Dienstag, September 09, 2008

Tag3 bis 8

Nun, ich beginne mit dem Ausführlichen Teil..
Nachdem ich mit Lisa einen Tag in Leipzig zubrachte bin ich mit ihr kurzentschlossen nach Lößnitz gefahren. Dort wohnt ihr Väterchen. Es war eine sehr schöne Zeit mit ihr. Wir wanderten des nächsten Tags auf einen "Berg", auf dem man, was wohl sonst eher unüblich sei, Felsen sehen konnte. Unterwegs haben wir Pilze gesammelt und die dann auch auf der Spitze zu einem leckeren Eintopf gekocht. Ich war im Bach "baden". Also meine Füße und mein Kopf waren drin. Lange habe ich da am Rande des Baches gesessen und mich gefragt, warum ich da nicht nei wollte. Denn mit gleicher Kraft forderte es mich in sich hinein. Seltsam sag ich mir. Aber dann hab ichs ja doch getan und wir sind danach bafußens weiter gelaufen. Sehr sehr schön. Ich habe zum ersten mal gesehen, wie so eine Kartoffelerntemaschiene ausschaut. Die Lisa war gut enttäuscht oder verwirrt oder beides, als sie gemerkt hat, das ich ein kleiner Dieb bin, weil ich mir das essen am Wegesrand zusammenstebiezte. Sicher-> hauptsächlich nur so Äpfel und Hagebutten, aber ich meinte, wenns mich hungert würde ich ohne zu zögern auch in die Gärten. Da ham wa uns lange angeschwiegen. Sie versteht das nicht. Si versteht auch nicht, wie ich so mein Leben leben konnte, mit al den kleinen kostbaren Lieberein, von denen es heute in meinem Leben eine mehr gibt.
Des nächsten Tags, es war wohl Samstag, fuhr ich gen München. Wir sagten einander Auf wiedersehen und wieder schwang dieses Gefühl mit. Dieses ahnende, ich komme nicht wieder. Seltsam ists und ich bins nicht losgeworden. Was es nur bedeuten mag? Ich werds schon sehen.

In München werde ich bis vor die Haustür gebracht. Sehr schöne Sache. Hatte eine sehr angenehme aber dennoch stressige Reise. Ich habe eine Frau getroffen, die stark gläubig ist, und wir haben viel über die Sonderheiten des Schicksals geredet und uns einander Mut und Zufersicht gemacht. Ihr Mann starb vor kurzem und sie kam gerade von seiner Beerdigung. Seltsame begegnung, aber sehr voll wunder und glanz.
In München angekommen musste ich feststellen, das ich so früh doch noch gar net erwartet ward. Seltsamer weise habe ich mich bis zum Abend zurück gewünscht. Die Zweisamkeit mit Lisa ward mir so viel mehr wert, als das schicke München, als die oberflächlichen Gespräche zum Bierzelt, zum Backstage. Dumm nur, das sich diese auch nacher weiter fort setzten.
Doch Wie ich so mit der Sylvia und ihren Freunden am Tische zu gange war, kamen noch zwei Leute. Sie hat dem Andi dann später gesagt es seien wohl tussen gewesen, fand ich aber nicht. Blöd das es für Sie so dumm gelaufen is und das ich mich nicht meldete. So kam es aber so, das ich mit der einen (ich habe ständig ihren Namen vergessen) in ein Gespräch über Schizophrenie geriet. Wir verstanden einander sehr gut. Irgendwann wollte ihre betrunkene Freundin heim. Wie hätts auch anders kommen sollen, ging ich doch tatsächlich mit ihnen. Aus einer anderen Sicht könnte man meinen ich hätte mich von so einer Tusse abschleppen lassen. Komisch, das ich genau daran immer denken muss. Aber selbst wenn man das nun unbedingt auf teufel komm raus so sehen will, finde ich es nicht schlimm, denn die folgende Nacht war so sehr schön und wunderbar, als wollte mir das Leben noch eine Süßigkeit bereiten, bevor ich den langen Weg antreten würde.
Fakt aber ist, das wir zu ihr heim sind und noch bis zum Morgengrauen geredet hatten. Unweigerlich endete dann unsere Gesprächigkeit in Zärtlichkeiten und Liebkosungen.
Schön, das wir nicht bis zum äußersten gegangen sind, sondern uns mit unserem dasein für einander genüge sein konnten. Des nachts bin ich mit ihr ein zwei mal aufgewacht und wer hätte es gedacht, wir fanden eine Fortsetzung und schliefen wieder umarmt ein.
Nun, die Fremde hatte sich bis zum Frühstück doch zwischen uns geschoben. Und vieleicht war sie ja doch die eine, die nur das eine wollte, doch nicht die die nur das eine kann, denn sie hat charakter. Ihres Zeichens Erzieherin und arbeitet mit Behinderten menschen zusammen. Und noch einmal zeigte sich mir, wie verrückt normal ist und wie normal es ist verrückt zu sein.
Ich solle ihr doch bitte eine Postkarte schicken. ANdreas meinte gleich, dass es diese Straße überhaupt nicht geben könne, so dämlich hörte sie sich an. Ich kam mir super dumm vor. Aber mal ehrlich. nichts desto trotz waren es sehr schöne Stunden und nur das zählt.
Blöd nur, das sich des Abends, als ich wieder zur Sylvia ging alle schon sorgten. Und dennoch tut es mir nicht leid. Ich spürte wie Frei ich bin, wie es meine Sache ist zu leben und einfach da zu sein wo ich gerade war. Die Heimlichkeit kam mir vie ein Sarg mit kissen vor.
Des Montags also sind wir losgefahren. Natürlich hoffte ich sie noch einmal am Bhf zu treffen, und ich werde hoffen sie im November zu sehen undich werde wohl vergebens hoffen, doch das ist nicht so schlimm - nciht so wichtig.
Wir fahren mit dem Zug nach Sagreb. Erst im Zug stellt sich heraus, das meine annahme, das wir schon Montag in kuterevo ankämen eine Fehlinformation war. Wir wurden Am Bhf von einer (rel) jungen Frau abgeholt, die uns zu ihrer NGO brachte. Dort fände gerade ein Meeting statt, bei welchem auch eine Deutsche sei, die uns am nächsten Morgen zum Bus brächte und uns derweil bei sich übernachten ließe.
So kam es, das wir bei Friends of the Earth-Croatia zu gast waren. Die Wohnung war dann auch nicht ihre, denn sie war auch nur zu besuch dort. Wir hatten dann die Wahl. Entweder Küche oder Dach. Natürlich haben wir auf dem Dach geschlafen. Eine schöne klare Nacht auf den Dächern von einer sehr schönen alten Stadt. Absolut sehenswert glaub ich. Dumm nur, das wir sie nur des Nachts haben sehen können.
Ach und Cathrin, an die ich wegen der Adresse immer denken musste: Ich ging kurz onlin im Büro der FOTE-C und checkte die Adresse. Ich wollte nicht mit solch einer Ungewissheuit meine nächsten Wochen und Monatre bestreiten. Aber siehe da, es war die rechte adresse. Es gibt sie also wirklich.

Heute sind wir gegen 13 uhr angekommen. Ivan, der sich auch noch 2-3 andere namen hat geben lassen, holte uns vom Busbhf in Otocac ab. Wir machten einige einkäufe, da wir glaubten, uns gänzlich aus leerer Hand hätten hier versorgen müssen. Als wir dann nach eineigen Botenfahrten hier ankamen, zeigte sich aber, dass hier genug zu essen wart und das wir nun wohl keinen Hunger leiden müssten.
Ivan ließ uns viel zeit um anzukommen und ich hoffe, wir werden diesen Tag nicht missen müssen. Es ist hier mittags für meine befindlichkeit sehr, ja zu warm. Aber nachts wirds krass kalt und nass.
Lanus wissen warum: Karstgebiet!

Jetzt aber möchte ich hier Schluss machen, den meine Augen tun schon weh und andreas ist ebend zur toilette losgezogen (Frei-Arsch-Klo)

And den Guten Steffel noch ein paar worte: Es tut mir leid, dass gerade unsere Verabschiedung sich so hat verlaufen müssen. Ich habe schon oft an dich denken müssen und wer weiß, wenn ich heim Fahr, vieleicht findet sich ja eine Zeit für uns.

Wann ich das nächste mal Schreiben werde, weiß ich noch nicht. Die Verbindung hier is mieß und der Rechner kämpft mizt wackeren 512 MH oder so.Ich kann noch nicht mal den Text sehen, wenn ich ihn eingetippt habe. Der verzögert sich da immer..
aber egal.

liebe Grüße
Johan

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