und an mit ihr. Nur geht die Sense des öfteren kaputt und A muss sich eine neue kaufen. Darum hat A eine besondere Art und weise mit der Sense umzugehen. Er schwingt sie von Kofhöhe mit der rechten Hand am für die Linke vorgesehenen Griff und der Linken entsprechend hinap bis auf den Grund und dann wieder zurück. B möchte sich die Sense ausleihen und lässt sich von A in die A-typische Handhabung einweisen. B jedoch Hält die Sense zu A umgekehrt (rechte Hand an der für jene Hand vorgesehenen Griff usw.) und schwingt sie stets bodennah. A bekommt, als er dies sieht Angst um seine Sense. Und erinnert B daran, das er für den voraussichtlich entstehenden Schaden aufkommen müsse.
In diesem Falle hätte nach der obrigen gesellschaftlichen Lösung B die Sense wie A bedienen müssen, obgleich er gewusst hätte, das dies der Grund für den enormen Verschleiß ist.Was also tun?
Bei abweichender Regel solange drüber reden, bis eine beidseitige Regel akzeptiert werden kann? Also eine Kompromissfindung?
Wie sähe die im dritten Fall aus? Wäre B bereit von seinem Ideal abzurücken, obgleich er und wir wissen, dass seine Handhabung die korekte ist? Oder würde sich A dazu überreden lassen sein bisheriges Handeln als gänzlich falsch anzusehen?
Beim zweiten Beispiel wäre ein Kompromiss der, dass man den Filter nur zur Hälfte knickt?
Anscheinend ist ein Kompromiss durch eine Variantenfrage a oder b manchmal nicht möglich. Was dann?
Augenscheinlich muss sich dann für eine der Regeln entschieden werden. Dieses jedoch wird oftmals diskusionsartig entschiden. Dabei spielt der Besitz eine erhebliche Rolle. Es ist meine Kaffeemaschine, um die ich mich sorge, und darum ist meine Maschine auch so zu behandeln, wie ich es für richtig befinde.
In diesem Falle hieße das, dass B zwar anmerken darf, dass As Umgang mit der Sense in Bs Augen falsch ist, müsste aber die Sense wie A benutzen oder sich eine eigene zulegen.
oder nicht?
Mittwoch, Juli 18, 2007
Coffee and TV
Ein Dorf ohne Nazis?
Eine Freundin ohne Zeit?
Man selbst natürlich nicht mehr?
und ferner ist morgen Donnerstag.
Ja das wird einer jener Einträge, die nur zur geistlichen Zersetzung beitragen , aber ich wollte nur mal ebend loswerden, dass ich evtl die Kritiken meiner DS-Gruppe nicht recht aufgefasst und eventuell auch meine Frexeundinnen zu negativ geschildert haben könnte. Darüber lohnt es sich sicherlich mal gedanken zu machen, aber mir is heiß, meine Füße schmerzen und ich MUSS noch S. Füße masieren.
Ich hoffe ich schlafe vorher ein.
naja scherz bei seite - wo is mein Eis am stiel?
Eine Freundin ohne Zeit?
Man selbst natürlich nicht mehr?
und ferner ist morgen Donnerstag.
Ja das wird einer jener Einträge, die nur zur geistlichen Zersetzung beitragen , aber ich wollte nur mal ebend loswerden, dass ich evtl die Kritiken meiner DS-Gruppe nicht recht aufgefasst und eventuell auch meine Frexeundinnen zu negativ geschildert haben könnte. Darüber lohnt es sich sicherlich mal gedanken zu machen, aber mir is heiß, meine Füße schmerzen und ich MUSS noch S. Füße masieren.
Ich hoffe ich schlafe vorher ein.
naja scherz bei seite - wo is mein Eis am stiel?
Dienstag, Juli 17, 2007
Samstag, Juli 14, 2007
Kommentar - Schuld (Thanatos)
Ja, auch Dich haben sie schon genauso belogen,
so wie sie es mit uns heute immer noch tun,
Und Du hast ihnen alles gegeben,
Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.
Heute hier, morgen dort, bin kaum da muß ich fort,
Hab' mich niemals deswegen beklagt.
Hab' es selbst so gewählt, nie die Jahre gezählt
Nie nach gestern und morgen gefragt.
Manchmal träume ich schwer und dann denk ich es wär
Zeit zu bleiben und nun was ganz and'res zu tun.
So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar,
Daß nichts bleibt, daß nichts bleibt wie es war.
Daß man mich kaum vermißt, schon nach Tagen vergißt,
Wenn ich längst wieder anderswo bin,
Stört und kümmert mich nicht, vielleicht bleibt mein Gesicht
Doch dem ein oder anderen im Sinn.
Fragt mich einer, warum ich so bin bleib' ich stumm,
Denn die Antwort darauf fällt mir schwer.
Denn wasneu ist wird alt, und was gestern noch galt
Stimmt schon heut' oder morgen nicht mehr.
Ich bin unterwegs nach Süden und will weiter bis ans Meer
Will mich auf heiße Kiesel legen und dort brennt die Sonne mir,
Die Narben aus dem Nacken, jeden Kratzer, jeden Fleck
Das von den tausend Händen, die mich das ganze Jahr befingert und geschlagen haben,
Keine Spur mehr übrig bleibt
Und wenn der Wind mir fetzenweise meine alte tote Haut,
vom Rücken fegt, als weiße Asche, steh ich auf und bin gesund
Ich bin unterwegs nach Süden und will weiter bis ans Meer
Doch ich bin längst nicht mehr sicher ob die Sonne diesmal hilft
Sie brennt so heiß wie immer, aber unter meinem Hemd
Spür ich wie Kälte meine Haut zusammenzieht, aber der Schweiß in meinen Stiefeln,
Kocht und frißt an meinen Zehen
Und von dort woher ich komme trägt der Wind mir den Geruch,
Von halb vergessener alter Angst ,von Haß und Ekel wieder zu
Ich bin unterwegs nach Süden will nicht weiter bis ans Meer
Ich bin müde will nur schlafen morgen morgen schreibe ich,
Meine Träume auf und sehe wie in der Vergangenheit,
Der Schmutz in meinen Eingeweiden, im Rückenmark im Hirn begonnen hat zu faulen
Und zu Gift geronnen ist
Morgen werde ich dann wissen, wie es heißt woher es kommt
Und wenn ich erst den Namen kenne, bringt dies Gift mich nicht mehr um
so wie sie es mit uns heute immer noch tun,
Und Du hast ihnen alles gegeben,
Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.
Heute hier, morgen dort, bin kaum da muß ich fort,
Hab' mich niemals deswegen beklagt.
Hab' es selbst so gewählt, nie die Jahre gezählt
Nie nach gestern und morgen gefragt.
Manchmal träume ich schwer und dann denk ich es wär
Zeit zu bleiben und nun was ganz and'res zu tun.
So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar,
Daß nichts bleibt, daß nichts bleibt wie es war.
Daß man mich kaum vermißt, schon nach Tagen vergißt,
Wenn ich längst wieder anderswo bin,
Stört und kümmert mich nicht, vielleicht bleibt mein Gesicht
Doch dem ein oder anderen im Sinn.
Fragt mich einer, warum ich so bin bleib' ich stumm,
Denn die Antwort darauf fällt mir schwer.
Denn wasneu ist wird alt, und was gestern noch galt
Stimmt schon heut' oder morgen nicht mehr.
Ich bin unterwegs nach Süden und will weiter bis ans Meer
Will mich auf heiße Kiesel legen und dort brennt die Sonne mir,
Die Narben aus dem Nacken, jeden Kratzer, jeden Fleck
Das von den tausend Händen, die mich das ganze Jahr befingert und geschlagen haben,
Keine Spur mehr übrig bleibt
Und wenn der Wind mir fetzenweise meine alte tote Haut,
vom Rücken fegt, als weiße Asche, steh ich auf und bin gesund
Ich bin unterwegs nach Süden und will weiter bis ans Meer
Doch ich bin längst nicht mehr sicher ob die Sonne diesmal hilft
Sie brennt so heiß wie immer, aber unter meinem Hemd
Spür ich wie Kälte meine Haut zusammenzieht, aber der Schweiß in meinen Stiefeln,
Kocht und frißt an meinen Zehen
Und von dort woher ich komme trägt der Wind mir den Geruch,
Von halb vergessener alter Angst ,von Haß und Ekel wieder zu
Ich bin unterwegs nach Süden will nicht weiter bis ans Meer
Ich bin müde will nur schlafen morgen morgen schreibe ich,
Meine Träume auf und sehe wie in der Vergangenheit,
Der Schmutz in meinen Eingeweiden, im Rückenmark im Hirn begonnen hat zu faulen
Und zu Gift geronnen ist
Morgen werde ich dann wissen, wie es heißt woher es kommt
Und wenn ich erst den Namen kenne, bringt dies Gift mich nicht mehr um
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